HR-Journey als partizipativer Strategieprozess

HR-Journey als partizipativer Strategieprozess
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Partizipative HR-Strategie: Mitarbeiterbeteiligung steigert Motivation und Ergebnisqualität durch klare Zeitrahmen und digitale Tools.

Jennifer Horstmann und Carolin Kromer von WAGO stellen im Rahmen des Shift/HR Innovation SUMMIT 2023 einen partizipativen Strategieprozess im HR-Bereich vor. Der Beitrag beleuchtet, wie durch die Einbindung aller Mitarbeitenden in die HR-Strategieentwicklung Motivation und Ergebnisqualität gesteigert werden können. Der Prozess wird durch externe Moderation unterstützt und umfasst klare Zeitrahmen sowie kontinuierliche Kommunikation. Die Besonderheit liegt in der breiten Mitarbeiterbeteiligung und der Nutzung von digitalen Tools wie Conceptboard, um eine gemeinsame Vision zu entwickeln.

Der Praxisbericht zeigt, dass Partizipation in der Strategieentwicklung die Motivation und Identifikation der Mitarbeitenden erhöht. Ein klarer Zeitrahmen und der Mut zur schnellen Entscheidung sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Regelmäßige Feedback-Schleifen sichern die Akzeptanz und Qualität der Ergebnisse. Die Einbindung externer Moderation entlastet das Team, sodass der Fokus auf der inhaltlichen Arbeit liegt. Die Verwendung des OKR-Frameworks unterstützt die transparente Dokumentation und Überprüfung der strategischen Maßnahmen. Der Prozess wird als positives Beispiel für cross-funktionale Zusammenarbeit wahrgenommen und zeigt, dass auch ohne Strategie-Expertise ein erfolgreicher partizipativer Prozess möglich ist.

Partizipation ist der Schlüssel zu hoher Ergebnisqualität und Zustimmung. – Jennifer Horstmann

Wir haben gezeigt, dass Vertrauen in die Teams und der Mut zur Entscheidung entscheidende Erfolgsfaktoren sind. – Carolin Kromer

Der partizipative Ansatz hat nicht nur den HR-Bereich transformiert, sondern auch Wellen des Erfolgs im gesamten Unternehmen geschlagen. – Jennifer Horstmann

  • Partizipation in der Strategieentwicklung erhöht die Motivation und Identifikation der Mitarbeitenden.
  • Ein klarer Zeitrahmen und Mut zur Entscheidung sind entscheidende Erfolgsfaktoren für den Prozess.
  • Die Einbindung externer Moderation kann den Fokus auf inhaltliche Arbeit und Qualität steigern.
  • Regelmäßige Feedback-Schleifen sichern die Akzeptanz und Qualität der Ergebnisse.
  • Eine transparente und kontinuierliche Kommunikation ist essenziell für den Erfolg partizipativer Projekte.

Partizipative Strategieprozesse im HR-Bereich sind von strategischer Relevanz, da sie die Motivation und Identifikation der Mitarbeitenden stärken und gleichzeitig die Qualität der Ergebnisse verbessern. In einem Umfeld, das von hybriden Arbeitsmodellen und wachsender Komplexität geprägt ist, stellt die Einbindung aller Mitarbeitenden eine Herausforderung dar, die jedoch entscheidend für den Erfolg ist. Der Prozess bei WAGO zeigt, dass die Bereitschaft zur Verantwortungsverschiebung und die Überwindung von Veränderungsbarrieren zentrale Elemente sind, um eine HR-Strategie zu entwickeln, die nicht nur auf dem Papier existiert, sondern tatsächlich gelebt wird. Die Spannungsfelder zwischen Kontrolle und Vertrauen, sowie zwischen Geschwindigkeit und Gründlichkeit, werden durch den Mut zu schnellen Entscheidungen und die bewusste Einbindung externer Moderation adressiert.

Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die kontinuierliche Kommunikation und die regelmäßigen Feedback-Schleifen sind essenziell, um die Akzeptanz und Qualität der Strategie zu sichern. Die bewusste Entscheidung, auf Corporate Design zu verzichten, fördert Authentizität und Nähe, was die Identifikation der Mitarbeitenden mit der Strategie stärkt. Der Einsatz von OKR als methodisches Framework ermöglicht eine transparente Dokumentation und Überprüfung der strategischen Maßnahmen, was die operative Praxis mit dem strategischen Ziel verbindet. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, Verantwortung zu teilen und Mitarbeitende aktiv in die Strategieentwicklung einzubeziehen, um kulturellen Wandel zu fördern und Silos abzubauen. Dies verschiebt die Perspektive von einer top-down zu einer kollaborativen Strategieentwicklung, die langfristig zu einer stärkeren organisationalen Resilienz führt.

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