Fachbeitrag: Post-COVID: Neue Anforderungen an Employee Experience und Change Management

Fachbeitrag: Post-COVID: Neue Anforderungen an Employee Experience und Change Management

Post-COVID: Neue Anforderungen an Change Management und Mitarbeiterengagement in der digitalen Transformation. Nutzen Sie die Krise als Chance.

In diesem Fachbeitrag der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Katharina Schäfer die veränderten Anforderungen an Employee Experience und Change Management in der Post-COVID-Zeit. Sie analysiert die beschleunigte Digitalisierung und die neuen Erwartungen an Führung und Mitarbeiter. Der Beitrag bietet eine systemische Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Pandemie ergeben haben, und richtet sich an Senior Manager für interne Kommunikation und Change Management sowie HR-Leiter mittelständischer Unternehmen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Kommunikation und des Mitarbeiterengagements als zentrale Elemente für den Erfolg in der neuen Normalität.


Schäfer identifiziert drei Phasen der Pandemie: Respond, Reset und Reinvent, und beschreibt, wie Unternehmen diese nutzen können, um ihre Strategien anzupassen. Sie betont die Bedeutung von klarer Kommunikation und empathischem Handeln, um Vertrauen und Mitarbeiterbindung zu stärken. Studienergebnisse zeigen, dass regelmäßige Information die Mitarbeiterbindung erhöht. Führungskräfte müssen flexibler agieren und Mitarbeitende motivieren, während Unternehmen systematisch Daten erheben sollten, um die Erwartungen der Mitarbeitenden zu verstehen. Die Entwicklung von Skills und die Anpassung von Performance-Management-Systemen sind essenziell, um die Transformation erfolgreich zu gestalten.

Die aktuelle Situation hat viele Prozesse beschleunigt und gleichzeitig einige entschleunigt. Es ist ein spannender Zeitpunkt, um Veränderungen anzustoßen und Chancen zu ergreifen. – Katharina Schäfer


Gute Kommunikation schafft Vertrauen. Es gibt eine starke Korrelation zwischen der Informationsweitergabe durch Arbeitgeber und der Mitarbeiterbindung. – Katharina Schäfer


Unternehmen, die in der Krise nicht mit Empathie handeln, werden langfristig negative Folgen für ihre Reputation spüren. – Katharina Schäfer

  • Die Digitalisierung wurde durch COVID-19 beschleunigt und hat neue Mitarbeitererwartungen geschaffen.
  • Gute Kommunikation in Krisenzeiten stärkt das Vertrauen und die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen.
  • Unternehmen, die in der Krise nicht empathisch handeln, riskieren langfristige Reputationsschäden.
  • Führungskräfte müssen flexibel und klar kommunizieren, um Orientierung und Sicherheit zu bieten.
  • Mitarbeiterengagement sollte priorisiert werden, da es sich mittel- und langfristig auszahlt.

Die beschleunigte Digitalisierung und die veränderten Erwartungen an Führung und Mitarbeiter in der Post-COVID-Zeit stellen Unternehmen vor strategische und kulturelle Herausforderungen. Die Pandemie hat die Transformation der Arbeitswelt katalysiert, wobei die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern eine zentrale Rolle spielt. Ein blinder Fleck, der im Beitrag sichtbar wird, ist die Diskrepanz zwischen der Informationsversorgung von Mitarbeitern im Homeoffice und jenen vor Ort. Diese Ungleichheit kann langfristig die Mitarbeiterbindung gefährden und erfordert eine Neuausrichtung der Kommunikationsstrategien. Zudem offenbart sich ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit flexibler Führung und der Aufrechterhaltung klarer Strukturen und Erwartungen. Die Herausforderung besteht darin, diese scheinbaren Widersprüche zu überwinden und eine kohärente Führungskultur zu etablieren, die sowohl Stabilität als auch Anpassungsfähigkeit fördert.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Change Management und Mitarbeiterengagement. Er fordert Unternehmen auf, die Krise als Wendepunkt zu nutzen, um eine neue Normalität zu gestalten, die auf gesunde Mitarbeiterbindung und nachhaltiges Engagement abzielt. Die Empfehlung, systematisch Daten zu erheben und Retrospektiven zu initiieren, um aus den Erfahrungen der Pandemie zu lernen, ist besonders handlungsrelevant. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von reaktiver Krisenbewältigung hin zu proaktiver Transformation. Die Integration von Weiterbildung und interdisziplinärem Arbeiten wird als Schlüssel zur Ermöglichung des Wandels hervorgehoben. Der Beitrag leistet somit einen bedeutenden Beitrag zur strategischen Neuausrichtung von Unternehmen, indem er operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel in Einklang bringt.

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