Im Gespräch mit Anne Engelshowe zu den Erfolgsfaktoren für einen modernen Ansatz in der Personalgewinnung

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Im Gespräch mit Anne Engelshowe zu den Erfolgsfaktoren für einen modernen Ansatz in der Personalgewinnung
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Strategien zur Entwicklung einer authentischen Arbeitgebermarke in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft entdecken.

Anne Engelshowe, Expertin für Employer Branding und Bloggerin bei SALON DER GUTEN, diskutiert in einem Interview die Erfolgsfaktoren für eine moderne Personalgewinnung. Der Beitrag richtet sich an Fachverantwortliche im Personalmarketing der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen. Im Mittelpunkt steht die strategische Entwicklung und Kommunikation einer authentischen Arbeitgebermarke, die sowohl nach innen als auch nach außen wirkt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von Unternehmenskommunikation und Talent Management, um eine konsistente Arbeitgebermarke zu schaffen, die sich in wettbewerbsintensiven Branchen wie der Pflege und Sozialwirtschaft behaupten kann.


Engelshowe betont die Notwendigkeit, Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement zu steigern, bevor die Arbeitgebermarke extern kommuniziert wird. Sie empfiehlt, Feedback-Routinen zu etablieren und den Dialog mit Mitarbeitenden zu suchen, um interne Probleme zu identifizieren und zu lösen. Methoden wie Stakeholder-Management und Persona-Konzepte helfen, Zielgruppen besser zu verstehen und Kommunikationsmaßnahmen gezielt auszurichten. Die Corona-Pandemie sieht sie als Chance, sich als starker Arbeitgeber zu positionieren, indem Empathie und Transparenz in Krisenzeiten gezeigt werden. Engelshowe plädiert für die Einbindung der Geschäftsführung und die Nutzung digitaler Lösungen, um den Wandel in der Personalgewinnung aktiv zu gestalten.

Wir müssen erst einmal mit den Mitarbeitenden in den Dialog kommen und schauen: Wo sind die größten Probleme aktuell? Welche Dinge müssen wir angehen? Und müssen da erst einmal unsere Hausaufgaben machen. – Anne Engelshowe


Employer Branding ist nicht nur etwas für gute Zeiten, sondern gerade jetzt in der Krise sollten die Organisationen sich als starker, attraktiver Arbeitgeber positionieren. – Anne Engelshowe


Es ist keine HR-Aufgabe oder im HR womöglich noch kleinliedriger Aufgabe vom Recruiting oder Talent Management, sondern Employer Branding ist etwas, was uns gemeinschaftlich betrifft. – Anne Engelshowe

  • Employer Branding muss sowohl nach innen als auch nach außen wirken, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • Eine authentische Arbeitgebermarke kann nur entstehen, wenn interne Strukturen und Mitarbeiterzufriedenheit stimmen.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Recruiting, Talent Management und Unternehmenskommunikation ist entscheidend für eine konsistente Arbeitgebermarke.
  • Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke erfordert strategische Planung und die Einbindung der Geschäftsführung.
  • Persona-Konzepte helfen, Zielgruppen besser zu verstehen und gezielte Kommunikationsmaßnahmen zu entwickeln.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit der Entwicklung authentischer Arbeitgebermarken, insbesondere in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. In einem Umfeld, das von Fachkräftemangel und strukturellen Herausforderungen geprägt ist, wird die Notwendigkeit betont, interne Strukturen und Mitarbeiterzufriedenheit als Grundlage für eine glaubwürdige externe Positionierung zu stärken. Der Beitrag thematisiert das Spannungsfeld zwischen kurzfristigem Personalbedarf und der langfristigen Entwicklung einer konsistenten Arbeitgebermarke. Hierbei wird die Gefahr eines blinden Flecks sichtbar, wenn Unternehmen sich auf externe Attraktivität konzentrieren, ohne interne Defizite zu adressieren. Transformation und Verantwortungsverschiebung sind zentrale Konzepte, die aufzeigen, dass eine nachhaltige Mitarbeiterbindung nur durch die Integration von Unternehmenskommunikation, Talent Management und Geschäftsführung gelingen kann.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Unternehmen auffordert, strategische Planung und interne Dialoge zu priorisieren. Die Empfehlung, Kennzahlen wie Fluktuation und unbesetzte Stellen als Argumentationsgrundlage für die Geschäftsführung zu nutzen, verdeutlicht die Notwendigkeit, Mitarbeitergewinnung als businessrelevantes Thema zu etablieren. Der Inhalt verschiebt Perspektiven, indem er die Bedeutung von Mitarbeiterzufriedenheit und interner Kultur als Fundament für eine authentische Arbeitgebermarke hervorhebt. Dies fordert Unternehmen auf, operative Maßnahmen mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel zu verknüpfen. Die Reflexion über die Rolle von Personalverantwortlichen als Transformatoren statt Verwalter unterstreicht die Dringlichkeit, Silos zu überwinden und eine ganzheitliche Sichtweise auf die Arbeitgebermarke zu entwickeln.

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