Internationale Großunternehmen stehen vor der Herausforderung, den Impact ihrer Employee Experience Programme systematisch zu definieren, messbar zu machen und entlang der gesamten Employee Journey differenziert zu gestalten. Im Panel diskutieren interne und externe Expert:innen, wie datenbasiertes Zuhören, die Integration von Engagement- und Experience-Daten sowie die gezielte Befähigung von Führungskräften und lokalen Akteuren als Übersetzer:innen zentrale Hebel für nachhaltige Wirksamkeit werden. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit, zentrale Steuerung mit lokaler Anpassung zu verbinden und dabei kulturelle Unterschiede sowie spezifische Rahmenbedingungen in verschiedenen Ländern und Geschäftsbereichen zu berücksichtigen.
Im Austausch werden unterschiedliche Perspektiven auf die Gestaltung von Employee Experience deutlich: Während die interne Sicht auf parallele Entwicklung von Mindset und Maßnahmen sowie Pilotprojekte zur Sensibilisierung der Organisation setzt, betont die externe Beratung die Bedeutung eines ganzheitlichen Verständnisses der Employee Journey und die Integration von Engagement- und Experience-Daten. Empirische Einblicke zeigen, dass Onboarding als Langzeitprozess und Inclusion für Retention und Engagement entscheidend sind. Die Panelisten heben die Rolle von Führungskräften als Übersetzer:innen von zentralen Daten in lokale Maßnahmen hervor und diskutieren die Entwicklung zu einer Data-Driven-Organisation als langfristigen Transformationsprozess, der gezieltes Upskilling und differenzierte Erfassungsmethoden erfordert. Die Verbindung von Employee und Customer Experience wird als zusätzlicher Hebel für Produktivität und Geschäftserfolg adressiert.
