Fallbeispiel: People Analytics zur Begleitung und Erfolgsmessung organisationaler Transformation

Fallbeispiel: People Analytics zur Begleitung und Erfolgsmessung organisationaler Transformation
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Datengetriebene Ansätze zur Messung und Steuerung von Transformationen: Netzwerkanalysen und Engagement-Tools für bessere Kollaboration.

Yannik Marian Leusch von Kienbaum Consultants International beleuchtet datengetriebene Ansätze zur Messung und Steuerung organisationaler Transformationen. Der Vortrag bietet einen praxisnahen Zugang zu sozialen Netzwerkanalysen und Engagement-Tools, die informelle Kollaboration und Mitarbeiterzufriedenheit sichtbar machen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Operationalisierung von Zusammenarbeit und der Nutzung von KPIs, um Transformationserfolge in Unternehmen mit 500 bis 1.000 Mitarbeitenden zu quantifizieren. Die Kombination aus technischer Tiefe und praktischen Beispielen zeichnet diesen Beitrag aus.


Im Detail zeigt Leusch, wie soziale Netzwerkanalysen informelle Strukturen und Silos in Unternehmen aufdecken. Der Cross-Stuffing-Score als KPI misst teamübergreifende Kollaboration, während das Engagement-Tool Peakon Zufriedenheit und Engagement in Echtzeit erfasst. Die Verknüpfung von Engagement-Daten mit wirtschaftlichen Kennzahlen verdeutlicht den Einfluss auf die Performance. Eine Privacy-First-Strategie und transparente Kommunikation sichern hohe Teilnahmequoten bei Befragungen. Leusch empfiehlt, mit minimalen Datenmengen zu arbeiten und die Erkenntnisse handlungsorientiert zu nutzen, um Transformationen effektiv zu steuern. Externe Ressourcen wie Open Source Tools unterstützen die Umsetzung dieser datenbasierten Ansätze.

Wir haben den Fokus auf das Management Consulting gelegt und konnten sehen, wie die einzelnen Unternehmensbereiche näher zusammengerückt sind. – Jannik Leusch


Wir haben eine neue KPI definiert, um unsere Kollaboration messbar zu machen: den Prozentsatz an Cross Stuffing. – Jannik Leusch


Die Korrelation zwischen wirtschaftlicher Leistung und Engagement-Werten zeigt, dass Employee Engagement auf der Agenda ganz oben stehen sollte. – Jannik Leusch

  • Soziale Netzwerkanalysen ermöglichen es, informelle Kollaboration und Silostrukturen während Transformationen sichtbar zu machen.
  • Engagement-Tools wie Peakon erlauben es, Zufriedenheit und Engagement in Echtzeit zu messen und datenbasiert zu steuern.
  • Neue KPIs wie der Cross-Stuffing-Score helfen, Kollaboration zwischen Teams messbar und steuerbar zu machen.
  • Datengetriebene Ansätze in HR erfordern Privacy-First-Strategien und transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden.
  • Hypothesengetriebenes Vorgehen minimiert die Gefahr von Zufallsfunden in explorativen Analysen.

Datengetriebene Ansätze zur Messung und Steuerung organisationaler Transformationen sind von strategischer Relevanz für Transformation Manager in Unternehmensberatungen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderung, informelle Kollaboration und Engagement während Transformationsprozessen sichtbar zu machen und zu steuern. Ein zentraler blinder Fleck in vielen Organisationen ist die Diskrepanz zwischen formalen Strukturen und tatsächlichen Arbeitsbeziehungen. Soziale Netzwerkanalysen decken diese Lücke auf, indem sie informelle Kollaborationen und Silostrukturen sichtbar machen. Ein Spannungsfeld entsteht durch die Notwendigkeit, datenbasierte Entscheidungen auch in „weichen“ Themenbereichen zu treffen, was oft auf kulturelle Barrieren und Zielkonflikte stößt. Die Transformation erfordert eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten hin zu einer datengetriebenen Kultur, die sowohl die strukturellen als auch die kulturellen Aspekte der Zusammenarbeit berücksichtigt.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er konkrete Prinzipien und Empfehlungen für die Operationalisierung von Kollaboration und Engagement aufzeigt. Die Einführung von KPIs wie dem Cross-Stuffing-Score und die Nutzung von Engagement-Tools verdeutlichen, wie datenbasierte Ansätze die Transformation unterstützen können. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, datengetriebene Methoden als integralen Bestandteil der strategischen Zielsetzung und des kulturellen Wandels zu betrachten. Er verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Verständnis von Transformation, das auf Transparenz, Datenschutz und die Einbindung der Mitarbeitenden setzt. Die Reflexion über die wirtschaftliche Relevanz von Engagement-Analytics zeigt, dass Investitionen in Mitarbeiterengagement nicht nur kulturelle, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bieten.

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