Wie rund ist unser Employee Lifecycle?

Wie rund ist unser Employee Lifecycle?
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Sandra Lieschke zeigt, wie Sparkassen den Employee Lifecycle optimieren und Mitarbeiterbindung durch strategische HR-Frameworks stärken.

Sandra Lieschke beleuchtet in ihrer Keynote auf dem Shift/HR Employee Experience SUMMIT 2023 die strategische Optimierung des Employee Lifecycle in dezentralen Finanzinstituten. Sie fokussiert auf die Herausforderungen, die durch den Fachkräftemangel und die Notwendigkeit einer individualisierten Mitarbeiterbindung entstehen. Lieschke bringt ihre Erfahrungen aus der Organisations- und Personalentwicklung beim Sparkassenverband Baden-Württemberg ein und bietet Einblicke in die spezifischen Strukturen und Reifegrade der Sparkassenorganisationen. Mit einem strategischen Big Picture als Leitfaden zeigt sie auf, wie HR-Maßnahmen effektiv priorisiert und in den Kontext der Employee Experience eingebettet werden können.

Im Zentrum ihrer Ausführungen steht das Employee Lifecycle Framework, das von der Gießkannenlogik zu einer bedürfnisorientierten Mitarbeiterbetreuung übergeht. Lieschke betont die Bedeutung von Erwartungsmanagement als Instrument zur systematischen Erfassung und Bedienung von Mitarbeiterbedürfnissen. Sie nutzt wissenschaftliche Modelle wie das Ability-Motivation-Opportunity-Modell und das psychologische Grundbedürfnis-Modell von Ryan und Deci, um die Employee Experience zu gestalten. Die Einführung von Jobfamilien und die Nutzung eines Reifegradmodells zur Standortbestimmung sind weitere zentrale Methoden. Lieschke sieht die kulturelle Transformation als ebenso wichtig wie strukturelle Anpassungen und empfiehlt, ein strategisches Big Picture zu entwickeln, um die Komplexität der HR-Arbeit zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu steigern.

Der Employee Lifecycle ist kein statisches Modell, sondern ein dynamisches Konzept, das kontinuierlich weiterentwickelt werden muss, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels gerecht zu werden. – Sandra Lieschke

Um von der Gießkannenlogik in der Personalentwicklung wegzukommen, müssen wir uns auf individuelles Erwartungsmanagement konzentrieren und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Fokus rücken. – Sandra Lieschke

Ein strategischer Rahmen für die HR-Arbeit ist unerlässlich, um die Komplexität der modernen Arbeitswelt zu bewältigen und gezielte Maßnahmen effektiv zu priorisieren. – Sandra Lieschke

  • Grundlagenarbeit in der HR ist essenziell, um Moments that Matter in einen strukturellen Kontext einzubetten.
  • Der Employee Lifecycle kann helfen, von einer Gießkannenlogik zu einer individualisierten Mitarbeiterbetreuung überzugehen.
  • Ein strategisches Big Picture ist notwendig, um die Komplexität der HR-Arbeit zu reduzieren und Maßnahmen effektiv zu priorisieren.
  • Das Erwartungsmanagement ist ein zentraler Hebel, um Transparenz zu schaffen und Mitarbeiterbedürfnisse systematisch zu adressieren.
  • Kulturelle Transformation ist ebenso wichtig wie strukturelle und strategische Anpassungen, um eine nachhaltige Employee Experience zu gewährleisten.

Die strategische Optimierung des Employee Lifecycle in dezentralen Finanzinstituten offenbart ein zentrales Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit individueller Mitarbeiterbetreuung und den strukturellen Herausforderungen, die durch die Autonomie der einzelnen Sparkassen entstehen. Der Beitrag beleuchtet die kulturelle und strategische Relevanz eines umfassenden Employee Lifecycle Managements, das über die traditionelle Gießkannenlogik hinausgeht. In einem Umfeld, das durch Fachkräftemangel und sinkende Attraktivität der Bankausbildung geprägt ist, wird die Bedeutung eines strategischen Big Pictures deutlich. Dieses Konzept hilft, die Komplexität der HR-Arbeit zu reduzieren und Maßnahmen effektiv zu priorisieren. Der blinde Fleck liegt in der oft unzureichenden Vorbereitung auf die Employee Experience, die zwar als hochrelevant erkannt, aber in der Praxis noch nicht systematisch umgesetzt wird. Die Herausforderung besteht darin, kulturelle Transformation mit strukturellen und strategischen Anpassungen zu verzahnen, um eine nachhaltige Employee Experience zu gewährleisten.

Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, ein strategisches Big Picture für die Personalarbeit zu entwickeln, das die Individualisierung der Mitarbeiterbetreuung in den Mittelpunkt stellt. Durch die Einführung von Jobfamilien und die Nutzung eines Reifegradmodells wird die operative Praxis mit strategischen Zielen verknüpft, um blinde Flecken zu identifizieren und datenbasiert weiterzuentwickeln. Die Reflexionsimpulse, die aus dem Beitrag hervorgehen, verschieben die Perspektive von einer rein operativen HR-Praxis hin zu einer strategisch fundierten und kulturell verankerten Personalentwicklung. Die Zielgruppe wird ermutigt, die Prinzipien des Erwartungsmanagements und der systematischen Einbindung von Alumni in den Employee Lifecycle zu nutzen, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu steigern. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der Employee Experience betont und konkrete Handlungsoptionen aufzeigt.

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