Fallbeispiel: Neue Führungsprinzipien für das digitale Zeitalter bei der VPV?!

Fallbeispiel: Neue Führungsprinzipien für das digitale Zeitalter bei der VPV?!
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Agile Methoden und transformationale Führung im VUCA-Umfeld: Erfahren Sie, wie VPV neue Führungsprinzipien erfolgreich implementiert.

Dr. Bernd Blessin beleuchtet in seinem Vortrag die Anpassung von Führungsprinzipien im digitalen Wandel eines mittelständischen Versicherungsunternehmens. Der Beitrag zeichnet sich durch die praxisnahe Darstellung der Herausforderungen und Lösungsansätze aus, die bei der Implementierung neuer Führungsmodelle auftreten. Im Mittelpunkt stehen agile Methoden und die Bedeutung von transformationaler Führung im VUCA-Umfeld. Die Perspektive von Dr. Blessin bietet einen tiefen Einblick in die spezifischen Anforderungen und Spannungsfelder, die Führungskräfte in traditionellen Unternehmen bewältigen müssen.


Zentrale Aussagen des Vortrags sind die Notwendigkeit, Führung als sozialen Prozess zu verstehen und die Rolle von Netzwerken und Transparenz zu betonen. Dr. Blessin beschreibt, wie die VPV durch hierarchieübergreifende Workshops und die Förderung von Eigenverantwortung in den Organisationseinheiten neue Führungsprinzipien entwickelt. Die Methode des After Action Reviews wird als Instrument zur Analyse und Weiterentwicklung von Verhaltensweisen in Krisensituationen hervorgehoben. Der Vortrag bietet konkrete Einblicke in die Anpassung von Führungsmodellen an digitale Anforderungen und die Förderung von Teamarbeit und Partizipation.

Digital Leadership gibt es nicht, weil Führung ein zutiefst sozialer Prozess ist. Wir können mit digitalen Hilfsmitteln führen, aber nicht digital. – Dr. Bernd Blessin


Führung bedeutet in Zukunft weniger Hierarchie, dafür mehr Teamarbeit, Partizipation und Vernetzung mit klarer Nutzerzentrierung. – Dr. Bernd Blessin


Der Umgang mit Widersprüchen und Spannungen bleibt eine Führungsherausforderung. Ambidextrie, Netzwerke, Kommunikation und Transparenz sind entscheidende Führungskompetenzen. – Dr. Bernd Blessin

  • Digital Leadership ist nicht möglich, da Führung ein zutiefst sozialer Prozess ist.
  • Transformational Leadership gewinnt im digitalen Wandel an Bedeutung und erfordert weniger Hierarchie, dafür mehr Teamarbeit und Partizipation.
  • VUCA verlangt von Führungskräften die Fähigkeit, Netzwerke zu fördern, Transparenz zu schaffen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
  • Agilität sollte von jeder Organisationseinheit individuell definiert und evaluiert werden, um spezifische Anforderungen zu berücksichtigen.
  • Hierarchieübergreifende Workshops fördern kollegiales Lernen und stärken das Verständnis zwischen verschiedenen Unternehmensebenen.

Im digitalen Zeitalter stehen mittelständische Versicherungsunternehmen vor der Herausforderung, ihre Führungsprinzipien grundlegend zu überdenken. Der Beitrag von Dr. Bernd Blessin beleuchtet die strategische Relevanz dieser Transformation, indem er die Spannungsfelder zwischen traditionellen Hierarchien und der Notwendigkeit agiler, netzwerkorientierter Strukturen thematisiert. In einem VUCA-Umfeld, das durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt ist, müssen Führungskräfte die Balance zwischen stabilen, langfristigen Planungen und der Flexibilität, schnell auf Veränderungen zu reagieren, finden. Der Beitrag macht deutlich, dass die Einführung von transformationaler Führung und die Förderung von Teamarbeit und Partizipation zentrale Elemente sind, um diese Herausforderungen zu meistern. Dabei wird ein blinder Fleck sichtbar: die oft fehlende Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderung, die erst durch Krisenerfahrungen überwunden wird.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Bedeutung von Eigenverantwortung und individueller Anpassung der Agilitätsanforderungen in den Vordergrund stellt. Führungskräfte werden aufgefordert, Transparenz und Netzwerkfähigkeit aktiv zu fördern und diese Kompetenzen auch bei ihren Mitarbeitenden zu entwickeln. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer zentralistischen Vorgabe hin zu einer dezentralen, partizipativen Führungskultur, die auf kollegiales Lernen und hierarchieübergreifende Workshops setzt. Diese Herangehensweise unterstützt nicht nur die operative Praxis, sondern trägt auch zu einem strategischen und kulturellen Wandel bei, indem sie die Akzeptanz und das Verständnis für neue Führungsmodelle stärkt. Die Reflexion über Werte wie Fairness und Transparenz sowie die Analyse von Krisenerfahrungen im Rahmen von After Action Reviews bieten der Zielgruppe konkrete Ansätze, um tragfähige Verhaltensweisen zu identifizieren und nachhaltig im Unternehmen zu verankern.

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