Im Gespräch mit Tanja Herrmann-Hurtzig zu den Herausforderungen der Karriere- & Bewerbungssituation im Post-Corona-Zeitalter

Folge 050

Im Gespräch mit Tanja Herrmann-Hurtzig zu den Herausforderungen der Karriere- & Bewerbungssituation im Post-Corona-Zeitalter
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Tanja Herrmann-Hurtzig beleuchtet, wie Digitalisierung Bewerbungsprozesse verändert und welche digitalen Strategien Bewerber nutzen sollten.

Im Interview mit Tanja Herrmann-Hurtzig wird die Transformation der Karriere- und Bewerbungssituation im digitalen Zeitalter beleuchtet. Der Beitrag bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Digitalisierung für Bewerber und Unternehmen ergeben. Tanja Herrmann-Hurtzig, als erfahrene Karriere- und Business Coach, teilt ihre Einblicke in die veränderten Anforderungen an Bewerber und die Notwendigkeit, digitale Bewerbungsstrategien zu optimieren. Der Fokus liegt auf der Integration digitaler Tools und der Verbesserung der Candidate Experience, um die Vernetzung zwischen Bewerbern und Unternehmen zu fördern.


Zentrale Erkenntnisse des Gesprächs umfassen die zunehmende Bedeutung von Personal Branding und die strategische Nutzung von Netzwerken wie LinkedIn und Xing für die Sichtbarkeit im Bewerbungsprozess. Tanja Herrmann-Hurtzig betont, dass Bewerber ihre Fähigkeiten und Ziele klar reflektieren sollten, um gezielt passende Positionen zu finden. Sie hebt hervor, dass die Digitalisierung sowohl Bewerbern als auch Unternehmen neue Möglichkeiten bietet, jedoch auch eine klare Positionierung und Selbstpräsentation erfordert. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen ihre Prozesse anpassen müssen, um effizienter zu rekrutieren und die Candidate Experience zu verbessern, während Bewerber sich auf die veränderten Anforderungen einstellen und ihre Kompetenzen gezielt präsentieren sollten.

Die Digitalisierung hat die Recruiting-Prozesse stark verändert. Bewerber müssen sich anpassen und ihre digitale Präsenz optimieren, um sichtbar zu bleiben. – Tanja Herrmann-Hurtzig


Unternehmen müssen mehr Wertschätzung im Bewerbungsprozess zeigen. Eine einfache Eingangsbestätigung kann bereits einen großen Unterschied machen. – Tanja Herrmann-Hurtzig


Netzwerken ist entscheidend. Ein starkes Netzwerk sollte vorhanden sein, bevor man es braucht. Das gilt besonders in der digitalen Welt. – Tanja Herrmann-Hurtzig

  • Die Digitalisierung hat die Recruiting-Landschaft verändert, wodurch analoge Bewerbungsprozesse zunehmend durch digitale Plattformen ersetzt werden.
  • Personal Branding ist entscheidend, um in digitalen Netzwerken wie LinkedIn und Xing sichtbar und auffindbar zu sein.
  • Unternehmen müssen ihre Candidate Experience verbessern, insbesondere durch klare Kommunikation und wertschätzende Prozesse.
  • Bewerber sollten ihre Fähigkeiten und Ziele reflektieren, um gezielt passende Positionen anzustreben, statt massenhaft Bewerbungen zu versenden.
  • Netzwerken ist essenziell, um langfristig berufliche Chancen zu erhöhen und relevante Kontakte zu knüpfen.

Die Digitalisierung der Bewerbungsprozesse stellt Unternehmen und Bewerber vor neue Herausforderungen, die strategische und kulturelle Relevanz besitzen. Im Zentrum steht die Notwendigkeit, analoge Praktiken zu überdenken und digitale Strategien zu integrieren, um die Candidate Experience zu verbessern und Personal Branding zu stärken. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an Bewerber, sich digital zu präsentieren, und der oft zurückhaltenden digitalen Präsenz der Unternehmen selbst. Diese Asymmetrie offenbart strukturelle Widersprüche und Veränderungsbarrieren, die eine Transformation der Recruiting-Prozesse erfordern. Zudem zeigt sich ein blinder Fleck in der mangelnden Abstimmung zwischen Fach- und Personalabteilungen, was zu ineffizienten Auswahlprozessen führt. Die Verantwortung für die Optimierung der Bewerbungsstrategie verschiebt sich zunehmend auf die Bewerber, die sich klar positionieren und ihre Kompetenzen gezielt präsentieren müssen, um im digitalen Umfeld sichtbar zu bleiben.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse und konkrete Empfehlungen für die Zielgruppe, insbesondere für Karriere- und Bewerbungscoaches sowie HR-Manager. Er fordert dazu auf, die eigenen Fähigkeiten systematisch zu erfassen und die persönliche Positionierung im Sinne des Personal Branding aktiv zu gestalten. Die Betonung liegt auf der bewussten Nutzung digitaler Netzwerke und der Pflege relevanter Kontakte, um langfristig berufliche Chancen zu erhöhen. Diese Prinzipien verschieben die Perspektive von einer reinen Bewerbungsstrategie hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verbindet. Der Beitrag leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die Bedeutung von Authentizität und Selbstreflexion im digitalen Bewerbungsprozess hervorhebt und Unternehmen dazu anregt, ihre Prozesse transparenter und wertschätzender zu gestalten.

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