Im Gespräch mit Marcel Rütten über Trends für das Recruiting in 2021

#shifthrTalk 021

Im Gespräch mit Marcel Rütten über Trends für das Recruiting in 2021
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Pandemie beschleunigt Digitalisierung im Recruiting: Nutzen Sie Employer Branding für Mitarbeiterbindung und datenbasierte Ansätze für effiziente Prozesse.

Im Interviewformat der Shift/HR Talks 2022 diskutiert Marcel Rütten, ein erfahrener Recruiting Strategy Consultant, die zentralen Trends im Recruiting für das Jahr 2021. Der Beitrag richtet sich an Talent Acquisition Manager und HR-Leiter in mittelständischen B2B-Unternehmen der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Betrachtung, wie die Pandemie die Digitalisierung im Recruiting beschleunigt hat und welche Rolle Employer Branding als Instrument zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung spielt. Die Diskussion bietet einen tiefen Einblick in die strategische Nutzung digitaler Tools und die Bedeutung einer authentischen Arbeitgeberkommunikation.


Marcel Rütten betont die Notwendigkeit, Employer Branding sowohl für die Personalgewinnung als auch die Mitarbeiterbindung zu nutzen, indem Unternehmen ihre Werte transparent kommunizieren. Die Pandemie hat digitale Prozesse wie Videointerviews und digitale Assessments zum Standard gemacht, was eine Anpassung der Recruiting-Strategien erfordert. Datenbasierte Ansätze ermöglichen effizientere Prozesse, erfordern jedoch spezialisierte Kompetenzen innerhalb der HR-Abteilungen. Langfristige Talentpools und die Offenheit für Quereinsteiger sind entscheidend, um den veränderten Arbeitsmarktbedingungen gerecht zu werden. Rütten empfiehlt, die Digitalisierung der Recruiting-Prozesse voranzutreiben und die Zusammenarbeit zwischen HR, Führungskräften und Kommunikation zu stärken, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Employer Branding muss sowohl die Personalgewinnung als auch die Mitarbeiterbindung im Blick haben. Die Pandemie hat gezeigt, dass Transparenz und Authentizität entscheidend sind, um als Arbeitgeber glaubwürdig zu bleiben. – Marcel Rütten


Im Sourcing ist es essenziell, langfristige Talent-Pipelines aufzubauen. Unternehmen sollten die aktuelle Situation nutzen, um potenzielle Kandidaten zu identifizieren und Beziehungen zu pflegen, auch wenn sie momentan keine offenen Stellen haben. – Marcel Rütten


Die Digitalisierung im Recruiting hat durch die Pandemie einen Schub erhalten. Unternehmen müssen jeden Teilprozess analysieren und optimieren, um effizienter zu werden. Die Herausforderung bleibt, die Unternehmenskultur auch in digitalen Prozessen erlebbar zu machen. – Marcel Rütten

  • Employer Branding muss sowohl die Personalgewinnung als auch die Mitarbeiterbindung adressieren, insbesondere durch transparente Kommunikation und authentische Darstellung der Unternehmenskultur.
  • Die Pandemie hat eine Zwangsdigitalisierung im Recruiting ausgelöst, wodurch digitale Tools und Prozesse wie Videointerviews und digitale Assessments unverzichtbar wurden.
  • Langfristige Talent Sourcing Strategien sind entscheidend, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Schlüsselpositionen besetzen zu können.
  • Recruiting-Strategien müssen stärker auf Quereinsteiger ausgerichtet werden, um den veränderten Arbeitsmarktbedingungen gerecht zu werden.
  • Datenbasierte Ansätze im Recruiting ermöglichen effizientere Prozesse und fundierte Entscheidungen, erfordern jedoch eine stärkere Spezialisierung innerhalb der HR-Abteilungen.

Die Diskussion um Trends im Recruiting 2021 offenbart zentrale Herausforderungen und Chancen für Talent Acquisition Manager in der B2B-Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Die Pandemie hat die Digitalisierung im Recruiting beschleunigt und zwingt Unternehmen, ihre Prozesse anzupassen. Dies führt zu einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, digitale Tools effizient zu nutzen, und der Herausforderung, die Unternehmenskultur authentisch zu vermitteln. Ein blinder Fleck besteht in der oft unzureichenden Integration von Employer Branding und Mitarbeiterbindung, was zu einer Diskrepanz zwischen interner Kultur und externer Darstellung führen kann. Unternehmen müssen sich der Verantwortung stellen, ihre Werte nicht nur zu kommunizieren, sondern auch intern zu leben, um Vertrauen und Loyalität zu stärken. Die Transformation erfordert eine stärkere Spezialisierung innerhalb der Recruiting-Abteilungen, um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung datenbasierter Ansätze hinweist, die effizientere Prozesse und fundierte Entscheidungen ermöglichen. Unternehmen sollten kontinuierlich Talentpools pflegen und offen für Quereinsteiger sein, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die strategische Nutzung von Employer Branding als Instrument zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung wird als zentraler Hebel für nachhaltigen Erfolg hervorgehoben. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, interne und externe Maßnahmen auszubalancieren und die Digitalisierung der Recruiting-Prozesse voranzutreiben. Diese Perspektivenverschiebung von reaktiven zu proaktiven Strategien unterstützt den kulturellen Wandel hin zu einer agilen und resilienten Organisation, die in der Lage ist, auf die dynamischen Veränderungen des Arbeitsmarkts flexibel zu reagieren.

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