Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum zukunftsorientierten Workforce Management

Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum zukunftsorientierten Workforce Management
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar
Strategische HR-Positionierung und KI-Nutzung im Workforce Management: Herausforderungen und Potenziale für mittelständische Unternehmen.

Guido Zander und Judith Klups diskutieren im Rahmen der Shift/HR Workforce Management Konferenz 2023 über die zentralen Erfolgsfaktoren für ein zukunftsorientiertes Workforce Management. Die Panel-Diskussion richtet sich an HR-Leiter und C-Level-Entscheider in mittelständischen Unternehmen, die strategische HR-Aufgaben priorisieren und moderne Technologien wie KI integrieren möchten. Zander und Klups beleuchten die Herausforderungen, die HR-Abteilungen bei der strategischen Positionierung und der Entlastung operativer Prozesse erleben. Sie betonen die Notwendigkeit, dass das gesamte Unternehmen Workforce Management als strategische Aufgabe versteht und nicht nur als operative Notwendigkeit.

Im Austausch der Perspektiven wird deutlich, dass HR-Abteilungen oft im operativen Tagesgeschäft gefangen sind und strategische Aufgaben vernachlässigen. Klups kritisiert, dass viele Workforce-Management-Tools vor allem administrative Prozesse unterstützen, während Zander die Bedeutung klassischer Systeme als Enabler für flexible Arbeitsmodelle hervorhebt. Beide sehen großes Potenzial in der Nutzung von KI für strategische Analysen, während der operative Einsatz noch unausgereift ist. Sie fordern eine realistische Standortbestimmung der Unternehmen, um zukunftsorientierte Strategien zu entwickeln, und betonen die Bedeutung der Integration von Stakeholdern und der Definition eines konkreten Zukunftsbildes.

HR muss strategischer werden und Teil der Geschäftsführung sein, weil Workforce Management ein absolut strategisches Thema ist. – Guido Zander

HR sollte sich die strategischen Aufgaben nehmen und andere abgeben, um wirklich als strategischer Partner zu agieren. – Judith Klups

  • HR muss sich von operativen Aufgaben entlasten, um strategische Verantwortung zu übernehmen.
  • Workforce-Management-Tools sind essenziell, um flexible und individualisierte Arbeitsmodelle zu ermöglichen.
  • Das gesamte Unternehmen, einschließlich des Managements, muss Workforce-Management als strategische Aufgabe verstehen.
  • KI bietet großes Potenzial für strategische Analysen, ist aber im operativen Bereich noch nicht ausgereift.
  • Unternehmen müssen ihren Status quo realistisch bewerten, um zukunftsorientierte Strategien zu entwickeln.

Strategisches Workforce Management gewinnt in mittelständischen Unternehmen zunehmend an Bedeutung, da es nicht nur um die effiziente Verwaltung von Personalressourcen geht, sondern um die aktive Gestaltung der Zukunftsfähigkeit der Organisation. Ein zentrales Spannungsfeld besteht darin, dass HR-Abteilungen oft in operativen Aufgaben gefangen sind und dadurch ihre strategische Rolle vernachlässigen. Diese Verantwortungsverschiebung führt dazu, dass strategische Initiativen ins Stocken geraten, während operative Prozesse dominieren. Ein weiterer blinder Fleck ist die Wahrnehmung des Managements, das die Dringlichkeit von Workforce-Management-Themen häufig unterschätzt und somit die notwendige Transformation verzögert. Die Diskussion um die Integration von KI zeigt zudem, dass technologische Potenziale zwar erkannt, aber in der Praxis noch nicht voll ausgeschöpft werden. Diese strukturellen Widersprüche und Denkfehler behindern die Entwicklung flexibler und zukunftsorientierter Arbeitsmodelle.

Der Beitrag fordert HR-Leiter und das C-Level-Management auf, ihre strategische Positionierung zu überdenken und operative Prozesse durch den Einsatz moderner Technologien zu entlasten. Die Panelisten betonen die Notwendigkeit einer ehrlichen Standortbestimmung, um veraltete Annahmen zu hinterfragen und die tatsächlichen Bedarfe der Mitarbeitenden zu erkennen. Dies erfordert eine kulturelle Öffnung für neue Arbeitsmodelle und eine stärkere Vernetzung von Workforce-Management-Tools. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein administrativen zu einer strategischen Betrachtung, indem sie die Bedeutung von Datenerhebung und -auswertung als Grundlage für strategische Entscheidungen hervorhebt. Unternehmen sind aufgefordert, jetzt zu handeln, um die Herausforderungen des Fachkräftemangels zu bewältigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Impuls für die Weiterentwicklung des strategischen Workforce Managements in mittelständischen Unternehmen.

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