Warum 2026 zum Wendepunkt für den CHRO wird

Warum 2026 zum Wendepunkt für den CHRO wird
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Skillbasierte HR-Prozesse, Analytics und Business Value: Wie HR 2026 zum Wertschöpfungsarchitekten und strategischen Partner wird.

Steigende Komplexität, technologische Umbrüche und ein verschärfter Arbeitsmarkt prägen die Rahmenbedingungen für die strategische Neuausrichtung der Personalabteilungen in mittelständischen Unternehmen. Die Keynote adressiert die Notwendigkeit, Personalprozesse und -strukturen konsequent an Wertschöpfung und Unternehmensstrategie auszurichten. Im Mittelpunkt steht die Integration von Personaldaten, KI-gestützten Prozessen und skillbasierter Personalentwicklung, um die Geschwindigkeit und Flexibilität der Organisation zu erhöhen. Die Perspektive richtet sich auf die Rolle der HR-Funktion als Wertschöpfungsarchitekt, der nicht mehr verwaltet, sondern aktiv Geschäftsergebnisse mitgestaltet.

Michael Schubert legt dar, wie Digitalisierung und KI die Arbeitswelt verändern und welche Hebel für HR-Verantwortliche entscheidend sind: Business Value, KI-Transformation, skillbasierte Infrastruktur und die Verankerung der Transformation im Unternehmen. Praxisbeispiele zeigen, wie skillbasierte Personas, Analytics und kontinuierliches Lernen die Produktivität steigern und die Time to hire verkürzen. Die Keynote betont die Bedeutung klarer Verantwortlichkeiten, messbarer Kennzahlen und einer Führungskultur, die Fehler zulässt und Lernen fördert. Die Argumentation mündet in der Forderung, HR als strategischen Partner auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung zu positionieren und den Beitrag zum Unternehmenserfolg transparent zu machen.

Unternehmen gewinnen nicht mit dem besten Plan, sondern mit der Fähigkeit, schnell zu erkennen, zu entscheiden und nachzusteuern. – Michael Schubert

HR muss zum Wertschöpfungsarchitekten werden: Personalgewinnung, Entwicklung und Kultur sind an die Unternehmensstrategie anzupassen und messbar auf das Geschäftsergebnis auszurichten. – Michael Schubert

Die Zukunftsfrage ist nicht mehr nur eine HR-Frage, sie ist eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit. – Michael Schubert

  • HR muss messbare Geschäftswerte liefern und Personaldaten mit Geschäftsergebnissen systematisch verbinden.

  • Die Digitalisierung und der Einsatz von KI erfordern eine Neuausrichtung der Personalprozesse und eine skillbasierte Skillinfrastruktur.
  • Personalentwicklung ist eine Investition in Produktivität, Innovation und Mitarbeiterbindung, wenn sie in den Arbeitsalltag integriert wird.
  • KMUs haben durch schnellere Umsetzung und skillbasierte Prozesse einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konzernen.
  • Die Transformation gelingt nur, wenn Führungskräfte und Geschäftsleitung aktiv vorangehen, Verantwortung übernehmen und eine Fehlerkultur etablieren.

Die strategische Neuausrichtung der HR-Funktion im Mittelstand steht an einem Kipppunkt, an dem klassische Verwaltungslogik und operative Routinen nicht mehr ausreichen, um den Anforderungen von Digitalisierung, KI-Transformation und Arbeitsmarktverknappung zu begegnen. Im Zentrum steht der Zielkonflikt zwischen administrativer Absicherung und der Erwartung, als Wertschöpfungsarchitekt messbaren Business Impact zu liefern. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Einführung neuer Tools oder Prozesse, sondern in der Überwindung tief verankerter Denkmodelle: HR als Kostenstelle versus HR als Treiber unternehmerischer Wertschöpfung. Die Integration von Personaldaten, skillbasierter Entwicklung und Unternehmensstrategie offenbart strukturelle Widersprüche, etwa zwischen kurzfristiger Effizienz und nachhaltigem Kompetenzaufbau. Gleichzeitig verschärft die Polykrise die Notwendigkeit, Entscheidungs- und Umsetzungsgeschwindigkeit radikal zu erhöhen. Führungskräfte geraten in ein Spannungsfeld aus Kontrollverlust, Verantwortungsverschiebung und der Aufgabe, Fehlerkultur und Lernbereitschaft aktiv zu gestalten. Die Transformation gelingt nur, wenn HR die eigene Rolle neu definiert und sich als Business Partner mit unternehmerischem Denken positioniert.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die operative und strategische Weiterentwicklung ableiten: Die konsequente Fokussierung auf messbare Geschäftsergebnisse, die systematische Nutzung von Personaldaten und die Etablierung skillbasierter Prozesse werden zur Pflicht. HR muss sich von der reaktiven Verwaltung lösen und proaktiv Innovationszyklen, Produktivität und Mitarbeiterbindung gestalten. Die Empfehlung, Weiterbildung und Personalentwicklung als Investition zu begreifen und eng mit dem Arbeitsalltag zu verzahnen, verschiebt die Perspektive von isolierten Maßnahmen hin zu nachhaltiger Wertschöpfung. Die Notwendigkeit, Führungskräfte und Geschäftsleitung als aktive Treiber der Transformation zu etablieren, adressiert einen blinden Fleck vieler Organisationen: Ohne Vorbildfunktion und Verantwortungsübernahme bleibt kultureller Wandel Stückwerk. Der Beitrag fordert dazu auf, Routinen und Verantwortlichkeiten neu zu denken, Fehler als Lernchance zu nutzen und die eigene Wirksamkeit an harten Kennzahlen zu messen. Damit liefert er der Zielgruppe nicht nur Reflexionsimpulse, sondern auch konkrete Handlungsoptionen für die Transformation der HR-Funktion zum strategischen Wertschöpfungsarchitekten.

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