Keynote-Impuls: We need Engagement Leadership - now and for the future!

Keynote-Impuls: We need Engagement Leadership - now and for the future!
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Celine Schillinger fordert HR auf, Machtstrukturen zu hinterfragen und durch systemische Führung Wandel in Unternehmen aktiv zu gestalten.

Celine Schillinger beleuchtet in ihrer Keynote bei den Shift/HR Talks 2022 die Transformation von Leadership-Ansätzen in globalen Unternehmen. Sie argumentiert, dass traditionelle hierarchische Führungsmodelle in komplexen Systemen nicht mehr zeitgemäß sind. Stattdessen plädiert sie für eine Führung, die auf kollektiver Einladung und Kapazitätsaufbau basiert. Schillinger bringt ihre umfangreiche internationale Erfahrung ein und verknüpft diese mit aktuellen Herausforderungen wie der verstärkten Komplexität und Vernetzung in Unternehmen. Sie betont die Notwendigkeit, Führung als Interaktion und Teilhabe zu verstehen, und verweist auf innovative Konzepte wie die „Yarchy“ und das Dual Operating Model von John Kotter.


Im zweiten Teil der Keynote richtet Schillinger den Fokus auf die Rolle von HR als potenzielle Barriere für Kulturwandel. Sie kritisiert, dass HR oft bestehende Machtstrukturen und Mechanismen verstärkt, anstatt Veränderungen voranzutreiben. Schillinger identifiziert zehn typische Muster, die die Veränderungsfähigkeit von HR einschränken, darunter die Fixierung auf traditionelle Strukturen und ein Mangel an Neugier für alternative Organisationsformen. Sie fordert HR auf, sich stärker mit lebenden Systemen auseinanderzusetzen und die eigene Rolle im Widerstand gegen Konformität zu reflektieren. Schillinger sieht in der Diversifizierung von Teams und Kommunikationskanälen sowie in der Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Perspektiven entscheidende Schritte, um Wandel aktiv zu gestalten.

HR hat die Verantwortung, entweder Kapazitäten für Wandel zu schaffen oder ihn vollständig zu ersticken. – Celine Schillinger


HR sollte ein Aktivist sein, kein Bürokrat, und oft ist es genau das Gegenteil. – Celine Schillinger


Die Besessenheit von starren Strukturen und Klassifikationen liefert wenig Wert und kostet Unternehmen jährlich enorme Ressourcen. – Celine Schillinger

  • Traditionelle Vorstellungen von Führung als hierarchische Autorität sind in komplexen Systemen nicht hilfreich.
  • HR agiert oft als Barriere für Kulturwandel, indem es dominante Strukturen und Mechanismen verstärkt.
  • Führung sollte als kollektive Einladung und Kapazitätsaufbau verstanden werden, nicht als Top-Down-Ansatz.
  • COVID-19 verstärkt die Notwendigkeit von systemischem Leadership und digitaler Inklusion in Organisationen.
  • HR muss sich von mechanistischen Ansätzen lösen und stärker auf Netzwerke, Communities und Diversität fokussieren.

Celine Schillingers Keynote thematisiert die dringende Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Führung globaler Organisationen. Sie kritisiert traditionelle, hierarchische Führungsmodelle als unzureichend für die Herausforderungen komplexer Systeme und fordert eine Transformation hin zu kollektiver Führung und Kapazitätsaufbau. Diese Perspektive ist strategisch relevant, da sie die Rolle von HR als potenzielle Barriere für Kulturwandel in den Fokus rückt. Schillinger argumentiert, dass HR oft bestehende Machtstrukturen zementiert, anstatt den Wandel zu fördern. Die COVID-19-Pandemie verstärkt die Dringlichkeit, systemisches Leadership zu etablieren, das auf Vernetzung und Antifragilität setzt. Diese Denkmodelle machen deutlich, dass ein Umdenken in der Führung erforderlich ist, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu meistern.


Schillingers Beitrag fordert HR-Verantwortliche auf, ihre Rolle kritisch zu hinterfragen und aktiv an der Transformation von Organisationskulturen mitzuwirken. Sie hebt hervor, dass HR sich von mechanistischen Ansätzen lösen und sich stärker auf Diversität und neue Formen der Zusammenarbeit konzentrieren muss. Der Inhalt verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven HR-Funktion, die als Katalysator für kulturellen Wandel agiert. Schillinger plädiert für eine stärkere Vernetzung innerhalb der Organisationen und die Nutzung digitaler Plattformen, um echte Dialoge zwischen verschiedenen Hierarchieebenen zu fördern. Diese Prinzipien bieten der Zielgruppe konkrete Handlungsoptionen, um die operative Praxis mit strategischem und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen.

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