Warum das klassische HR Business Modell neu zu denken ist!

Warum das klassische HR Business Modell neu zu denken ist!
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Wie KI und datenbasierte Analysen das HR-Operating-Model von der Pyramide zur agentischen Raute transformieren und neue Rollen schaffen.

Volker Jacobs adressiert in seiner Keynote auf dem Shift/HR Innovation SUMMIT 2026 die grundlegende Neuausrichtung des HR-Operating-Models in Großunternehmen unter dem Einfluss von KI und datenbasierter Steuerung. Im Zentrum steht die Frage, wie HR-Organisationen Effizienzsteigerung, Kapazitätsfreisetzung und Innovationsdruck durch die Integration von AI Impact Assessments und Produktmanagement-Prinzipien bewältigen. Jacobs bringt Erkenntnisse aus einem europäischen Forschungsprojekt mit über 40 Großunternehmen ein und zeigt, wie datenbasierte Analysen und agentische Servicearchitekturen das klassische HR-Modell ablösen. Die Perspektive richtet sich auf die Transformation von HR als Business-Partner hin zu einer orchestrierenden, produktorientierten Funktion, die interne Kundenbedürfnisse adressiert und datengetriebene Entscheidungen ermöglicht.

Im Vortrag erläutert Jacobs, wie das klassische pyramidenförmige HR-Modell durch Digitalisierung und KI zu einer rautenförmigen, agentisch organisierten Struktur weiterentwickelt wird. Zentrale Instrumente sind das AI Impact Assessment, das Tätigkeitsprofile, Kapazitäts- und Kostendaten kombiniert, um Automatisierungspotenziale und Skill-Gaps zu identifizieren, sowie die Einführung von Produktmanagement-Prinzipien zur Orchestrierung von HR-Services. Die Analyse differenziert zwischen Effizienzsteigerung, neuen Tätigkeitsprofilen und der Demokratisierung von HR-Leistungen. Die Rolle des HR-Businesspartners verschiebt sich vom reinen Partner zum Problemlöser mit Fokus auf Organisationsdesign und Reskilling. Jacobs betont die Notwendigkeit klarer Rollen- und Skillentwicklung sowie die Integration von „Human in the Loop“ für Governance und Qualitätssicherung. Abschließend verweist er auf die Übertragbarkeit des AI Impact Assessments auf andere Unternehmensbereiche und die Bedeutung einer datenbasierten, agentischen und produktorientierten HR-Transformation.

Wir müssen HR von allem befreien, was uns davon abhält, das zu tun, was das Business eigentlich von uns will – und dabei sollten wir KI gezielt einsetzen. – Volker Jacobs

Das klassische HR-Businesspartner-Modell reicht nicht mehr aus: Wir brauchen datenbasierte, fundierte Aussagen, die dem Business klare Handlungsoptionen geben – das ist nicht mehr optional. – Volker Jacobs

Die Zukunft von HR liegt im Orchestrieren: Wir steuern, was KI und digitale Mittel übernehmen, und fokussieren uns auf das Lösen echter Business-Probleme. – Volker Jacobs

  • Das klassische HR-Businesspartner-Modell muss durch eine agentische HR-Servicearchitektur und datenbasierte Orchestrierung neu gedacht werden.

  • AI Impact Assessments ermöglichen eine detaillierte Analyse, wie Tätigkeiten und Rollen im HR durch AI beeinflusst und Kapazitäten freigesetzt werden.
  • Produktmanagement ist eine zentrale Toolbox, um HR kundenorientierter und innovationsfähiger zu gestalten und die Transformation zu beschleunigen.
  • Die Einführung von agentischen Servicearchitekturen in HR erfordert eine klare Rollen- und Skillentwicklung sowie die Integration von Humans in the Loop für Governance und Qualitätssicherung.
  • Das AI Impact Assessment kann nicht nur in HR, sondern auch im Business angewendet werden, um gezielt Trainings- und Entwicklungsprogramme für zukünftige Rollen zu gestalten.

Das klassische HR-Operating-Model steht im Zentrum eines fundamentalen Zielkonflikts: Einerseits wächst der Druck, Effizienz und Kapazitäten durch KI radikal zu steigern, andererseits droht die Reduktion auf Automatisierung, wenn strategische und kulturelle Implikationen nicht mitgedacht werden. XYZ thematisiert die Notwendigkeit, HR nicht länger als Servicefabrik zu begreifen, sondern als datengetriebenen, produktorientierten Business-Partner neu zu positionieren. Die Argumentation legt offen, wie Denkfehler – etwa die Gleichsetzung von Effizienz mit Kontrolle oder die Fixierung auf klassische Rollenbilder – die Transformation blockieren. Gleichzeitig verschiebt sich Verantwortung: KI und agentische Architekturen übernehmen Routinetätigkeiten, während HR gezwungen ist, sich auf Wertschöpfung, Governance und Skill-Entwicklung zu fokussieren. Die eigentliche Barriere liegt weniger in der Technologie als in der Bereitschaft, tradierte Zuständigkeiten und Machtstrukturen aufzugeben und neue, produktmanagementgetriebene Steuerungslogiken zu akzeptieren.

Handlungsrelevant ist die konsequente Forderung nach datenbasierter Entscheidungsfindung und der Einführung von Produktmanagement-Prinzipien im HR. Das AI Impact Assessment fungiert dabei als Katalysator: Es macht nicht nur Automatisierungspotenziale sichtbar, sondern zwingt zur aktiven Gestaltung von Rollen, Skills und Servicearchitekturen. Exemplarisch wird deutlich, dass die Freisetzung von Kapazitäten nicht zum Selbstzweck wird, sondern gezielt in Business-Lösungskompetenz und Service-Orchestrierung investiert werden muss. Die Perspektive verschiebt sich von der Verwaltung von HR-Prozessen hin zur aktiven Mitgestaltung von Organisationsdesign und Wertschöpfung. Für die Zielgruppe bedeutet das: Transformation gelingt nur, wenn operative Praxis und strategische Steuerung eng verzahnt werden und HR bereit ist, Verantwortung für Innovation und Qualitätssicherung im Zusammenspiel von Mensch und KI zu übernehmen.

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