Die Auswirkungen der Creator Economy auf Corporate Learning - Warum die Zukunft des Lernens co-kreierend und dezentralisiert sein wird

Die Auswirkungen der Creator Economy auf Corporate Learning - Warum die Zukunft des Lernens co-kreierend und dezentralisiert sein wird
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar
"Dezentralisiertes Lernen: Wie die Creator Economy Corporate Learning transformiert und KI-Tools neue Lernökosysteme ermöglichen."

Jan Foelsing analysiert in seiner Keynote die Transformation des Corporate Learning durch die Creator Economy. Er beleuchtet, wie dezentralisierte Lernansätze und Peer-Learning die traditionellen, zentralisierten Strukturen herausfordern. Foelsing zeigt auf, dass Plattformen wie Patreon und Nebula es Einzelpersonen ermöglichen, ohne formale Ausbildung Wertschöpfung zu betreiben. Diese Entwicklung erfordert von Unternehmen eine Anpassung ihrer Lernstrategien, um mit der Geschwindigkeit und Relevanz der neuen Lernökosysteme Schritt zu halten. Der Vortrag bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Lernparadigmen und deren Auswirkungen auf die Unternehmenswelt.

Im Zentrum der Keynote stehen die Konzepte der Skill-Transparenz und der Einsatz von KI-gestützten Tools wie ChatGPT, die skalierbare, individualisierte Lernunterstützung bieten. Foelsing betont die Notwendigkeit von Content Curation als Future Skill, um in der Informationsflut Orientierung zu bieten. Er beschreibt den „Future-Dreiklang-Plus“ aus Peer-Learning, Skill-Transparenz und AI-Assistants, ergänzt um Content Curation, als Leitbild für die Transformation von Learning & Development. Die Diskussion thematisiert die Balance zwischen zentralisierten und dezentralisierten Lernstrukturen und die Rolle von KI in der Lernbegleitung. Foelsing plädiert für eine kontextabhängige Lösung, um die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen zu sichern.

Die Zukunft des Lernens wird dezentralisiert und ko-kreierend sein, da die traditionellen zentralen Strukturen nicht mehr ausreichen, um die sich schnell verändernden Anforderungen zu erfüllen. – Jan Foelsing

Die Creator Economy bietet eine Vielzahl neuer Wertschöpfungsoptionen, die es Menschen ermöglichen, ohne formale Ausbildung erfolgreich zu sein, was die traditionellen Arbeits- und Lernmodelle herausfordert. – Jan Foelsing

Generative KI-Tools wie ChatGPT sind die bisher leistungsstärksten Lerntechnologien, die wir haben. Sie ermöglichen eine individuelle Lernbegleitung in großem Maßstab und sind entscheidend für die Zukunft des Lernens. – Jan Foelsing

  • Dezentralisiertes Lernen erfordert klare Orientierung und Skill-Transparenz, um die Lernenden effektiv zu unterstützen.
  • Die Creator Economy und Plattformen wie Patreon und Nebula zeigen, wie individuelle Wertschöpfung ohne formale Ausbildung möglich ist.
  • KI-gestützte Tools wie ChatGPT ermöglichen skalierbare, individualisierte Lernunterstützung und steigern die Produktivität erheblich.
  • Peer-Learning und Co-Kreation sind zentrale Elemente, um die Geschwindigkeit und Relevanz von Lernangeboten in Organisationen zu erhöhen.
  • Die Halbwertzeit von Wissen sinkt rapide, was kontinuierliches Lernen und neue Fähigkeiten wie Content-Curation unverzichtbar macht.

Die Creator Economy transformiert Corporate Learning grundlegend, indem sie traditionelle, zentralisierte Lernstrukturen infrage stellt und die Notwendigkeit einer dezentralisierten, co-kreierenden Lernkultur betont. In einer Zeit, in der die Halbwertzeit von Wissen rapide sinkt, wird die Fähigkeit, Informationen zu kuratieren und in dynamischen Netzwerken zu lernen, zur geschäftskritischen Kompetenz. Die Herausforderung besteht darin, dass Unternehmen in einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur schnellen Anpassung und der Gefahr des Kontrollverlusts agieren müssen. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche, die durch die rasante Entwicklung von KI-gestützten Tools und Plattformen wie Patreon und Nebula entstehen, und zeigt auf, wie die Verschiebung von Verantwortung hin zu den Lernenden und Fachbereichen eine neue Lernkultur erfordert.

Aus dem Beitrag ergeben sich klare Handlungsprinzipien: Peer-Learning, Skill-Transparenz und der Einsatz von AI-Assistants sind zentrale Elemente, um die Lernkultur in Organisationen zu transformieren. Diese Ansätze fördern nicht nur die Individualisierung und Relevanz von Lernangeboten, sondern ermöglichen auch eine strategische Neuausrichtung hin zu skillbasierten Organisationen. Die Integration dieser Prinzipien fordert die Zielgruppe auf, bestehende Lernstrukturen zu überdenken und die Chancen der neuen Technologien zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer zentralisierten Wissensvermittlung hin zu einer dezentralen, selbstverantwortlichen Lernkultur, die sowohl operativ als auch strategisch einen nachhaltigen Mehrwert schafft.

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