Employee Experience by Design: Busting myths – What’s really driving your EX?

Employee Experience by Design: Busting myths – What’s really driving your EX?
Mitschnitt-Länge: 150 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Belinda Gannaway entmystifiziert Employee Experience: Kultur, emotionale Treiber und Design Thinking als Schlüssel für nachhaltige Mitarbeiterbindung.

Belinda Gannaway, Strategy Director bei FathomXP, beleuchtet in ihrer Keynote die Gestaltung von Employee Experience durch die Integration von organisationaler Kultur, emotionalen Treibern und Design Thinking. Der Vortrag richtet sich an Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen und im Engineering-Bereich und bietet eine analytische Entmystifizierung verbreiteter Missverständnisse rund um Employee Experience. Gannaway nutzt praxisnahe Beispiele und methodische Details, um die Bedeutung einer klaren Definition von Employee Experience und deren geschäftlichem Nutzen zu verdeutlichen.


Im Mittelpunkt stehen die universellen Treiber des MAGICA-Modells: Sinnhaftigkeit, Wertschätzung, Wachstum, Wirksamkeit, Herausforderung, Verbundenheit und Autonomie. Gannaway betont, dass Employee Experience nicht auf oberflächliche Benefits reduziert werden sollte, sondern als kollaborativer Prozess gestaltet werden muss. Sie hebt die Relevanz von Onboarding-Prozessen als Startpunkt für die Gestaltung hervor und plädiert für eine organisationsweite Verantwortung bei der Entwicklung von Employee Experience. Die Keynote zeigt, wie eine gute Employee Experience Innovation, psychologische Sicherheit und Wachstum fördert und verdeutlicht den prädiktiven Zusammenhang zwischen Employee Experience und finanzieller Performance.

Employee Experience ist kein HR-Thema allein. Es ist ein Teamsport, der die gesamte Organisation einbezieht. – Belinda Gannaway


Die Reduzierung von Employee Experience auf Vergünstigungen ist ein Trugschluss. Es geht um tiefere, motivierende Faktoren. – Belinda Gannaway


Eine klare Definition von Employee Experience ist entscheidend, um den geschäftlichen Nutzen zu verstehen und zu messen. – Belinda Gannaway

  • Employee Experience ist eng mit organisationaler Kultur verknüpft und wird von deren sichtbaren und unsichtbaren Ebenen beeinflusst.
  • Die Reduktion von Employee Experience auf Perks und Benefits greift zu kurz; emotionale Treiber wie Sinnhaftigkeit, Wertschätzung und Verbindung sind entscheidend.
  • Employee Experience Design sollte kollaborativ erfolgen und nicht ausschließlich in der Verantwortung von HR liegen.
  • Eine klare Definition von Employee Experience und deren geschäftlicher Nutzen ist essenziell, um messbare Ergebnisse zu erzielen.
  • Die universellen Treiber von Employee Experience umfassen Sinnhaftigkeit, Wertschätzung, Wachstum, Einfluss, Herausforderung, Verbindung und Autonomie.

Employee Experience Design ist für mittelständische Unternehmen von strategischer Bedeutung, da es die Mitarbeiterbindung und Innovationsfähigkeit direkt beeinflusst. Der Beitrag von Belinda Gannaway beleuchtet die oft unterschätzte Rolle der organisationalen Kultur und emotionalen Treiber im Employee Experience Design. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Reduktion von Employee Experience auf oberflächliche Benefits, während tiefere, emotionale Bedürfnisse wie Sinnhaftigkeit und Verbundenheit vernachlässigt werden. Diese Denkfehler führen zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der HR-Abteilungen allein für die Employee Experience verantwortlich gemacht werden, obwohl eine organisationsweite Kollaboration erforderlich ist. Der Beitrag macht deutlich, dass eine klare Definition und ein belastbarer Business Case für Employee Experience notwendig sind, um Transformationen erfolgreich zu gestalten und strukturelle Widersprüche zu überwinden.


Der Vortrag fordert Führungskräfte auf, Employee Experience als geschäftskritisches Thema zu begreifen und nicht als „fluffy stuff“ abzutun. Gannaway empfiehlt, universelle Treiber wie das MAGICA-Modell zu nutzen, um eine tiefere Verbindung zwischen Mitarbeitenden und Organisation zu schaffen. Diese Prinzipien verschieben die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel fördert. Der Beitrag leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die Bedeutung von Co-Creation und kollaborativen Prozessen betont. Führungskräfte werden ermutigt, die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ernsthaft zu berücksichtigen und die Employee Experience als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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