Diskussion: Alle wollen ein New Leadership - aber wie kommen wir dahin?

Diskussion: Alle wollen ein New Leadership - aber wie kommen wir dahin?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Agile Transformationen: Erfolgsfaktoren und Herausforderungen in mittelständischen Unternehmen und Konzernen praxisnah beleuchtet.

Die Paneldiskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren agiler Transformationen in mittelständischen Unternehmen und Konzernen. Im Mittelpunkt steht die Integration von kulturellem Wandel in bestehende Strukturen, wobei die Bedeutung von Mitarbeiterbeteiligung und strukturellen Anpassungen hervorgehoben wird. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke und Erfahrungsberichte aus verschiedenen Branchen, insbesondere Familienunternehmen, der Lebensmittelindustrie und der Versicherungsbranche. Die Panelisten diskutieren, wie Freiwilligkeit, externes Enablement und gezielte Steuerung zusammenwirken, um nachhaltige Transformationen zu ermöglichen.


Zentrale Aussagen der Diskussion umfassen die Notwendigkeit einer Kombination aus externem Enablement und interner Verantwortung, um Transformationen erfolgreich zu gestalten. Die Panelisten betonen, dass kultureller Wandel Transparenz und Selbstreflexion erfordert, während strukturelle Anpassungen, wie die Einführung neuer Rollen nach dem Spotify-Modell, entscheidend für die Skalierung agiler Arbeitsweisen sind. Die Diskussion thematisiert auch die Herausforderungen, die durch fest etablierte Strukturen entstehen, und die Bedeutung von kontinuierlicher Reflexion und Anpassung. Praktische Beispiele und Methoden wie Scrum und das Ambassador-Modell werden hervorgehoben, um die Umsetzung agiler Prinzipien zu unterstützen und die Organisation am Kunden auszurichten.

Transformationen laufen besser, wenn es von außen eher ein Enablement ist, egal ob es methodisch ist, aber häufig braucht es dann doch noch einmal einen von außen, der so einen Knoten durchschlägt und im Zweifelsfall dann auch einmal bei einem Widerstand einen Stein aus dem Weg räumt. – Björn Negelmann


Es braucht einerseits die Freiwilligkeit und auch dieses Ambassador-Modell, das wirklich in die Organisation auf Mitarbeiterebene zu tragen und Know-how zu vermitteln, dass es gewollt ist. Gleichzeitig braucht es aber auch den sanften Druck über die Hierarchie ab irgendeinem Punkt, um wirklich diese Veränderung dann auch in die Fläche zu tragen. – Barbara Hilgert


Wenn ich agil spiele, weil es in meiner Agenda steht und weil es gerade ein Halbthema ist, dann werde ich die Kritiker auch nicht erreichen können oder auch nicht überzeugen können. Wenn ich merke oder wenn ich denen aber nachhaltig beweisen kann: „Hey, wir brauchen das, weil sonst gibt es uns in zwei Jahren nicht mehr.", dann werden auch diese Kritiker irgendwann keine Argumente haben. – Referent*Innen der Session

  • Transformationen sind erfolgreicher, wenn sie durch externes Enablement und interne Verantwortliche begleitet werden.
  • Kultureller Wandel erfordert Transparenz, Selbstreflexion und die Einbindung der Mitarbeiter auf Augenhöhe.
  • Freiwilligkeit ist ein guter Startpunkt, aber eine flächendeckende Transformation benötigt ab einem gewissen Punkt auch sanften Druck.
  • Langfristige Erfolge entstehen durch die Kombination von bewährten Stärken der Vergangenheit mit modernen agilen Prinzipien.
  • Strukturelle Anpassungen, wie die Einführung neuer Rollen, sind entscheidend für die Skalierung agiler Arbeitsweisen.

Agile Transformationen in mittelständischen Unternehmen und Konzernen stehen vor der Herausforderung, kulturellen Wandel mit strukturellen Anpassungen zu verbinden. Die Diskussion beleuchtet die strategische Relevanz von Freiwilligkeit und sanftem Druck, um eine flächendeckende Transformation zu erreichen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen bewährten traditionellen Strukturen und der Einführung agiler Prinzipien. Die Panelisten thematisieren die Notwendigkeit, interne Verantwortlichkeiten mit externem Enablement zu kombinieren, um Widerstände zu überwinden und nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Diese Diskussion macht deutlich, dass Transformationen nicht nur technische Anpassungen erfordern, sondern auch eine tiefgreifende Reflexion über bestehende Machtstrukturen und kulturelle Barrieren.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, wie agile Transformationen erfolgreich umgesetzt werden können. Er betont die Bedeutung von Transparenz, Selbstreflexion und der Einbindung aller Mitarbeiter, um kulturellen Wandel zu fördern. Die Diskussion fordert die Zielgruppe auf, bestehende Hierarchien zu hinterfragen und neue Leadership-Modelle zu integrieren, die auf Offenheit und situativer Führung basieren. Durch die Einführung von Rollen wie im Spotify-Modell und die Nutzung des Ambassador-Ansatzes wird eine Brücke zwischen operativer Praxis und strategischem Ziel geschlagen. Der Beitrag verschiebt Perspektiven, indem er die langfristige Perspektive von Familienunternehmen mit der Notwendigkeit verbindet, agile Arbeitsweisen in der gesamten Organisation zu skalieren. Dies inspiriert Führungskräfte, über den Tellerrand hinauszublicken und die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen aktiv zu gestalten.

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