Leadership Essentials - Führungsleitlinien als Mindset, nicht als Druckset

Leadership Essentials - Führungsleitlinien als Mindset, nicht als Druckset
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Iterativer Ansatz zur Führungskultur: Führungsleitlinien als Mindset statt Regelwerk. Praxisnahe Workshops fördern Identifikation und Anpassung.

Patrizia Datz von SEMIKRON Elektronik beleuchtet in ihrem Beitrag die Entwicklung und Implementierung von Führungsleitlinien als Mindset in einem mittelständischen Technologieunternehmen. Der Vortrag hebt sich durch seine praxisnahe Perspektive ab, indem er typische Fehlannahmen und Herausforderungen bei der Einführung von Führungskultur thematisiert. Besonders hervorzuheben ist der iterative Ansatz, der die spezifischen Bedürfnisse und den Reifegrad des Unternehmens berücksichtigt, anstatt auf generische Konzepte zurückzugreifen. Diese Herangehensweise ermöglicht eine maßgeschneiderte Anpassung der Führungskultur, die sich nicht auf starre Regelwerke stützt, sondern auf die kontinuierliche Einbindung und Reflexion der Führungskräfte.


Im Zentrum des Beitrags steht die iterative Entwicklung von Führungsleitlinien, die durch eine umfassende Analysephase und Workshops mit der Geschäftsführung und Führungskräften geprägt ist. Datz beschreibt, wie ein Kompetenz- und Rollenmodell entwickelt wird, das die Anforderungen an Führungskräfte im Unternehmen definiert. Die Workshops fördern Selbstreflexion und Diskussion, was zu einer stärkeren Identifikation der Führungskräfte mit den erarbeiteten Leitlinien führt. Der Prozess mündet in einem mehrstufigen Modell, das Leadership Values und Principles umfasst und durch Verhaltensanker ergänzt wird, die an internationale Standorte angepasst sind. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Führungsleitlinien als lebendiges Mindset zu etablieren, das durch kontinuierlichen Austausch und praxisnahe Workshops gefestigt wird.

Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Führungsleitlinien von oben vorgegeben werden müssen. Stattdessen sollten wir uns fragen, was das Unternehmen jetzt braucht und wie wir es umsetzen können. – Patrizia Datz


Ein Handbuch allein reicht nicht aus, um Führung zu definieren. Es geht darum, ein gemeinsames Verständnis und ein Mindset zu entwickeln, das im Unternehmen gelebt wird. – Patrizia Datz


Führungsleitlinien sollten nicht im stillen Kämmerlein entwickelt werden. Es ist entscheidend, die Menschen im Unternehmen einzubeziehen, um eine echte Identifikation zu schaffen. – Patrizia Datz

  • Führungskultur muss zur Unternehmens-DNA passen
  • Iterative Prozesse sind entscheidend für die Entwicklung von Führungsleitlinien
  • Workshops fördern Selbstreflexion und Identifikation mit Führungswerten

Die Entwicklung von Führungskultur als Mindset statt als starres Regelwerk ist für mittelständische Technologieunternehmen von strategischer Bedeutung. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die entstehen, wenn Führungskultur von oben nach unten diktiert wird, ohne den Reifegrad und die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zu berücksichtigen. Ein zentraler Konflikt liegt in der Diskrepanz zwischen der Erwartung an Führungskräfte, generische Konzepte zu übernehmen, und der Notwendigkeit, diese an die unternehmensspezifische Kultur anzupassen. Die Gefahr besteht darin, dass ohne eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den inneren Haltungen der Führungskräfte keine nachhaltige Veränderung erreicht wird. Der Beitrag macht deutlich, dass Transformation nicht durch bloße Umschreibung bestehender Leitlinien gelingt, sondern durch iterative Prozesse, die alle Ebenen des Unternehmens einbeziehen und die spezifischen kulturellen und strukturellen Gegebenheiten berücksichtigen.


Der Vortrag liefert wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung von Führungskultur. Er zeigt, dass ein iterativer Ansatz, der auf Selbstreflexion und kontinuierlichem Austausch basiert, Führungskräfte dazu befähigt, sich mit neuen Leitlinien zu identifizieren und diese im Alltag zu leben. Die Einführung von regelmäßigen Workshops und informellen Austauschformaten wie „Leadership Coffees“ fördert eine lebendige Auseinandersetzung mit den Führungswerten und schafft Raum für kulturellen Wandel. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, pragmatisch zu handeln und nicht auf die vollständige Freigabe durch die Geschäftsführung zu warten. Er verschiebt die Perspektive von einer top-down verordneten Führungskultur hin zu einem dynamischen, partizipativen Prozess, der die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang bringt.

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