Belinda Gannaway, Strategy Director bei FathomXP, beleuchtet in ihrer Keynote die Bedeutung einer klaren kulturellen Intention für die Employee Experience in hybriden und Remote-Arbeitsumgebungen. Sie argumentiert, dass die Pandemie die Machtverhältnisse zugunsten der Mitarbeitenden verschoben hat, was Unternehmen dazu zwingt, ihre Kulturstrategien neu zu überdenken. Gannaway hebt hervor, dass eine holistische Betrachtung der Employee Experience notwendig ist, um die Wechselwirkungen zwischen Kultur, Arbeitsumfeld und täglichen Beziehungen zu verstehen und zu gestalten.
Im Zentrum ihrer Ausführungen stehen vier Handlungsfelder: die Definition einer kulturellen Intention, die Integration von Werten in den Arbeitsalltag, die bewusste Gestaltung von Erwartungen in hybriden Teams und die Nutzung von Meetings als kulturelle Touchpoints. Gannaway betont die Rolle von Mikromomenten, die informelle Begegnungen und soziale Rituale in die hybride Arbeitswelt übertragen. Sie plädiert für iterative, experimentelle Ansätze zur Verbesserung der Employee Experience und sieht Führungskräfte in der Verantwortung, Werte und Kultur authentisch vorzuleben. Gannaway schließt mit der Empfehlung, kulturelle Intentionen klar zu kommunizieren und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden kontinuierlich zu erheben.