Virtuelle Townhall: Abschlussdiskussion & Reflektion der Konferenzdiskussionen

Virtuelle Townhall: Abschlussdiskussion & Reflektion der Konferenzdiskussionen

Optimieren Sie Employer-Branding-Strategien in KMU: Nutzen Sie Flexibilität und kurze Entscheidungswege für authentische Kommunikation.

Die Abschlussdiskussion der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Optimierung von Employer-Branding-Strategien und internen Prozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Experten aus verschiedenen Bereichen diskutieren pragmatische Ansätze, die speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten sind. Der Austausch bietet praxisnahe Einblicke, wie Unternehmen ihre Flexibilität und kurzen Entscheidungswege nutzen können, um sich von größeren Wettbewerbern abzuheben. Die Diskussion hebt die Bedeutung zielgerichteter Kommunikation und authentischer Darstellung hervor, um Kandidaten effektiv anzusprechen.


Im Verlauf der Diskussion wird deutlich, dass viele Unternehmen noch mit Buzzwords und theoretischen Konzepten kämpfen, während konkrete Maßnahmen oft fehlen. Anne Engelshowe und Sebastian Thuma betonen die Notwendigkeit, interne Prozesse zu optimieren und die Geschäftsführung stärker in strategische Themen wie Employer Branding einzubinden. Sie plädieren für eine engere Verzahnung von Recruiting und Vertrieb, um die Reichweite zu erhöhen und die Candidate Experience zu verbessern. Die Teilnehmer sind sich einig, dass eine authentische und zielgruppenorientierte Ansprache entscheidend ist, um langfristig eine starke Employer Brand aufzubauen.

Wir müssen von der Theorie wegkommen und die Probleme näher erklären, damit jeder einen konkreten Plan hat. – Sebastian Thumer


Geht in die Zielgruppe rein, fragt die: „Was macht ihr da?" und bittet sie im Zweifel um Unterstützung. – Anne Engelshowe


Es geht nicht darum, ob wir bestimmte Kanäle bedienen wollen, sondern wie und in welcher Form. – Sebastian Thuma

  • Kleine und mittelständische Unternehmen sollten ihre kurzen Entscheidungswege und Flexibilität nutzen, um sich von großen Unternehmen abzuheben.
  • Employer Branding und Recruiting müssen stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet werden, indem direkt mit den Fachbereichen und potenziellen Kandidaten kommuniziert wird.
  • Buzzwords und theoretische Ansätze sollten durch konkrete, praxisnahe Maßnahmen ersetzt werden, die direkt umsetzbar sind.
  • Interne Prozesse und Mitarbeiterzufriedenheit sind die Basis für eine erfolgreiche Außendarstellung und langfristige Recruiting-Erfolge.
  • Die Unterstützung und Rückendeckung der Geschäftsführung ist essenziell, um strategische HR-Themen wie Employer Branding auf ein höheres Niveau zu heben.

Die Diskussion um die Optimierung von Employer-Branding-Strategien und Recruiting-Prozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) offenbart zentrale Spannungsfelder zwischen strategischer Ausrichtung und operativer Umsetzung. Ein wesentlicher blinder Fleck liegt in der Tendenz, strategische Themen wie Employer Branding an weniger erfahrene Mitarbeitende zu delegieren, was die notwendige Verankerung auf Geschäftsführungsebene verhindert. Diese Verantwortungsverschiebung behindert die Transformation hin zu einer authentischen und zielgruppenorientierten Außendarstellung. Zudem zeigt sich ein struktureller Widerspruch: Während KMU ihre Flexibilität und kurzen Entscheidungswege als Wettbewerbsvorteil nutzen könnten, verharren viele in traditionellen Denkmustern und vergleichen sich mit Großunternehmen, anstatt ihre Einzigartigkeit zu betonen. Die Diskussion verdeutlicht, dass die strategische Verankerung von HR-Themen und die Überwindung von Silodenken entscheidend sind, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


Der Beitrag liefert konkrete Impulse für die Praxis, indem er die Bedeutung von authentischer Kommunikation und der Einbindung von Mitarbeitenden in den Prozess der Außendarstellung hervorhebt. Er fordert dazu auf, die eigenen Mitarbeitenden als Ressource zu nutzen und neue, zielgruppengerechte Kanäle zu erschließen, um die Reichweite zu erhöhen. Die Reflexion über die Balance zwischen interner Prozessoptimierung und externer Kommunikation verschiebt die Perspektive hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit als auch die Candidate Experience verbessert. Diese Prinzipien unterstützen die Zielgruppe dabei, operative Maßnahmen mit strategischen Zielen zu verknüpfen und einen kulturellen Wandel einzuleiten, der langfristig die Identifikation der Mitarbeitenden stärkt und eine glaubwürdige Employer Brand aufbaut.

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