Im Gespräch mit Maria Tiede & Alexander Petsch zum Wandel in HR

Folge 055

Im Gespräch mit Maria Tiede & Alexander Petsch zum Wandel in HR
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Digitalisierung und Diversität transformieren HR von administrativer zu strategischer Funktion. Erfahren Sie, wie dies den Wandel vorantreibt.

In einem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Maria Tiede und Alexander R. Petsch die strategische Neuausrichtung von HR in mittelständischen Unternehmen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Digitalisierung und die Förderung von Diversität ergeben. Besonders im Fokus steht die Transformation von HR von einer administrativen zu einer strategischen Funktion, die aktiv den Wandel in Unternehmen mitgestaltet. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Nutzung digitaler Tools und die Bedeutung von Diversität als Innovationsmotor.


Die zentrale Aussage des Interviews ist, dass HR eine entscheidende Rolle im Veränderungsprozess von Unternehmen einnehmen muss, um relevant zu bleiben. Digitalisierung und Diversität werden als wesentliche Treiber identifiziert, um effizienter zu arbeiten und Innovation zu fördern. Alexander hebt die Notwendigkeit hervor, digitale Formate zu beherrschen, während Maria die Bedeutung von Diversität und Inklusion betont. Beide Sprecher:innen sind sich einig, dass Unternehmen die eigene Wertschöpfung verstehen und gezielt externe Expertise einholen sollten, um komplexe Veränderungsprozesse erfolgreich zu begleiten. Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, die eigene Rolle zu reflektieren und aktiv an der Transformation mitzuwirken.

Alexander Petsch vom HRM Institut, den Macher dahinter und dem Podcast, dem gleichnamigen. – Alexander R. Petsch


HR ist nicht der Unternehmer schlechthin. Also ich glaube, es gibt große Gestalter im HR, aber HR kommt natürlich aus einer administrativen Rolle. – Alexander R. Petsch


Ich glaube, es ist nicht die Frage, ob es Fuß gefasst hat, sondern es ist die Frage: Verändert man sich und überlebt oder verändert man sich nicht und geht unter? – Maria Tiede

  • HR muss sich von einer administrativen zu einer strategischen Rolle entwickeln, um den Wandel in Unternehmen aktiv zu gestalten.
  • Digitalisierung von HR-Prozessen ist essenziell, um effizienter zu arbeiten und Fachkräfte zu gewinnen.
  • Diversität und Inklusion sind entscheidende Hebel, um Innovation und eine bessere Unternehmenskultur zu fördern.
  • Die Bereitschaft zur Veränderung und ein klares Verständnis der eigenen Wertschöpfung sind Schlüssel für die erfolgreiche Transformation von HR.
  • HR-Verantwortliche sollten externe Expertise einholen, um komplexe Veränderungsprozesse erfolgreich zu begleiten.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der Transformation von HR von einer administrativen zu einer strategischen Funktion innerhalb mittelständischer Unternehmen. Diese Entwicklung ist entscheidend, um den Herausforderungen der Digitalisierung und des Fachkräftemangels zu begegnen. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen traditioneller Verwaltung und der Notwendigkeit, aktiv den Wandel zu gestalten. Ein zentraler Konflikt besteht in der Verantwortungsverschiebung: Während HR zunehmend in strategische Entscheidungen eingebunden werden sollte, verharren viele Unternehmen in konservativen Strukturen. Diese Barriere behindert die Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft, die für eine erfolgreiche Transformation erforderlich sind. Der Beitrag macht deutlich, dass die Bereitschaft zur Veränderung und ein klares Verständnis der eigenen Wertschöpfung essenziell sind, um die Rolle von HR neu zu definieren und nachhaltig zu verankern.


Aus dem Beitrag ergeben sich handlungsrelevante Prinzipien, die die Zielgruppe zur Reflexion und Neuausrichtung anregen. Die Förderung von Diversität und Inklusion wird als Hebel für Innovation und kulturellen Wandel hervorgehoben. Unternehmen werden aufgefordert, digitale Tools nicht nur einzusetzen, sondern auch die damit verbundenen Prozesse strategisch zu gestalten. Die Perspektive verschiebt sich von einer reinen Verwaltungsaufgabe hin zu einer aktiven Mitgestaltung des Transformationsprozesses. Der Beitrag fordert dazu auf, externe Expertise zu nutzen, um komplexe Veränderungsprozesse zu begleiten und die eigene Rolle im Unternehmen kritisch zu hinterfragen. Diese Impulse tragen dazu bei, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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