Im Gespräch mit Stefan Scheller über Digital HR und seinen Podcast Klartext HR

Folge 052

Im Gespräch mit Stefan Scheller über Digital HR und seinen Podcast Klartext HR
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Stefan Scheller diskutiert die strategische Neupositionierung von HR durch Digitalisierung, hybride Modelle und datengetriebene Entscheidungen.

Stefan Scheller, ein erfahrener HR-Manager und Publizist, bietet in diesem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 tiefgehende Einblicke in die digitale Transformation von HR-Prozessen. Mit einem Fokus auf hybride Arbeitsmodelle und datengetriebene Entscheidungen diskutiert er die Notwendigkeit, HR als strategischen Partner im Unternehmen zu positionieren. Das Gespräch zeichnet sich durch praxisnahe Beispiele und die Einbindung aktueller Technologien wie Blockchain aus, die neue Möglichkeiten für die Automatisierung und Personalisierung von HR-Prozessen eröffnen.


Im Interview betont Scheller, dass die Digitalisierung von HR-Prozessen unverzichtbar ist, um Effizienzsteigerungen und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Er hebt hervor, dass hybride Arbeitsmodelle eine strategische Anpassung erfordern und dass datenbasierte Entscheidungen durch Technologien wie People Analytics unterstützt werden können. Trotz der Herausforderungen sieht er in der Transformation eine Chance, die Rolle von HR neu zu definieren und als Human Relations zu verstehen. Methoden wie Design Thinking und ein agiles Mindset werden als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung genannt. Scheller plädiert für eine langfristige, iterative Transformation, die sowohl technologische als auch kulturelle Veränderungen umfasst.

Die Digitalisierung im HR ist nicht nur ein technischer Wandel, sondern erfordert ein Umdenken in der gesamten Organisation. Unternehmen müssen erkennen, dass die Transformation nicht nur Prozesse betrifft, sondern auch die Menschen, die diese gestalten. – Stefan Scheller


Die Herausforderung liegt darin, dass viele Unternehmen noch nicht die Dringlichkeit der Digitalisierung im HR-Bereich erkannt haben. Es gibt eine große Bandbreite: Einige sind weit fortgeschritten, während andere noch erheblichen Nachholbedarf haben. – Stefan Scheller


HR muss sich seine Rolle selbst erarbeiten, indem es den Mehrwert für das Unternehmen klar aufzeigt. Ohne diese Eigeninitiative besteht die Gefahr, dass HR aus zentralen Prozessen herausgenommen wird. – Stefan Scheller

  • Die Digitalisierung von HR-Prozessen ist nicht mehr optional, sondern eine Notwendigkeit, um gesetzliche Anforderungen und Effizienzsteigerungen zu erfüllen.
  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern eine strategische Anpassung von Prozessen und Mindsets, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • People Analytics bietet die Möglichkeit, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, jedoch fehlt es oft an ausreichender Datenerhebung und Akzeptanz im Unternehmen.
  • HR muss sich proaktiv transformieren und als strategischer Partner im Unternehmen positionieren, um relevant zu bleiben.
  • Die Transformation von HR ist ein langfristiger Prozess, der sowohl technologische als auch kulturelle Veränderungen erfordert.

Die Digitalisierung von HR-Prozessen ist für Unternehmen nicht mehr optional, sondern eine strategische Notwendigkeit, um Effizienz zu steigern und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Diese Transformation erfordert eine tiefgreifende kulturelle Anpassung, die über technologische Implementierung hinausgeht. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Integration hybrider Arbeitsmodelle und datengetriebener Entscheidungen einhergehen. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Balance zwischen der Rolle von HR als strategischem Partner und der traditionellen Wahrnehmung als administrative Funktion. Diese Verantwortungsverschiebung erfordert ein Umdenken, das sowohl technologische als auch kulturelle Barrieren überwindet. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, HR als Human Relations zu verstehen, um den menschlichen Faktor in der digitalen Transformation zu bewahren.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die die Zielgruppe dazu auffordern, die Digitalisierung als iterativen Prozess zu begreifen und aktiv zu gestalten. Er betont die Bedeutung datenbasierter Entscheidungen und fordert Unternehmen auf, konkrete Use Cases zu entwickeln, um den Mehrwert solcher Ansätze im Alltag erlebbar zu machen. Die Reflexion über hybride Arbeitsmodelle verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einer strategischen Neuausrichtung, die kulturellen Wandel fördert. Der Beitrag fordert dazu auf, Transformation als langfristigen Prozess zu verstehen, der durch kleine, konkrete Schritte nachhaltig verankert wird. Dies trägt dazu bei, die Relevanz von HR im Unternehmen zu sichern und als strategischer Partner wahrgenommen zu werden.

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