Im Gespräch mit Barbara Hilgert zu Teamentwicklung und (New) Learning

#shifthrTalk 009

Im Gespräch mit Barbara Hilgert zu Teamentwicklung und (New) Learning
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Barbara Hilgert diskutiert agile Lernmethoden und die Rolle digitaler Tools für nachhaltige Teamentwicklung im Mittelstand.

Barbara Hilgert, Agile Coach und Projektmanagerin bei der FAW gGmbH, beleuchtet in einem Interview die Herausforderungen und Lösungsansätze für Teamentwicklung und (New) Learning im Mittelstand und Bildungsbereich. Der Beitrag bietet praxisnahe Einblicke in die Implementierung von vernetztem Lernen und agilen Lernmethoden. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Communities und digitalen Tools, um nachhaltige Lernprozesse zu fördern. Die Diskussion zeigt, wie Unternehmen und Bildungseinrichtungen durch agile Lernbegleitung und Experimentierräume auf digitale und soziale Herausforderungen reagieren können.


Im Zentrum des Interviews stehen konkrete Methoden wie Working Out Loud und Lern- und Experimentierräume, die den Austausch und die kontinuierliche Verbesserung unterstützen. Barbara Hilgert betont die Notwendigkeit einer positiven Lernkultur, die durch das Top-Management gefördert werden muss, und beschreibt die Rolle des agilen Lerncoaches als Impulsgeber. Sie hebt hervor, dass soziale Netzwerke und digitale Plattformen wie Enterprise Social Networks entscheidend für den Wissensaustausch und die Motivation der Mitarbeitenden sind. Die Erfahrungen aus dem Projekt GiZu 4.0 verdeutlichen, wie selbstorganisierte und virtuelle Zusammenarbeit zu einer dynamischen Lernumgebung führen kann, die nicht nur auf finanzielle Anreize angewiesen ist.

Lernen ist heute nicht mehr das Anhäufen von Wissen, sondern das Wissen, wo man Informationen findet und wie man ein Netzwerk nutzt. – Barbara Hilgert


In vielen Organisationen fehlt es an einer Kultur, die eigeninitiatives Lernen fördert. Lernzeit muss fest verankert und vom Management vorgelebt werden. – Barbara Hilgert


Vernetztes Lernen und der Austausch in einer Community sind entscheidend, um Wissen nachhaltig zu verankern und in den Arbeitsalltag zu integrieren. – Barbara Hilgert

  • Vernetztes Lernen und der Aufbau von Communities fördern nachhaltige Lernprozesse in Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
  • Lern- und Experimentierräume bieten eine Plattform für praxisorientiertes Lernen und kontinuierliche Verbesserung.
  • Eine positive Lernkultur erfordert Unterstützung durch das Top-Management und die Integration von Lernzeit in den Arbeitsalltag.
  • Agile Lernbegleitung durch Coaches kann Lernprozesse effektiver und individueller gestalten.
  • Die Digitalisierung hat gezeigt, dass virtuelle Zusammenarbeit und digitales Lernen effektiv funktionieren können.

Vernetztes Lernen und agile Lernmethoden sind entscheidend für die Anpassungsfähigkeit mittelständischer Unternehmen und Bildungseinrichtungen an digitale und soziale Herausforderungen. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Ansätze, indem er aufzeigt, wie sie nachhaltige Lernkulturen fördern und bestehende Barrieren überwinden können. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen traditionellen Lernstrukturen und der Notwendigkeit, Lernen als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren. Diese Transformation erfordert ein Umdenken auf allen Ebenen, insbesondere im Top-Management, das Lernzeiten aktiv unterstützen und vorleben muss. Der Beitrag macht deutlich, dass ohne eine solche kulturelle Verankerung die Gefahr besteht, dass Lerninitiativen ins Leere laufen und die Potenziale vernetzten Lernens ungenutzt bleiben.


Aus dem Beitrag gehen klare Prinzipien hervor, die als Handlungsempfehlungen dienen können. Die Förderung von Communities und die Nutzung digitaler Tools sind essenziell, um Lernprozesse zu individualisieren und zu dynamisieren. Der Beitrag fordert auf, Lernzeit als festen Bestandteil des Arbeitsalltags zu etablieren und agile Lernbegleitung als Impulsgeber zu nutzen. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von reinem Wissensaufbau hin zu einem kontinuierlichen, praxisorientierten Lernen, das sich an den realen Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientiert. Indem der Beitrag die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft, bietet er der Zielgruppe wertvolle Impulse, um die eigene Lernkultur zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

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