Fallbeispiel: Mitarbeiter Self Service als Hebel für mehr Employee Engagement

Fallbeispiel: Mitarbeiter Self Service als Hebel für mehr Employee Engagement

Mitarbeiterportale steigern Engagement und Effizienz: Erfahren Sie, wie Digitalisierung im Mittelstand Prozesse optimiert und Akzeptanz fördert.

Jürgen Urnauer, Personalleiter bei SCHUNCK GROUP, gibt im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 praxisnahe Einblicke in die Einführung von Mitarbeiter-Selfservice-Portalen zur Steigerung des Employee Engagements und Optimierung administrativer Prozesse im Mittelstand. Der Beitrag richtet sich an Personalleiter und HR-Manager mittelständischer Unternehmen, insbesondere aus der Versicherungs- und Logistikbranche. Urnauer teilt seine Erfahrungen aus zwei Projekten und bietet konkrete Empfehlungen für die Umsetzung, wobei er die Herausforderungen der Digitalisierung und die Notwendigkeit der Mitarbeiterintegration betont.


Urnauer beschreibt die Ausgangslage bei SCHUNCK GROUP und die Vorteile eines Mitarbeiter-Selfservice-Portals, das Mitarbeitenden ermöglicht, ihre Daten selbst zu verwalten. Er hebt die Automatisierung administrativer Prozesse und die damit verbundene Effizienzsteigerung hervor. Der Beitrag betont die Bedeutung einer klaren Bedarfsdefinition, eines detaillierten Projektplans und der frühzeitigen Einbindung der IT-Abteilung. Urnauer empfiehlt eine schrittweise Einführung des Portals und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden in Test- und Rollout-Phasen, um Akzeptanz zu fördern und Datenschutzanforderungen zu erfüllen.

Ein Mitarbeiter-Selfservice ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Digitalisierung Ressourcen freisetzt, um sich auf wertschöpfendere Tätigkeiten zu konzentrieren. – Jürgen Urnauer


Die Einführung eines Selfservice-Systems erfordert einen klaren Projekt- und Zeitplan vom Anbieter, um erfolgreich zu sein. – Jürgen Urnauer


Testen Sie so viel wie möglich in der Testphase und binden Sie Mitarbeiter ein, um Datenschutz und Rollenkonzepte zu optimieren. – Jürgen Urnauer

  • Ein Mitarbeiter-Selfservice-Portal ermöglicht es, administrative Prozesse zu automatisieren und Ressourcen für wertschöpfendere Tätigkeiten freizusetzen.
  • Die Einführung eines Selfservice-Portals erfordert eine klare Definition der Bedürfnisse und einen detaillierten Projekt- und Zeitplan.
  • Mitarbeiter-Selfservice-Portale fördern Transparenz und binden Mitarbeiter aktiv in die Verwaltung ihrer Daten ein.
  • Die Testphase und die Einbindung von Mitarbeitern in die Entwicklung und Einführung eines Selfservice-Portals sind entscheidend für den Erfolg.
  • Schnittstellen zu bestehenden Systemen und mögliche Zusatzkosten sollten vor der Einführung eines Selfservice-Portals genau geprüft werden.

Die Einführung von Mitarbeiter-Selfservice-Portalen im Mittelstand adressiert zentrale Herausforderungen der digitalen Transformation im Personalmanagement. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Portale, indem er die Verschiebung von Verantwortlichkeiten von der Personalabteilung hin zu den Mitarbeitenden thematisiert. Diese Veränderung erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel innerhalb der Organisationen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Einführung solcher Systeme nicht nur Effizienzsteigerungen verspricht, sondern auch potenzielle Konflikte zwischen Automatisierung und Arbeitsplatzsicherheit aufwirft. Die Balance zwischen der Nutzung digitaler Tools und der Wahrung von Mitarbeiterinteressen wird zum zentralen Spannungsfeld, das es zu navigieren gilt. Der Beitrag reflektiert über die Notwendigkeit, bestehende Denkmodelle zu hinterfragen und die Rolle der Führungskräfte neu zu definieren, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.


Aus dem Vortrag von Jürgen Urnauer lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die klare Definition der Projektanforderungen und die frühzeitige Einbindung der IT-Abteilung sind entscheidend für den Projekterfolg. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Einführung solcher Portale als Chance zur Neugestaltung von Arbeitsprozessen zu begreifen und die Mitarbeitenden aktiv in die Entwicklung und Implementierung einzubeziehen. Dies fördert nicht nur die Akzeptanz, sondern unterstützt auch den kulturellen Wandel hin zu mehr Eigenverantwortung. Die schrittweise Einführung und der Fokus auf tatsächlich benötigte Funktionen ermöglichen es, die strategischen Ziele der Effizienzsteigerung und Mitarbeiterbindung zu erreichen, während gleichzeitig ein nachhaltiger kultureller Wandel gefördert wird. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Implementierung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel in Einklang bringt.

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