Felix Valverde adressiert in seiner Keynote die Transformation von klassischen Employee Lifecycle-Modellen hin zur gezielten Identifikation und Gestaltung individueller „Moments that Matter“ im Employee Lifecycle. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen emotionale Relevanz und Empathie systematisch in der Employee Experience verankern können, um Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur nachhaltig zu stärken. Der Beitrag richtet sich an HR-Leitungen und Business Partner in internationalen Großunternehmen und verbindet praxisnahe Beispiele mit methodischen Ansätzen wie Empathy Mapping und der Integration qualitativer sowie quantitativer Feedback-Methoden.
Valverde kritisiert die Reduktion von Mitarbeitenden auf reine Arbeitskräfte und zeigt anhand von Studien und eigenen Erfahrungen, dass standardisierte Prozesse wie Onboarding oder Elternzeit häufig emotional unzureichend gestaltet werden. Er differenziert zwischen definierenden, wiederkehrenden und kreierten Moments that Matter und betont, dass deren individuelle Bedeutung erkannt und gestaltet werden muss. Quantitative Methoden wie Umfragen und Micro-Polling bieten einen Einstieg, reichen aber ohne qualitative Formate wie Fokusgruppen und Empathy Mapping-Workshops nicht aus. Valverde sieht Technologie wie Sentiment Analytics als unterstützendes Werkzeug, verweist jedoch auf die zentrale Rolle des menschlichen Faktors bei der emotionalen Bewertung. Abschließend fordert er dazu auf, die eigenen prägenden Momente zu reflektieren und Veränderungen aktiv einzufordern, um eine inklusive und personalisierte Employee Experience zu schaffen.
