Im Gespräch mit Christian Vetter zum Thema datenbasierten HR Management in Zeiten von Corona

#shifthrTalk 018

Im Gespräch mit Christian Vetter zum Thema datenbasierten HR Management in Zeiten von Corona
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Datenbasierte Modelle optimieren Personalplanung: Erfahren Sie, wie interne und externe Daten zukünftige Kompetenzanforderungen vorhersagen.

Christian Vetter, CEO und Gründer von HRForecast, diskutiert im Interview datenbasierte Ansätze für strategische Personalplanung in Großunternehmen. Der Beitrag beleuchtet die Integration interner und externer Datenquellen zur Vorhersage zukünftiger Kompetenzanforderungen und zur Optimierung der Mitarbeiterentwicklung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Nutzung makroökonomischer Daten und der Verknüpfung mit internen Geschäftsdaten, um Transparenz und Effizienz in der Personalplanung zu erhöhen. Die Perspektive von Vetter bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die datengetriebene Modelle für die Personalentwicklung bieten.


Im Gespräch hebt Vetter hervor, dass datenbasierte Modelle es ermöglichen, Personalentwicklungsmaßnahmen gezielt auf zukünftige Anforderungen auszurichten. Er betont die Bedeutung von Predictive Analytics und strategischer Personalplanung, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Kombination von internen Stammdaten mit externen Datenquellen, wie Stellenanzeigen und makroökonomischen Analysen, wird als Schlüssel zur Identifikation von Future Skills und Jobs gesehen. Vetter sieht die Corona-Krise als Katalysator für die Akzeptanz smarter, technologiegestützter Lösungen, die Unternehmen befähigen, eigenständig Analysen durchzuführen und Kompetenzlücken in Echtzeit zu identifizieren.

Datenbasiertes HR-Management hat nicht zum Ziel, mehr Kontrolle zu schaffen, sondern neue Potenziale für Mitarbeiter zu erschließen. – Christian Vetter


Unsere Passion ist es, mit Daten coole Services bereitzustellen, die den Mitarbeitern echten Mehrwert bieten, anstatt sie zu überwachen. – Christian Vetter


Transparenz ist enorm wichtig, um Mitarbeiter rechtzeitig auf Veränderungen hinzuweisen und nicht erst, wenn es zu spät ist. – Christian Vetter

  • Strategische Personalplanung erfordert die Kombination interner Stammdaten mit externen makroökonomischen Daten.
  • Future Skills und Future Jobs sind entscheidend für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
  • Datenbasierte Ansätze ermöglichen es, Personalentwicklungsmaßnahmen gezielt auf zukünftige Anforderungen auszurichten.
  • Transparenz über aktuelle und zukünftige Kompetenzlücken ist essenziell für eine proaktive Personalstrategie.
  • Technologische Fortschritte und KI-gestützte Analysen beschleunigen die Umsetzung datenbasierter Personalplanung.

Datenbasiertes Personalmanagement gewinnt in der strategischen Personalplanung zunehmend an Bedeutung, insbesondere in Zeiten von Unsicherheit und Wandel, wie sie durch die Corona-Pandemie verstärkt wurden. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, interne Stammdaten mit externen makroökonomischen Informationen zu verknüpfen, um zukünftige Kompetenzanforderungen präzise zu prognostizieren. Diese Herangehensweise offenbart ein Spannungsfeld zwischen der traditionellen, oft reaktiven Personalverwaltung und einer proaktiven, zukunftsorientierten Personalstrategie. Ein zentraler blinder Fleck ist die mangelnde Transparenz über bestehende und zukünftige Kompetenzlücken, die häufig zu verspäteten Reaktionen führt. Die Diskussion um datenbasierte Ansätze zeigt, dass Unternehmen vor der Herausforderung stehen, ihre Personalabteilungen von reinen Verwaltungsorganen zu strategischen Partnern zu transformieren, die aktiv zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, datenbasierte Modelle nicht nur als technologische Innovation, sondern als kulturellen Wandel zu verstehen, der eine neue Denkweise in der Personalplanung erfordert. Die Integration von KI-gestützten Analysen und die Nutzung externer Datenquellen bieten die Möglichkeit, Personalentwicklungsmaßnahmen gezielt auf zukünftige Anforderungen auszurichten und so die strategischen Ziele des Unternehmens zu unterstützen. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von kurzfristiger Kostenoptimierung hin zu einer langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Kompetenzentwicklung. Unternehmen werden ermutigt, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um Transparenz zu schaffen und die Entwicklung ihrer Belegschaft aktiv zu steuern, was letztlich zu einer nachhaltigen Transformation der Unternehmenskultur beiträgt.

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