Im Mittelpunkt der Paneldiskussion steht die Frage, wie Organisationen im KI-Zeitalter interne Kommunikation und Employee Journeys neu gestalten können. Zwei Perspektiven treffen aufeinander: Die strategische Beratungsebene von Staffbase und die operative Umsetzungserfahrung von Bechtle. Beide Experten adressieren die Herausforderungen großer, heterogener Organisationen, in denen die Integration nicht-deskbasierter Mitarbeitender, die Skalierung personalisierter Kommunikation und die Sicherung von Datenqualität zentrale Handlungsfelder bilden. Der Austausch zeichnet sich durch die Verbindung von Praxisbeispielen, wie dem personalisierten Podcast bei Staffbase, und methodischen Ansätzen wie der Friction Map aus. Im Fokus steht die Transformation klassischer Kommunikations- und Prozesslandschaften durch KI-basierte Lösungen, die erstmals eine hyperpersonalisierte Ansprache und automatisierte Abläufe für alle Beschäftigtengruppen ermöglichen.
Die Diskussion verdeutlicht, dass die Einführung von KI-Lösungen eine enge Verzahnung von IT, interner Kommunikation und HR erfordert. Prozess- und Datenqualität werden als Grundvoraussetzungen für die Wirksamkeit von Automatisierung und Large Language Models benannt. Die Panelisten betonen, dass Governance, kontinuierliche Pflege von Inhalten und eine neue Fehlerkultur entscheidend für Akzeptanz und nachhaltigen Erfolg sind. Praxisnah werden Herausforderungen wie Mehrsprachigkeit, die Integration historisch gewachsener Datenbestände und die Gestaltung nutzerfreundlicher Interfaces diskutiert. Die Empfehlung lautet, Lösungen entlang der Employee Journey gezielt zu skalieren, Friktionen zu identifizieren und Technologieeinsatz am konkreten Problem auszurichten, statt von Tools auszugehen.