Diskussion: Wo stehen wir auf dem Weg zum Employee Engagement Management?

Diskussion: Wo stehen wir auf dem Weg zum Employee Engagement Management?

Datenbasiertes Mitarbeiterengagement: Strategien zur Umsetzung und die Rolle der Führungskräfte im Fokus. Herausforderungen und Lösungen.

Die Panel-Diskussion im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet, wie datenbasierte Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zur Förderung von Mitarbeiterengagement umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Führungskräfte, die durch authentische Kommunikation und gezielte Maßnahmen das Engagement ihrer Teams stärken. Die Diskussion bietet Einblicke in die operativen Herausforderungen, die Unternehmen auf diesem Weg bewältigen müssen, und hebt die Bedeutung kleiner, fokussierter Maßnahmenpakete hervor, die von engagierten Multiplikatoren getragen werden.


Angela Dunn und Saskia Ricker diskutieren unterschiedliche Ansätze zur Umsetzung von Engagement-Programmen. Dunn betont die Verantwortung der Führungskräfte und empfiehlt intensive Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg. Sie plädiert dafür, Programme zu entwickeln, die gezielt auf Engagement und Vertrauen abzielen. Ricker hingegen sieht das größte Defizit in der langen Verweildauer in der Analysephase und rät, die Daten als Ausgangspunkt für gezielte Maßnahmen zu nutzen. Beide sind sich einig, dass der Übergang von der Analyse zur Umsetzung die größte Hürde darstellt und dass kleine, zielgerichtete Maßnahmen erste Erfolge schaffen können.

Overcommunicate is my biggest recommendation. Really engage with your people. – Angela Dunn


Nothing drives engagement more than the feeling that I'm being heard, I'm appreciated, I'm understood, I'm being developed, I have opportunities. – Angela Dunn


Wir wollen Zufriedenheit ganzheitlich messen und daraus Optimierungsaktivitäten ableiten. – Saskia Ricker


Das größte Defizit ist, von der Befragung wirklich ins Handeln zu kommen. – Saskia Ricker

  • Datenbasierte Erkenntnisse sollten als Ausgangspunkt für Maßnahmen genutzt werden, anstatt sich ausschließlich auf die Analyse zu konzentrieren.
  • Führungskräfte müssen durch regelmäßige, authentische und transparente Kommunikation das Vertrauen und Engagement der Mitarbeiter stärken.
  • Kleine, fokussierte Maßnahmenpakete sind effektiver, um Engagement zu fördern, bevor größere Initiativen umgesetzt werden.
  • Mitarbeiterengagement wird durch das Gefühl gestärkt, gehört, geschätzt und entwickelt zu werden.
  • Die Verknüpfung von Umfrageergebnissen mit konkreten Aktivitäten ist entscheidend, um Trägheit in Unternehmen zu überwinden.

Der Beitrag zeigt die strategische Relevanz von Mitarbeiterengagement in B2B-SaaS-Unternehmen und beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Umsetzung datenbasierter Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen verbunden sind. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Tendenz, in der Analysephase zu verharren, anstatt zügig in die Umsetzung zu gehen. Diese Trägheit kann als Denkfehler betrachtet werden, der die Transformation behindert. Die Diskussion macht deutlich, dass Führungskräfte eine Schlüsselrolle spielen, indem sie durch authentische Kommunikation Vertrauen schaffen und die Mitarbeitenden aktiv einbinden. Hier wird ein struktureller Widerspruch sichtbar: Während die Datenanalyse oft als objektiver Ausgangspunkt gilt, erfordert die tatsächliche Veränderung eine subjektive, menschliche Komponente, die durch Führung und Kommunikation vermittelt wird.


Aus dem Beitrag gehen klare Prinzipien hervor, die für die Zielgruppe handlungsrelevant sind. Führungskräfte sollten nicht nur als Datenanalysten agieren, sondern als aktive Gestalter von Engagement-Programmen, die auf Vertrauen und Authentizität basieren. Kleine, fokussierte Maßnahmen, getragen von engagierten Multiplikatoren, werden als effektiver Weg beschrieben, um erste Erfolge zu erzielen und die Akzeptanz für weitergehende Initiativen zu erhöhen. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, den Übergang von der Analyse zur Umsetzung zu meistern und dabei die kulturellen Aspekte der Veränderung nicht zu vernachlässigen. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein datengetriebenen zu einer menschenzentrierten Herangehensweise, die operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel miteinander in Einklang bringt.

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