Im Gespräch mit Katharina Lutermann zu Employer Branding & Employee Relations

#shifthrTalk 010

Im Gespräch mit Katharina Lutermann zu Employer Branding & Employee Relations
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Katharina Lutermann erläutert, wie lebenslanges Lernen und Kulturwandel die Arbeitgeberattraktivität im Gesundheitswesen steigern.

Katharina Lutermann, Managerin für Employer Branding bei den Paracelsus Kliniken, bietet im Interview bei den Shift/HR Talks 2022 tiefgehende Einblicke in die Strategien zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität im Gesundheitswesen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze, die mit der Transformation von Unternehmenskultur und der Förderung von lebenslangem Lernen verbunden sind. Besonders hervorzuheben ist die praxisnahe Darstellung, wie individuelle Entwicklungsmöglichkeiten und eine moderne Unternehmenskultur als zentrale Elemente der Arbeitgebermarke etabliert werden können.


Im Gespräch betont Lutermann die Bedeutung von lebenslangem Lernen und die Notwendigkeit, Mitarbeitende individuell zu fördern, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Sie beschreibt, wie die Paracelsus Kliniken durch die Auflösung klassischer Hierarchien und die Einführung einer kollaborativen Unternehmenskultur einen Kulturwandel vollziehen. Praktische Beispiele, wie die Nutzung von Microsoft Teams für die interne Kommunikation und die Einbindung von Mitarbeitergeschichten in die externe Kommunikation, verdeutlichen die strategische Ausrichtung. Zudem wird die Rolle von Pilotprojekten und kleinen Maßnahmen zur schrittweisen Umsetzung von Transformationen hervorgehoben, um Erfolge zu demonstrieren und die Glaubwürdigkeit der Arbeitgebermarke zu stärken.

Wir müssen das lebenslange Lernen als attraktives Element unseres Angebots als Arbeitgeber herausstellen. – Katharina Lutermann


Das mit den steilen Hierarchien ist von gestern. – Katharina Lutermann


Corporate Identity und Employer Branding müssen so eng beieinanderliegen, dass da eigentlich kein Blatt dazwischen passt. – Katharina Lutermann

  • Lebenslanges Lernen ist ein zentraler Faktor für die Arbeitgeberattraktivität und muss individuell gefördert werden.
  • Die Transformation von hierarchischen Strukturen hin zu einer kollaborativen Unternehmenskultur ist essenziell für moderne Klinikketten.
  • Interne Employer Branding Maßnahmen sind die Grundlage für eine glaubwürdige externe Kommunikation.
  • Mitarbeitergeschichten und transparente Kommunikation sind effektive Mittel, um die Arbeitgebermarke authentisch zu stärken.
  • Pilotprojekte und kleine Maßnahmen können helfen, Transformationen schrittweise umzusetzen und Erfolge zu demonstrieren.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit der Transformation von Unternehmenskulturen im Gesundheitswesen. Im Fokus steht die Notwendigkeit, starre hierarchische Strukturen zugunsten kollaborativer Modelle aufzulösen, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Diese Transformation ist nicht nur ein organisatorischer Wandel, sondern auch ein kultureller Paradigmenwechsel, der die Verantwortung von Führungskräften neu definiert. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen traditionellen Karrierepfaden und der Forderung nach individualisierten Entwicklungsmöglichkeiten. Hierbei wird ein blinder Fleck sichtbar: Die Herausforderung, eine Balance zwischen strukturellen Vorgaben und der Förderung individueller Potenziale zu finden. Zielkonflikte entstehen, wenn die Notwendigkeit zur Standardisierung auf die Forderung nach Flexibilität trifft, insbesondere in einem Umfeld, das durch schnelle Wissensveränderungen geprägt ist.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung von Authentizität und transparenter Kommunikation hinweist. Er fordert Employer Branding Manager auf, interne Allianzen zu bilden und mit kleinen, messbaren Projekten zu beginnen, um Veränderungen anzustoßen. Diese Prinzipien fördern nicht nur die operative Praxis, sondern unterstützen auch das strategische Ziel, eine glaubwürdige Arbeitgebermarke zu etablieren. Der Inhalt verschiebt Perspektiven, indem er die Rolle von Mitarbeitenden als aktive Gestalter des Wandels betont und die Bedeutung von Mitarbeitergeschichten für die externe Kommunikation hervorhebt. Durch die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel leistet der Beitrag einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas und inspiriert die Zielgruppe, neue Wege im Employer Branding zu beschreiten.

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