Bench Learning

Skills als neues Fundament der Personalentwicklung

Personalentwicklung verändert sich. Klassische Talentprogramme, rollenorientierte Kompetenzmodelle und lineare Karrierepfade reichen in vielen Organisationen nicht mehr aus, um neue Anforderungen an Agilität, KI, lebenslanges Lernen und dynamische Arbeitsorganisation abzubilden. Skills entwickeln sich dadurch zu einem neuen Ordnungsprinzip für HR, Learning und Talent Management. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen noch am Anfang. Es gibt unterschiedliche Begriffe, verschiedene technologische Ansätze und viele offene Fragen zur organisatorischen Umsetzung.

Das Bench Learning bringt Verantwortliche aus Unternehmen zusammen, um diese Entwicklung gemeinsam zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach einer allgemeingültigen Lösung. Vielmehr entwickelt die Peer Group einen gemeinsamen Orientierungsrahmen und dokumentierte Handlungsergebnisse für die eigene Praxis. Damit entsteht ein strukturierter Raum, in dem Organisationen ihre eigenen Annahmen prüfen, Vorgehensweisen vergleichen und konkrete Handlungsoptionen ableiten können.

Leitfrage:
Wie verändert ein skill-orientierter Ansatz die Personalentwicklung – und welche Handlungsoptionen ergeben sich daraus für HR, Learning und Talent Management?

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Für wen ist das Bench Learning gedacht?

Das Bench Learning richtet sich an Unternehmen, die ihre Personalentwicklung, ihr Talent Management oder ihre HR-Strategie weiterentwickeln möchten. Angesprochen sind insbesondere Verantwortliche aus Personalentwicklung, Learning & Development, Talent Management, People Development, HR Transformation, HR Business Partnering, Organisationsentwicklung, Workforce Strategy und Skill Management. Pro Organisation nimmt eine verantwortliche Person teil, damit der Austausch verbindlich bleibt und die Ergebnisse in die eigene Organisation zurückgetragen werden können.

Die Gruppe ist bewusst auf acht bis zehn Organisationen begrenzt. Dadurch entsteht ein geschützter Rahmen für einen offenen Austausch über Ausgangssituationen, Erfahrungen, Unsicherheiten und nächste Schritte. Der Nutzen entsteht nicht durch Präsentationen einzelner Lösungen, sondern durch die strukturierte Reflexion unterschiedlicher Organisationsrealitäten. So können Teilnehmende besser einordnen, welche Ansätze zur eigenen Situation passen und welche Fragen zuerst geklärt werden müssen.

Was die teilnehmenden Organisationen mitnehmen

Nach sechs Monaten verfügen die teilnehmenden Organisationen über ein gemeinsames Verständnis zentraler Begriffe und Konzepte, Orientierung zu aktuellen Entwicklungen im Skill Management und Einblicke in unterschiedliche Vorgehensweisen anderer Unternehmen. Sie reflektieren eigene Annahmen, Strategien und Umsetzungsfragen und entwickeln daraus konkrete Handlungsoptionen für HR, Learning und Talent Management. Ergänzend entsteht ein organisationsübergreifendes Netzwerk von Verantwortlichen, die an vergleichbaren Fragestellungen arbeiten.

Die Ergebnisse werden nicht nur mündlich diskutiert, sondern dokumentiert. Dazu gehören ein Bench Paper zum Thema „Skills als neues Fundament der Personalentwicklung“, ein Orientierungsrahmen für die Skill-Transformation, Handlungsoptionen für HR, Learning und Talent Management, Kompetenzfelder einer skill-orientierten Personalentwicklung sowie Leitfragen für die eigene Transformationsplanung. Dadurch entsteht ein Ergebnis, das über den Austausch hinaus nutzbar bleibt.

Bench Learning ist ein kuratierter Peer-Reflection-Circle zu strategischen Zukunftsthemen. Die teilnehmenden Organisationen arbeiten über sechs Monate an einer klar definierten Fragestellung. Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen ein, reflektieren unterschiedliche Organisationsrealitäten und verdichten die Erkenntnisse gemeinsam. Die Moderation strukturiert den Prozess, führt durch die Reflexionsphasen, stellt Leitfragen, verdichtet Muster und sorgt dafür, dass aus dem Austausch dokumentierte Handlungsergebnisse entstehen.

Bench Learning ist kein Seminar, keine Vortragsreihe, keine Beratung und kein informeller Lernzirkel. Es geht nicht darum, ein fertiges Modell zu übernehmen oder allgemeine Best Practices zu präsentieren. Der Wert entsteht durch einen moderierten Erkenntnisprozess zwischen Organisationen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Dadurch verbindet Bench Learning die Erfahrung einer kuratierten Peer Group mit einer klaren methodischen Struktur und einem konkreten Ergebnisanspruch.

Bench Learning: Kurartierter Erfahrungsaustausch mit strukturiertem Prozess

Das Shift/HR Bench Learning folgt einer festen Methodik. Ausgangspunkt ist das Erfahrungswissen der Peer Group. Erst danach werden neue Perspektiven, Studien, Praxisbeispiele, Marktentwicklungen oder technologische Entwicklungen eingebracht. So entsteht ein Prozess, der nicht bei abstrakter Wissensvermittlung beginnt, sondern bei den realen Herausforderungen der teilnehmenden Organisationen. Die einzelnen Termine bauen aufeinander auf und führen Schritt für Schritt zu gemeinsamen Handlungsergebnissen.

Termin 1: Kick-off & Assessment

Der erste Termin findet virtuell statt und dient dem gemeinsamen Einstieg. Die Organisationen stellen sich vor, ordnen ihre Ausgangssituation ein und benennen Erwartungen, Zielbilder und Leitfragen. Damit entsteht eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit. Beim Skill-Thema steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wo die Organisationen heute stehen und welche Fragestellungen sie gemeinsam beantworten möchten.

Termin 2: Peer Lab in Präsenz

Das Peer Lab findet bewusst früh im Prozess statt. Es dient dem persönlichen Kennenlernen, dem Vertrauensaufbau und der Entwicklung eines gemeinsamen Themenverständnisses. Die Organisationen reflektieren ihre Ausgangssituation, Motivation, bisherige Initiativen, Herausforderungen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Gerade bei strategischen Themen wie skill-orientierter Personalentwicklung ist dieser Vertrauensrahmen wichtig, damit auch offene Fragen und Unsicherheiten besprochen werden können.

Termin 3: Peer-Reflexion I

In der ersten virtuellen Peer-Reflexion berichten die ersten Unternehmen über ihre Erfahrungen. Diskutiert werden unter anderem Kompetenzmodelle, Skill Frameworks, erste Skill-Projekte, organisatorische Herausforderungen, Akzeptanzfragen und Governance-Themen. Der Fokus liegt darauf, Muster und Unterschiede zu erkennen. Dadurch wird sichtbar, welche Herausforderungen mehrfach auftreten und welche Lösungswege von der jeweiligen Organisationsrealität abhängen.

Termin 4: Peer-Reflexion II

Die zweite Peer-Reflexion vertieft den organisationsübergreifenden Austausch. Mögliche Schwerpunkte sind Skill Intelligence, KI-Unterstützung, Kompetenznachweise, Skill Assessments, skill-basierte Karrierepfade und die Integration in bestehende HR-Prozesse. Ziel ist es, die bisherigen Erfahrungen weiter zu verdichten und die Konsequenzen für Personalentwicklung, Talent Management, Learning und Workforce Planning genauer einzuordnen.

Termin 5: Impulse & Reflexion der Handlungsfelder

Im fünften Termin werden aktuelle Entwicklungen als Reflexionsimpulse eingebracht. Dazu können Studien, Forschung, Praxisbeispiele, Marktbeobachtungen, neue Technologien und Softwareentwicklungen gehören. Die Peer Group überträgt diese Impulse auf die eigene Organisationsrealität und diskutiert, welche Entwicklungen relevant erscheinen, welche Annahmen sich verändern und welche Handlungsoptionen daraus entstehen.

Termin 6: Abschluss & dokumentierte Handlungsergebnisse

Der Abschluss dient der gemeinsamen Reflexion des gesamten Erkenntnisprozesses. Die Erkenntnisse werden verdichtet, die dokumentierten Handlungsergebnisse finalisiert und das Bench Paper vorgestellt. Zusätzlich werden offene Fragestellungen und mögliche Folgethemen diskutiert. So endet das Bench Learning nicht mit einer losen Abschlussrunde, sondern mit einem dokumentierten Ergebnis, das die Organisationen für ihre weitere Arbeit nutzen können.

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