Im Gespräch mit Reiner Straub zum Status-Quo beim Wandel von HR

Folge 037

Im Gespräch mit Reiner Straub zum Status-Quo beim Wandel von HR
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Reiner Straub analysiert den Wandel in HR: Selbstorganisation, digitale Transformation und die Rolle von HR als Gestalter.

Reiner Straub, Publisher bei Personalmagazin und Haufe Group, diskutiert im Interview den aktuellen Stand des Wandels in HR. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der organisatorischen Transformation in den Branchen Medien, Automotive und Logistik. Besonders hervorzuheben ist die Perspektive auf Selbstorganisation in Unternehmen und die Rolle von HR als aktiver Gestalter in Transformationsprozessen. Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation, wobei der Fokus auf der Förderung von Eigenverantwortung und der Integration neuer Technologien liegt.


Im Gespräch werden zentrale Themen wie die Notwendigkeit klarer Verantwortungsbereiche für Selbstorganisation, die Bedeutung authentischen Employer Brandings und die Rolle von HR bei Umschulungen und der Integration neuer Technologien behandelt. Straub betont die Wichtigkeit von demokratischen Entscheidungsstrukturen und die Herausforderungen der digitalen Zusammenarbeit. Methoden wie Retrospektiven und OKR werden als Werkzeuge zur Förderung von Teamzusammenhalt und Leistungsmanagement hervorgehoben. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Gestaltung von Transformationsprozessen und die gesellschaftliche Verantwortung von HR, insbesondere im Hinblick auf die Wertschätzung ungelernter Arbeitskräfte und die Bewältigung des Fachkräftemangels.

Selbstorganisation ist nur ein Teil der Unternehmenswelt. Große Entscheidungen und Investitionen laufen über Hierarchien, aber innerhalb der Teams kann Eigenverantwortung gelebt werden. – Reiner Straub


Die Themen, die HR treiben, sind Managementthemen wie Unternehmenskultur und Fachkräftemangel. Diese Themen bieten Chancen für HR, sich zu positionieren und zu gestalten. – Reiner Straub


Employer Branding ist oft in Phrasen gefangen. Unternehmen sollten sich darauf konzentrieren, wie sie in Zukunft sein wollen, anstatt nur die aktuelle Realität darzustellen. – Reiner Straub

  • Selbstorganisation erfordert klare Verantwortungsbereiche und qualifizierte Mehrheitsentscheidungen in Teams.
  • Employer Branding sollte authentisch sein, jedoch auch ein Zielbild vermitteln, das über die aktuelle Realität hinausgeht.
  • HR muss eine aktive Gestaltungsrolle in Transformationsprozessen einnehmen, insbesondere bei Umschulungen und der Integration neuer Technologien.
  • Die Wertschätzung für ungelernte Arbeitskräfte ist eine gesellschaftliche und unternehmerische Herausforderung, die HR adressieren muss.
  • Technologien wie Chatbots im Recruiting bieten Effizienzvorteile, erfordern jedoch eine hohe Qualität, um Akzeptanz zu finden.

Selbstorganisation und die Rolle von HR in der digitalen Transformation sind zentrale Themen, die im Beitrag von Reiner Straub beleuchtet werden. Für die Zielgruppe, insbesondere Führungskräfte im Bereich Human Resources, ist die strategische Relevanz dieser Themen nicht zu unterschätzen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Förderung von Selbstorganisation in Teams nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch der kulturellen Anpassung ist. Ein Spannungsfeld entsteht zwischen der Notwendigkeit klarer Verantwortungsbereiche und der Herausforderung, traditionelle hierarchische Strukturen zu überwinden. Die Diskussion um die Rolle von HR zeigt, dass eine aktive Gestaltungsrolle in Transformationsprozessen unerlässlich ist, um den Wandel erfolgreich zu meistern. Hierbei wird ein blinder Fleck sichtbar: Die Gefahr, dass HR in einer rein administrativen Rolle verharrt, anstatt als treibende Kraft für Veränderung zu agieren.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er Prinzipien wie die Förderung von Eigenverantwortung und die Bedeutung authentischer Employer Branding-Zielbilder herausstellt. Diese Prinzipien sind nicht nur operativ relevant, sondern tragen auch zur strategischen Ausrichtung und zum kulturellen Wandel bei. Die Zielgruppe wird aufgefordert, die Rolle von HR als aktiven Gestalter zu begreifen und die Integration neuer Technologien kritisch zu begleiten. Der Beitrag verschiebt Perspektiven, indem er die Notwendigkeit betont, auch ungelernte Arbeitskräfte wertzuschätzen und in den Transformationsprozess einzubeziehen. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird als Schlüssel zur erfolgreichen Transformation dargestellt.

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