Eröffnung & Ice Breaker: Einordnung Tag 3

Eröffnung & Ice Breaker: Einordnung Tag 3
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Wie HR durch agentische Systeme und datenbasierte Prozesse zur treibenden Kraft für Geschäftsentwicklung und Transformation wird.

Transformation und Neuausrichtung von HR stehen im Zentrum dieses Auftakts zum dritten Veranstaltungstag. Im Fokus liegt die Frage, wie HR als Befähiger für Geschäftsentwicklung und Workforce Transformation agieren kann, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Zukunftsgestaltung. Die Perspektive verbindet strategische und operative Herausforderungen: Die Integration agentischer Systeme und datenbasierter Prozessoptimierung wird als Hebel für die Weiterentwicklung des Betriebsmodells betrachtet. Die Dramaturgie des Tages setzt auf die bewusste Aufteilung der Themen und die Einbindung von Startup-Gründer:innen, um innovative Ansätze für die Praxis zu beleuchten.

Kern der Argumentation ist die Notwendigkeit, das Betriebsmodell von HR angesichts digitaler und agentischer Systeme grundlegend zu überdenken. Negelmann arbeitet heraus, dass agentische Systeme wie KI qualitativ hochwertige Daten, Kontext und Governance erfordern und sowohl funktionierende als auch fehlerhafte Prozessstrukturen verstärken. Die Einführung einer agentischen Servicearchitektur verlangt integrierte Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und effiziente Schnittstellen. Das T-shaped Competence Model dient als Referenz für das notwendige Kompetenzmanagement, um die Transformationsrolle von HR zu stärken. Die Live-Umfrage unterstreicht, dass die Herausforderungen vor allem in der Organisation und weniger in der Technologie liegen. Abschließend wird betont, dass es keinen universellen Blueprint für Transformation gibt und Organisationen ihre digitale und prozessuale Aufstellung individuell prüfen und gestalten müssen.

Wir müssen das Betriebsmodell in HR neu denken, um wirksamer in der Geschäftsentwicklung und der Workforce Transformation zu werden. – Björn Hegemann

Das Zukunftsmodell ist eine agentische Service-Architektur: Einzelne Agenten übernehmen Prozesse, aber nur auf Basis integrierter Daten und klarer Verantwortlichkeiten. – Björn Hegemann

Es gibt keinen Blueprint für Transformation – jede Organisation muss ihren eigenen Weg finden, abhängig von Ausgangslage und Reifegrad. – Björn Hegemann

  • Wir müssen das Betriebsmodell in HR neu denken, um wirksam Geschäftsentwicklung und Workforce Transformation zu gestalten.

  • Agentische Systeme wie KI verstärken sowohl positive als auch negative Prozessstrukturen und benötigen qualitativ hochwertige Daten, Kontext und Governance.
  • Die Einführung einer agentischen Servicearchitektur erfordert integrierte Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und effiziente Schnittstellen.
  • Führungskräfteentwicklung und Kompetenzmanagement müssen End-to-End-Prozesse und T-shaped Competence berücksichtigen, um die Transformationsrolle von HR zu stärken.
  • Es gibt keinen Blueprint für Transformation – Organisationen müssen individuell digitale und prozessuale Grundsanierung prüfen und gestalten.

Die Neuausrichtung von HR im Kontext agentischer Systeme und datenbasierter Prozessarchitekturen rückt ein zentrales Dilemma in den Fokus: Die operative Realität vieler HR-Bereiche bleibt von administrativen Routinen und fragmentierten Verantwortlichkeiten geprägt, während der Anspruch an HR als Transformationsmotor und strategischer Befähiger stetig wächst. Der Beitrag legt offen, wie die Einführung agentischer Systeme nicht nur Effizienzpotenziale hebt, sondern auch bestehende Prozessschwächen schonungslos sichtbar macht. Damit verschärft sich der Zielkonflikt zwischen kurzfristiger Prozessoptimierung und nachhaltiger Zukunftsgestaltung. Die strukturelle Herausforderung liegt in der Verantwortungsverschiebung: Während Systeme klassische Aufgaben übernehmen, müssen HR-Verantwortliche Kompetenzen für Steuerung, Integration und Governance entwickeln. Die kulturelle Barriere zeigt sich in der Trägheit etablierter Rollenbilder und der Tendenz, Transformation als technisches Projekt statt als umfassenden Wandel von Prozessen, Schnittstellen und Führungsverständnis zu begreifen.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Weiterentwicklung ableiten: Die konsequente Datenbasierung und die Bereitschaft zur digitalen Grundsanierung bilden die Voraussetzung für wirksame agentische Architekturen. HR muss sich als Orchestrator und Aussteuerer von Transformation positionieren, was ein tiefes End-to-End-Verständnis und T-shaped Kompetenzen erfordert. Die Reflexion der eigenen Rolle, die Überprüfung von Verantwortlichkeiten und die Gestaltung effizienter Schnittstellen werden zu zentralen Handlungsfeldern. Der Impuls verschiebt die Perspektive von der reinen Systemintegration hin zur aktiven Gestaltung von Governance, Kompetenzmanagement und organisationaler Wirksamkeit. Für die Zielgruppe entsteht daraus der Auftrag, nicht auf universelle Lösungen zu warten, sondern die eigene Organisation kritisch zu prüfen, individuelle Transformationspfade zu entwickeln und Führung als gestaltende Kraft im Spannungsfeld von Effizienz und Zukunftsfähigkeit neu zu denken.

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