Im Gespräch mit Fatoumata Diakité-Micklisch zur Bedeutung von Wertschätzung im Recruiting-Prozess

Folge 027

Im Gespräch mit Fatoumata Diakité-Micklisch zur Bedeutung von Wertschätzung im Recruiting-Prozess
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Wertschätzung im Recruiting: Erfahren Sie, wie empathische Ansprache und transparente Prozesse Talente langfristig binden.

Im Interview mit Fatoumata Diakité-Micklisch, Talent Sourcer und Recruiting-Expertin, wird die Bedeutung von Wertschätzung im Recruiting-Prozess beleuchtet. Der Beitrag richtet sich an Recruiting Manager und HR-Leiter in mittelständischen IT- und Ingenieursunternehmen, die in hart umkämpften Märkten Talente gewinnen und langfristig binden wollen. Die Diskussion fokussiert auf individuelle Kandidatenansprache, effiziente Recruiting-Prozesse und die Stärkung des Employer Brandings durch authentische Kommunikation und flexible Abläufe. Ein zentraler Aspekt ist die Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Kandidaten, wobei letztere durch gezielte, empathische Ansprache erreicht werden müssen.


Fatoumata Diakité-Micklisch hebt hervor, dass Wertschätzung entscheidend ist, um Talente langfristig zu binden, unabhängig davon, ob sie aktiv oder passiv suchen. Sie empfiehlt, die Zielgruppe klar zu definieren und gezielt anzusprechen, um Effizienz und Erfolg zu maximieren. Unternehmen sollten ihre Employer Branding-Strategien anpassen, um authentisch und transparent ihre Unternehmenskultur zu präsentieren. Zudem betont sie die Bedeutung von Augenhöhe und Transparenz im gesamten Recruiting-Prozess, um Vertrauen aufzubauen und die langfristige Bindung von Talenten zu fördern. Die Digitalisierung der Prozesse sieht sie als Chance, mehr Zeit für persönliche Interaktion zu gewinnen, während sie gleichzeitig fordert, dass Recruiter ihre Expertise selbstbewusst einbringen und Prozesse aktiv gestalten.

Wertschätzung im Recruiting-Prozess ist entscheidend. Unternehmen müssen sich trauen, ihre wahre Kultur zu zeigen und auf Augenhöhe mit Kandidaten zu kommunizieren. – Fatoumata Diakité-Micklisch


Active Sourcing ist unverzichtbar. Es geht darum, gezielt Talente anzusprechen und nicht einfach Massenmails zu versenden. – Fatoumata Diakité-Micklisch


Empathie in der Kandidatenansprache ist essenziell. Unternehmen müssen verstehen, was den potenziellen Mitarbeitern wichtig ist, um sich erfolgreich abzuheben. – Fatoumata Diakité-Micklisch

  • Wertschätzende Kommunikation ist entscheidend, um Talente langfristig zu binden, unabhängig davon, ob sie aktiv oder passiv suchen.
  • Active Sourcing erfordert gezielte Ansprache und eine klare Definition der Zielgruppe, um Effizienz und Erfolg zu maximieren.
  • Unternehmen müssen ihre Employer Branding-Strategien anpassen, um authentisch und transparent ihre Unternehmenskultur zu präsentieren.
  • Recruiting-Prozesse sollten flexibel gestaltet werden, um individuelle Kandidatenbedürfnisse zu berücksichtigen und schnelle Entscheidungen zu ermöglichen.
  • Die Zusammenarbeit zwischen HR, Fachabteilungen und Geschäftsführung ist essenziell, um eine konsistente und wertschätzende Kandidatenansprache sicherzustellen.

Wertschätzung im Recruiting-Prozess ist nicht nur ein ethisches Gebot, sondern ein strategischer Imperativ in hart umkämpften Märkten. Die Diskussion um die Differenzierung zwischen aktiven und passiven Kandidaten offenbart ein fundamentales Spannungsfeld: Während aktive Kandidaten durch klassische Methoden erreichbar sind, erfordert die Ansprache passiver Kandidaten eine empathische und gezielte Kommunikation. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um die Effizienz im Recruiting zu steigern und die Qualität der Bewerberauswahl zu verbessern. Ein blinder Fleck vieler Unternehmen ist das Festhalten an starren Prozessen und standardisierten Fragen, die den individuellen Bedürfnissen der Kandidaten nicht gerecht werden. Hier zeigt sich ein struktureller Widerspruch zwischen der Notwendigkeit zur Flexibilität und der Realität oft rigider Abläufe. Die Herausforderung besteht darin, diese Barrieren zu überwinden und eine Kultur der Wertschätzung zu etablieren, die sowohl die Unternehmensziele als auch die Erwartungen der Talente in Einklang bringt.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung von Authentizität und Transparenz im Employer Branding hinweist. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Stärken offen zu kommunizieren und den Recruiting-Prozess als Teamaufgabe zu begreifen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Recruiting, Fachabteilungen und Geschäftsführung, um eine konsistente und wertschätzende Ansprache sicherzustellen. Die Empfehlung, auf starre Anforderungen zu verzichten und den Dialog mit den Kandidaten zu suchen, verschiebt die Perspektive von einem rein operativen zu einem strategischen Ansatz. Diese Reflexionsimpulse fördern einen kulturellen Wandel, der die langfristige Bindung von Talenten unterstützt und die Unternehmenskultur stärkt. Durch die Integration dieser Prinzipien in die operative Praxis können Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch ihre Position im Wettbewerb um die besten Talente nachhaltig verbessern.

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