Fallbeispiel: Warum und wie wir jede Woche unsere Mitarbeiter befragen

Fallbeispiel: Warum und wie wir jede Woche unsere Mitarbeiter befragen
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Wöchentliche Mitarbeiterbefragungen bei xbAV fördern Transparenz und Vertrauen, unterstützen datenbasierte Personalstrategien und steigern Engagement.

Dominique Schaefer von xbAV präsentiert ein praxisnahes Beispiel zur systematischen Messung von Mitarbeiterengagement in digitalisierten Unternehmen. Der Beitrag beleuchtet die Kombination aus wöchentlichen, monatlichen und halbjährlichen Mitarbeiterbefragungen, die durch den Einsatz moderner Tools wie Leapsome automatisiert und anonymisiert werden. Diese Methodik ermöglicht es, sowohl kurzfristige Trends als auch langfristige Entwicklungen zu erfassen und darauf basierend datenbasierte Personalstrategien zu entwickeln. Die Besonderheit liegt in der Integration qualitativer und quantitativer Methoden, die tiefere Einblicke in die Mitarbeiterzufriedenheit bieten und eine schnelle Reaktion auf aktuelle Themen ermöglichen.


Im Zentrum steht die wöchentliche Befragung mit einer einzigen Frage, die Transparenz und Vertrauen innerhalb der Organisation fördert. Ergänzend dazu werden monatliche Umfragen durchgeführt, um kurzfristige Stimmungsbilder zu erfassen, während halbjährliche Befragungen umfassendere Einblicke bieten. Die gewonnenen Daten fließen in das Performance Management ein und unterstützen die Definition von Objectives and Key Results (OKR). Schaefer betont die Bedeutung der Automatisierung und Anonymität, um hohe Teilnahmequoten zu gewährleisten und die Akzeptanz der Befragungen zu steigern. Abschließend empfiehlt er, klare Messziele zu definieren, das Management frühzeitig einzubinden und eine offene Kommunikation zu fördern, um die Wirksamkeit der Befragungen zu maximieren.

Mitarbeiterbefragungen machen immer noch total viel Sinn und sind ein wichtiges Tool, aber die Frage ist, wie und für welchen Fall. – Dominique Schaefer


Wir befragen jede Woche unsere Mitarbeiter mit nur einer Frage: Welche Frage möchtest du dem Vorstand oder dem Führungsteam zur Beantwortung stellen? – Dominique Schaefer


Das Schlimmste, was passieren kann, ist, Ergebnisse zu haben, auf die dann Ankündigungen folgen und der Mitarbeiter hat das Gefühl, da passiert nichts. – Dominique Schaefer

  • Wöchentliche Mitarbeiterbefragungen mit einer einzigen Frage fördern Transparenz und ermöglichen schnelle Reaktionen auf aktuelle Themen.
  • Monatliche und halbjährliche Befragungen ergänzen sich, um sowohl kurzfristige Trends als auch langfristige Entwicklungen zu messen.
  • Die Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden bietet tiefere Einblicke und ermöglicht gezielte Maßnahmen.
  • Ein datengetriebener Ansatz in der Personalentwicklung stärkt die Rolle von HR als strategischer Businesspartner.
  • Tools wie Leapsome erleichtern die Automatisierung und Anonymisierung von Befragungen, was zu höheren Teilnahmequoten führt.

Der Beitrag zeigt die strategische Relevanz wöchentlicher Mitarbeiterbefragungen als Instrument zur Steigerung von Engagement und Transparenz in digitalisierten Unternehmen. Im Spannungsfeld zwischen traditioneller Personalführung und moderner, datengetriebener Personalstrategie offenbart sich ein blinder Fleck: Die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit schneller, flexibler Reaktionen auf Mitarbeiterbedürfnisse und den starren Strukturen klassischer Befragungszyklen. Diese Diskrepanz wird durch die Einführung eines hybriden Modells überwunden, das qualitative und quantitative Methoden kombiniert. Der Ansatz von xbAV verdeutlicht, wie Unternehmen durch kontinuierliche Einbindung der Mitarbeitenden nicht nur deren Engagement erhöhen, sondern auch die eigene Rolle als strategischer Businesspartner stärken können. Dabei wird der Wandel von einer reaktiven zu einer proaktiven Personalentwicklung sichtbar, die auf datenbasierte Entscheidungen setzt.


Im Vortrag wird deutlich, dass die Implementierung solcher Befragungsformate nicht nur operative Praxis, sondern auch kulturellen Wandel erfordert. Die Prinzipien der Transparenz und der schnellen Reaktionsfähigkeit werden als zentrale Erfolgsfaktoren hervorgehoben. Der Beitrag fordert Führungskräfte auf, die gewonnenen Erkenntnisse konsequent in Maßnahmen zu überführen, um die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der Befragungen zu sichern. Durch die Verknüpfung von Befragungsergebnissen mit Performance Management und strategischen Zielen wird eine neue Perspektive auf die Rolle der Personalabteilung eröffnet: weg von administrativen Aufgaben hin zu einer aktiven Gestaltung der Unternehmenskultur. Diese Herangehensweise verschiebt den Fokus von kurzfristigen Maßnahmen zu einer langfristigen, nachhaltigen Entwicklung der Organisation, die sowohl die Mitarbeiterbindung stärkt als auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Organisation erhöht.

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