Im Gespräch mit Lukas Brandstetter zu aktuellen Entwicklungen beim People Analytics

Folge 036

Im Gespräch mit Lukas Brandstetter zu aktuellen Entwicklungen beim People Analytics
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Datenbasierte Optimierung von HR-Prozessen: Erfahren Sie, wie People Analytics Führungskräfte in virtuellen Umgebungen unterstützt.

In diesem Interview diskutiert Lukas Brandstetter, Geschäftsführer von functionHR, die datenbasierte Optimierung von HR-Prozessen durch People Analytics. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich People Analytics, insbesondere für HR-Manager in mittelständischen Unternehmen. Durch die systematische Auswertung von Personaldaten sollen bessere Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden. Der Fokus liegt auf der Anwendung datenbasierter Entscheidungsfindung zur Unterstützung von Führungskräften in virtuellen Arbeitsumgebungen.


Lukas Brandstetter erläutert, wie functionHR durch die Digitalisierung und datenbasierte Prozesse das Personalwesen effizienter gestaltet. Er betont die Bedeutung von Mitarbeiterbefragungen und deren mehrdimensionale Auswertung, um aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen. Ein zentraler Aspekt ist die schrittweise Einführung von People Analytics, beginnend mit konkreten Problemen wie Fluktuation oder Recruiting. Die Pandemie hat die Digitalisierung beschleunigt, wodurch Unternehmen nun über die technischen Voraussetzungen verfügen, um Daten sinnvoll einzusetzen. Brandstetter sieht in der Kombination von weichen Faktoren und harten Business-Kennzahlen den Schlüssel zur Optimierung von HR-Prozessen.

INTERVIEW:


Mitarbeiterbefragungen sind mehr als 50 % von People Analytics. Wenn ich die vernünftig auswerte, habe ich mehr Erkenntnisse, als ich in einem Jahrzehnt wahrscheinlich brauche. – Lukas Brandstetter


Das Schöne an People Analytics ist, wenn man es vernünftig aufsetzt, dann kann ich das wie eine Lego-Plattform Stück für Stück aneinanderreihen. – Lukas Brandstetter


Mitarbeiterbefragungen, wo keine Handlungen resultieren, sind schädlicher als alles, was ihr sonst an Maßnahmen machen könnt. – Lukas Brandstetter

  • People Analytics beginnt mit der systematischen Auswertung von Mitarbeiterdaten, um bessere Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Mitarbeiterbefragungen sind ein zentraler Bestandteil von People Analytics, müssen jedoch mehrdimensional ausgewertet werden, um aussagekräftige Erkenntnisse zu liefern.
  • Remote Leadership erfordert datenbasierte Ansätze, um die Bedürfnisse von Mitarbeitern in virtuellen Arbeitsumgebungen besser zu verstehen und zu adressieren.
  • Der Einstieg in People Analytics kann schrittweise erfolgen, indem kleine, konkrete Probleme wie Fluktuation oder Recruiting optimiert werden.
  • Technisch ist viel möglich, aber nicht alles sollte umgesetzt werden – der Fokus sollte auf der Verbesserung der Mitarbeitererfahrung liegen.

Die datenbasierte Optimierung von HR-Prozessen durch People Analytics ist für mittelständische Unternehmen von strategischer Bedeutung, da sie die Transformation von einer reinen Ressourcenverwaltung hin zu einer proaktiven Personalentwicklung ermöglicht. Ein zentrales Spannungsfeld besteht darin, dass viele Unternehmen noch immer auf Bauchgefühl und historische Daten setzen, anstatt datenbasierte Hypothesen zu formulieren und zu testen. Dies führt zu einem blinden Fleck in der Entscheidungsfindung, der durch die Pandemie noch verstärkt wurde. Die Herausforderung liegt in der Etablierung eines datengetriebenen Mindsets, das es ermöglicht, die vorhandenen digitalen Systeme effektiv zu nutzen. Die kulturelle Barriere, die durch mangelnde Inspiration und Überforderung im Tagesgeschäft entsteht, muss überwunden werden, um die Potenziale von People Analytics voll auszuschöpfen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung datenbasierter HR-Strategien. Er fordert Unternehmen auf, mit kleinen, konkreten Schritten zu beginnen und die Wirkung von Maßnahmen kontinuierlich zu messen. Dies verschiebt die Perspektive von einer reinen Datenerhebung hin zu einer aktiven Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung der Mitarbeitererfahrung. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird durch die Betonung auf mehrdimensionale Auswertungen und die Integration weicher und harter Faktoren gestärkt. Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgen, können ihre HR-Prozesse nachhaltig optimieren und sich im Wettbewerb differenzieren.

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