Im Mittelpunkt der Panel-Diskussion steht die Frage, wie Unternehmen im Kontext von Arbeitskräftemangel und digitaler Transformation ihre Personalgewinnung strategisch ausrichten. Vertreterinnen aus Beratung, Employer Branding und Personalmarketing beleuchten, wie systematische Recruiting-Prozesse, authentisches Employer Branding und eine werteorientierte Führungskultur ineinandergreifen. Die Diskussion zeichnet sich durch die Verbindung von strategischer Perspektive und operativer Umsetzbarkeit aus. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Führungskräften, der Notwendigkeit unternehmensweiter Beteiligung und der Anpassung an veränderte Erwartungen unterschiedlicher Zielgruppen.
Die Panelistinnen betonen, dass Recruiting nicht länger als isolierte HR-Aufgabe verstanden werden kann. Statt aktionistischer Maßnahmen empfehlen sie eine klare Recruiting-Strategie, die Zielgruppen, Unternehmensidentität und Sichtbarkeit systematisch adressiert. Authentizität und Passung stehen im Employer Branding im Vordergrund, wobei Methoden wie das AIDA-Modell zur Zielgruppenansprache herangezogen werden. Die Diskussion verdeutlicht, dass kleine, pragmatische Verbesserungen im Recruiting-Prozess – etwa wertschätzende Kommunikation und Feedback – ebenso relevant sind wie langfristige Strategien. Die Panelistinnen plädieren für die Befähigung von Führungskräften, die Einbindung interner Ressourcen und eine kontinuierliche Reflexion der eigenen Arbeitgeberidentität, um nachhaltige Mitarbeiterbindung und eine positive Candidate Experience zu erreichen.
