Fallbeispiel: Employee Experience- Die Entwicklung zu einer digitaleren und menschlicheren Personalarbeit.

Fallbeispiel: Employee Experience- Die Entwicklung zu einer digitaleren und menschlicheren Personalarbeit.
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Transformation der Employee Experience: Produktmanagement und Co-Creation steigern Effizienz und Zufriedenheit in Großunternehmen.

Ralf Berns beleuchtet in seinem Praxisbericht die Transformation der Employee Experience in einem Großunternehmen mit über 200.000 Mitarbeitenden. Der Fokus liegt auf der Einführung von Produktmanagement und Co-Creation, um HR-Prozesse effizienter und mitarbeiterzentrierter zu gestalten. Diese Herangehensweise kombiniert digitale und menschliche Aspekte der Personalarbeit und zielt darauf ab, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Die Veranstaltung richtet sich an HR-Leitungen und Business Partner, die Effizienzsteigerungen durch digitale Prozesse und eine verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit anstreben.


Kern des Vortrags ist die Umstellung von klassischen Personalprozessen auf eine Produktlogik, die klare Verantwortungszuweisungen und die Einführung der Rolle des Produktmanagers erfordert. Berns beschreibt, wie die Kombination aus digitalen Services und prägenden persönlichen Momenten, wie Onboarding und Offboarding, zur Mitarbeiterzufriedenheit beiträgt. Die Qualität der Prozesse wird durch Kennzahlen wie den Customer Effort Score (CES) gemessen. Die Transformation ist ein fortlaufender Prozess, der mehrere Jahre in Anspruch nimmt und von einem internen Ausbildungscurriculum für Produktmanager begleitet wird.

Die digitale Welt ist wichtig, aber die menschliche eben genauso. In Zukunft soll uns das noch wichtiger sein, denn darüber erreichen wir Zufriedenheit bei unseren Mitarbeitenden und am Ende auch einen Beitrag zum Unternehmenserfolg. – Ralf Bernds


Wir müssen uns hinentwickeln, aus diesem Transport ein Reiseerlebnis zu machen und dürfen den Kunden nicht einfach stehen lassen. – Ralf Bernds


Wir haben circa 200 Personalprozesse. Wenn ich die alle ausdrucke, bin ich bei 2.000 Blatt Papier. Ich will keinen Mitarbeiter quälen mit diesen Personalprozessen. – Ralf Bernds

  • Die Transformation von HR-Prozessen hin zu einer Produktlogik erfordert eine klare Verantwortungszuweisung und die Einführung der Rolle des Produktmanagers.
  • Mitarbeiterzentrierte Prozesse und persönliche Momente wie Onboarding oder Offboarding sind entscheidend für die Mitarbeiterzufriedenheit und zahlen auf den Unternehmenserfolg ein.
  • Die Kombination aus digitalen, mühelosen Services und menschlichen, prägenden Momenten ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Employee Experience.
  • Die Qualität von HR-Produkten sollte durch Kennzahlen wie den Customer Effort Score (CES) und Zufriedenheitsmessungen regelmäßig überprüft werden.
  • Co-Creation mit Mitarbeitenden und Führungskräften ist essenziell, um bedarfsgerechte HR-Produkte zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren.

Die Transformation von Personalprozessen hin zu einer produktorientierten Logik ist für große Organisationen von strategischer Bedeutung, da sie sowohl Effizienz als auch Mitarbeiterzufriedenheit steigern kann. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Einführung von Produktmanagement im Personalwesen verbunden sind, insbesondere die Notwendigkeit klarer Verantwortungszuweisungen und die Einführung neuer Rollen wie des Produktmanagers. Diese Veränderungen sind nicht nur organisatorischer Natur, sondern erfordern auch einen kulturellen Wandel, der bestehende Denkmodelle und Verantwortungsstrukturen hinterfragt. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Balance zwischen digitaler Effizienz und der Pflege persönlicher, menschlicher Momente, die für die Employee Experience entscheidend sind. Die Einführung von Co-Creation mit Mitarbeitenden und Führungskräften wird als Schlüssel zur Entwicklung bedarfsgerechter Lösungen hervorgehoben, während die Messung der Qualität von Personalprozessen durch Kennzahlen wie den Customer Effort Score als notwendige Kontrollmechanismen etabliert wird.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er aufzeigt, wie die Prinzipien des Produktmanagements auf Personalprozesse angewendet werden können. Die Entwicklung von Minimal Viable Products (MVPs) und die iterative Verbesserung durch Feedbackschleifen sind zentrale Empfehlungen, die den operativen Wandel unterstützen. Diese Ansätze fördern nicht nur die Effizienz, sondern verschieben auch die Perspektive von einer rein prozessualen zu einer produktorientierten Sichtweise, die den Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Der Beitrag fordert dazu auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen und ermutigt Führungskräfte, den kulturellen Wandel aktiv zu gestalten. Durch die Verknüpfung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird ein umfassender Ansatz zur Verbesserung der Employee Experience in großen Organisationen aufgezeigt.

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