Erfolgsfaktoren von wirksamen HR-Prozesse zur Stärkung der Human Performance

Erfolgsfaktoren von wirksamen HR-Prozesse zur Stärkung der Human Performance
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Agentische Servicearchitekturen und datenbasierte HR-Prozesse: Erfolgsfaktoren für operative Entlastung und strategische Wirksamkeit im HR.

Agentische Servicearchitekturen und datenorientierte HR-Prozesse stehen im Zentrum einer Paneldiskussion, in der die Anforderungen und Herausforderungen der HR-Transformation in Großunternehmen analysiert werden. Die Diskussion bringt die Perspektiven zweier erfahrener Praktikerinnen zusammen, die unterschiedliche Herangehensweisen an die Einführung und Skalierung von Automatisierung und datenbasierten Services im HR-Kontext beleuchten. Im Fokus stehen die Wechselwirkungen zwischen operativer Entlastung, strategischer Wirksamkeit und der Notwendigkeit, individuelle, organisationsspezifische Lösungen zu entwickeln. Die Panelistinnen adressieren die Spannungsfelder zwischen Standardisierung durch Softwareanbieter und der Entwicklung maßgeschneiderter Use Cases, die gezielt auf die Bedürfnisse und Reifegrade verschiedener Unternehmensgrößen eingehen.

Im Austausch werden zentrale Erfolgsfaktoren für wirksame HR-Prozesse herausgearbeitet: Die Einführung agentischer Architekturen erfordert ein verändertes Selbstverständnis im HR-Bereich, die bewusste Auswahl relevanter Use Cases und die Fähigkeit, Tools und Daten eigenständig zu steuern. Konkrete Beispiele wie die Automatisierung der Altersteilzeitberatung verdeutlichen, wie operative Entlastung und Transparenz durch gezielte Digitalisierung realisierbar sind. Die Panelistinnen betonen, dass es keinen universellen Blueprint gibt, sondern individuelle Lösungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen HR und IT notwendig sind. Die Diskussion schließt mit der Empfehlung, HR-Prozesse konsequent vom Mitarbeitenden her zu denken und die Kombination aus operativer Entlastung, datenbasierter Steuerung und agiler Teamarbeit als Schlüssel zur Steigerung der Human Performance zu nutzen.

Wir müssen erst einmal selbst umdenken und die agentische HR-Service-Architektur annehmen, bevor wir Prozesse digitalisieren und automatisieren. – Volker Jacobs

Der Bottom-up-Ansatz, kleine KI-Agenten für spezifische HR-Prozesse wie die Altersteilzeitberatung zu entwickeln, ist deutlich wirksamer als pauschale Großlösungen. – Volker Jacobs

Agile HR-Teams und projektbasierte Task-Forces werden auch für kleine HR-Abteilungen immer wichtiger, um Business-relevante Themen wirksam und data-service-orientiert zu bearbeiten. – Ewa Malinowska-Benning

  • Die Einführung einer agentischen HR-Service-Architektur ermöglicht eine datenorientierte und nachweisbar wirksame Gestaltung von HR-Prozessen.

  • Operative Entlastung durch KI-Agenten ist ein zentraler Erfolgsfaktor, um strategische HR-Aufgaben wie Personalplanung und Reskilling zu ermöglichen.
  • Die Transformation von analogen, intransparenten HR-Prozessen hin zu datenbasierten, agentischen Strukturen erfordert individuelle, organisationsspezifische Lösungen und kann nicht pauschalisiert werden.
  • Der Bottom-up-Ansatz mit spezifischen Use Cases, wie etwa der Altersteilzeitberatung, zeigt, dass operative Entlastung und Transparenz durch gezielte Automatisierung realisierbar sind.
  • Agile HR-Teams und projektbasierte Task Forces werden durch agentische Servicearchitekturen und datenorientierte Tools in ihrer Wirksamkeit gestärkt.

Die Diskussion um agentische, datenorientierte Servicearchitekturen im HR-Kontext legt einen zentralen Zielkonflikt offen: Zwischen dem Anspruch, Human Performance strategisch zu stärken, und der operativen Überlastung klassischer HR-Teams entsteht ein Spannungsfeld, das durch technologische Lösungen allein nicht aufgelöst wird. Die Panelistinnen machen deutlich, dass die Transformation von analogen, intransparenten HR-Prozessen hin zu datenbasierten, agentischen Strukturen einen grundlegenden Wandel im Selbstverständnis und in der Steuerungslogik von HR verlangt. Hier zeigt sich ein blinder Fleck vieler Digitalisierungsinitiativen: Die Einführung neuer Tools wird häufig als Allheilmittel betrachtet, während die notwendige Veränderung von Rollenbildern, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen unterschätzt wird. Die Diskussion adressiert damit einen strukturellen Widerspruch: Einerseits wächst der Druck, HR als strategischen Wertschöpfungspartner zu positionieren, andererseits verhindern starre Lizenzmodelle, Abhängigkeiten von Anbietern und fehlende Datenkompetenz die nachhaltige Wirksamkeit der Transformation. Die Panelistinnen plädieren für einen Bottom-up-Ansatz, der individuelle Use Cases in den Mittelpunkt stellt und so die operative Entlastung als Voraussetzung für strategische HR-Arbeit begreift.

Für die Zielgruppe ergibt sich daraus ein klarer Reflexionsimpuls: Die Wirksamkeit von HR-Transformation bemisst sich nicht an der Anzahl eingeführter Tools, sondern an der Fähigkeit, datenbasierte Services gezielt zur Entlastung und Wertschöpfung einzusetzen. Die Paneldiskussion empfiehlt, HR-Teams in die Lage zu versetzen, agentische Architekturen eigenständig zu steuern und Use Cases bewusst auszuwählen, die einen spürbaren Beitrag zur Employee Experience und zur Unternehmensstrategie leisten. Damit verschiebt sich der Fokus von der Tool-Einführung zur Entwicklung einer datenorientierten, agilen HR-Kultur, in der operative und strategische Ziele nicht als Gegensatz, sondern als wechselseitige Bedingung verstanden werden. Die Panelistinnen fordern dazu auf, HR-Prozesse konsequent vom Mitarbeitenden her zu denken und die Zusammenarbeit zwischen HR und IT als zentralen Hebel für nachhaltige Transformation zu etablieren.

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