Im Gespräch mit Dr. Winfried Felser zum Umdenken in HR und den Herausforderungen

Folge 031

Im Gespräch mit Dr. Winfried Felser zum Umdenken in HR und den Herausforderungen
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Dr. Winfried Felser analysiert die Transformation von HR, betont dezentrale Führung und die Rolle als Businessgestalter.

Dr. Winfried Felser, Geschäftsführer von NetSkill Solutions, beleuchtet in einem Interview die Transformation von HR in Großunternehmen und im Mittelstand. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die sich durch die digitale Transformation und die COVID-Krise ergeben. Besonders im Fokus stehen die neuen dezentralisierten Führungskonzepte und die Rolle von HR als Businessgestalter. Die Diskussion basiert auf langjährigen Debatten und aktuellen Entwicklungen, die die Notwendigkeit einer stärkeren Integration von HR in strategische Entscheidungsprozesse unterstreichen.


Im Interview werden zentrale Themen wie die Aktivierung von Mitarbeitenden in digitalen Arbeitsmodi und die Vermeidung von Isolation angesprochen. Dr. Felser strukturiert die Herausforderungen anhand einer Maslow-Pyramide und betont die Bedeutung der Neuausrichtung von Führung und Organisation. Er kritisiert die bloße Übertragung analoger Meetingstrukturen in digitale Formate und hebt die Notwendigkeit hervor, Arbeitsweisen grundlegend zu transformieren. Der Beitrag bietet Einblicke in spezifische Vor- und Nachteile von Konzernen und Mittelständlern und diskutiert die Auswirkungen von Automatisierung und Digitalisierung auf HR. Abschließend wird die Bedeutung einer kontextbezogenen Transformation betont, um HR als aktiven Businessgestalter zu etablieren.

HR muss am Tisch der Geschäftsführung sitzen, um eine stärkere Businessorientierung zu entwickeln. – Dr. Winfried Felser


Die Zukunft war schon immer da, aber sie war halt ungleich verteilt. COVID beschleunigt diese Verschiebung. – Dr. Winfried Felser


Führung entsteht immer da, wo geführt wird, nicht durch Vergabe, sondern durch Selbstermächtigung. – Dr. Winfried Felser

  • HR muss sich von der Rolle des reinen Businesspartners hin zum aktiven Businessgestalter entwickeln.
  • Die COVID-Krise hat die Notwendigkeit beschleunigt, neue dezentralisierte Führungskonzepte zu etablieren.
  • Mitarbeiteraktivierung und die Vermeidung von Isolation in Remote-Arbeitsmodi sind zentrale Herausforderungen für HR.
  • Die Digitalisierung von HR-Prozessen erfordert eine stärkere Businessorientierung und die Integration in strategische Entscheidungsprozesse.
  • HR sollte stärker in Aufsichtsräten und Beiräten vertreten sein, um den Humanfaktor in Unternehmensentscheidungen zu verankern.

Die digitale Transformation von HR in Großunternehmen und im Mittelstand ist von strategischer Relevanz, da sie die Rolle von HR als Businessgestalter neu definiert. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen dezentraler Führung und die Aktivierung von Mitarbeitenden in digitalen Arbeitsumgebungen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen technischer Infrastruktur und der tatsächlichen Transformation von Arbeitsweisen. Die Diskussion um die Rolle von HR zeigt strukturelle Widersprüche auf: Während die Digitalisierung eine stärkere Businessorientierung erfordert, bleibt die Integration von HR in strategische Entscheidungsprozesse oft unzureichend. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, Führung und Zusammenarbeit neu zu denken, um nachhaltige Veränderung zu erreichen.


Aus dem Beitrag ergeben sich handlungsrelevante Prinzipien und Empfehlungen, die die Zielgruppe zur aktiven Mitgestaltung der Transformation auffordern. Die Betonung liegt auf der Notwendigkeit, HR stärker in Aufsichtsräten zu verankern, um den Humanfaktor in Unternehmensentscheidungen zu stärken. Der Beitrag verschiebt Perspektiven, indem er die Bedeutung von Mitarbeiterengagement und dessen Korrelation mit Unternehmensperformance hervorhebt. Er fordert eine kontinuierliche Transformation, die durch Digitalisierung und neue Führungsmodelle geprägt ist. Die Zielgruppe wird ermutigt, die Engpässe ihrer Organisation zu identifizieren und engpassorientiert zu planen, um langfristige strategische Ziele mit operativer Praxis und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen.

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