Employee Experience beschreibt die Gesamtheit aller Erfahrungen, die Mitarbeitende mit ihrer Organisation machen, von der Bewerbung bis zum Austritt. Engagement misst die emotionale Bindung und den aktiven Beitrag, den Mitarbeitende in ihre Arbeit einbringen. People Analytics liefert dafür die Datenbasis: die systematische Auswertung von Mitarbeitendendaten zur Unterstützung von HR-Entscheidungen.
Die Werkzeuge zum Messen sind inzwischen vorhanden, Pulse Surveys und kontinuierliches Feedback haben die jährliche Mitarbeiterbefragung weitgehend abgelöst. Der Engpass liegt jetzt bei der Übersetzung: Wer trägt auf welcher Ebene Verantwortung, wenn Analytics-Erkenntnisse tatsächlich zu Konsequenzen führen sollen? Ohne diese EX Governance bleiben Insights Datenpunkte ohne Wirkung, und der Umgang mit sensiblen Mitarbeiterdaten bleibt ein Spannungsfeld zwischen Erkenntnisgewinn und Datenschutz.
Der jährliche Employee Experience SUMMIT bündelt auf Shift/HR die aktuelle Praxis zu EX-Management und People Analytics, ergänzt durch fortlaufende Fachbeiträge zu Feedbackkultur und Listening-Architektur, von Studienergebnissen bis zu Umsetzungsberichten aus Unternehmen.
Nur 15 Prozent der Mitarbeitenden sind hoch engagiert. Unternehmen mit starker Employee Experience haben eine bis zu 23 Prozent höhere Profitabilität. — Valerie Ferencic
Zufriedenheit und Engagement allein sagen noch nicht, ob Mitarbeitende eine Transformation bewältigen können. Zum Employee Experience SUMMIT diskutieren wir, wo Reibung notwendig ist – und wie Agentic AI Employee Services tatsächlich verändert.
KI verändert zunehmend nicht nur einzelne Tätigkeiten, sondern die Bedingungen, unter denen Arbeit organisiert und ausgeführt wird. Für HR entsteht daraus eine Folgefrage: Wenn sich Aufgaben, Rollen, Entscheidungswege und Kompetenzanforderungen verändern, müssen auch Workforce-Planung, Learning, Führung und Employee Experience darauf reagieren.
Employee-Experience-Programme haben HR in den vergangenen Jahren stark geprägt. Wir stellen die Frage, ob das bisherige Verständnis noch trägt – und welche Verschiebungen sich abzeichnen, wenn organisationale Transformation zur eigentlichen Kernanforderung wird.
Diese Woche haben zwei Beiträge die HR-Tech-Diskussion aufgemischt. Joe Schmidt IV bei a16z prophezeit Workday das Ende. Thomas Otter widerspricht öffentlich. Beide haben in Teilen recht – meine Lesart aus DACH-Perspektive ist aber eine andere.
Bei der Vorbereitung des HR Innovation SUMMIT ist uns Josh Bersins Beitrag zur "Great Reinvention of HR" untergekommen. Im Beitrag machen wir eine Zusammenfassung und Interpretation
HR 2026 steht zwischen KI-Autonomie, Skill-Orchestrierung und kultureller Stabilität – drei Verschiebungen und ihr Transformationsparadox.