Recruiting-Verantwortliche und HR-Professionals in mittelständischen Tech-Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse und Arbeitsmodelle an veränderte Erwartungen von Kandidaten anzupassen. Im Mittelpunkt dieses Talks steht die Verbindung von datengetriebenen Recruiting-Strategien, flexiblen Arbeitsmodellen und einer gezielten Kommunikation von Kultur- und Teamwerten. Der Beitrag zeichnet sich durch eine konsequent praxisorientierte Perspektive aus, die sowohl strukturelle als auch kulturelle Veränderungsprozesse adressiert und konkrete Handlungsoptionen für die Argumentation gegenüber dem Management aufzeigt.
Sergej Zimpel erläutert anhand realer Beispiele, wie starre Anforderungen – etwa bei Sprachvorgaben oder Präsenzpflichten – den Talentpool begrenzen und wie durch gezielte Anpassungen die Besetzung offener Positionen gelingt. Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle, die eigenverantwortliche Ausgestaltung durch Teams und die Nutzung von Workshops und Umfragen zur Identifikation relevanter Werte stehen im Fokus. Zimpel empfiehlt, systematisch Daten zu Absagegründen und Marktfeedback zu sammeln, um Veränderungen im Unternehmen zu begründen. Die Argumentation stützt sich auf konkrete Erfahrungswerte, die Bedeutung von Flexibilität und Teamkultur für die Kandidatenbindung sowie die Notwendigkeit, als Recruiter proaktiv Verbündete zu gewinnen und Veränderungen aktiv zu gestalten.
