Ina Ferber, Inhaberin der Ferber Personalberatung, beleuchtet in einem Interview zentrale Trends und Herausforderungen im Personalmarketing und Recruiting während und nach der Pandemie. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Marktsituation und zeigt auf, wie Unternehmen ihre Recruiting-Strategien anpassen können, um in einem zweigeteilten Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Besonders hervorzuheben ist die Diskussion über die Bedeutung von Diversity Recruiting und die Notwendigkeit authentischer Arbeitgeberkommunikation. Die Perspektive von Ferber bietet wertvolle Einblicke in die Praxis und zeigt, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen im Bereich Diversity und Remote Recruiting ihre Arbeitgebermarke stärken können.
Im Interview betont Ferber, dass Remote Recruiting und Homeoffice nicht nur technologische, sondern auch kulturelle Herausforderungen darstellen. Sie hebt hervor, dass Unternehmen, die während der Pandemie weiter rekrutiert haben, wichtige Kompetenzen aufgebaut haben, während andere noch Nachholbedarf haben. Ein zentrales Thema ist die Risikoaversion von Kandidaten in unsicheren Zeiten, was eine klare Kommunikation von Arbeitsplatzsicherheit und Unternehmenswerten erfordert. Ferber sieht Diversity Recruiting als Handwerk, das diskriminierungsfreie Prozesse und gezielte Ansprache erfordert. Sie empfiehlt, spezifische Botschaften für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln und die Darstellung in Stellenanzeigen entsprechend anzupassen. Quoten und Sensitivitätstrainings werden als Mittel zur Reduzierung von Diskriminierung im Recruiting-Prozess diskutiert.
