Im Gespräch mit Fabian Köninger zu Faktoren für ein gutes Learning Experience Design

Folge 085

Im Gespräch mit Fabian Köninger zu Faktoren für ein gutes Learning Experience Design

Individuelle Lernpfade und Social Learning fördern durch benutzerzentriertes Learning Experience Design nachhaltigen Kompetenzerwerb in KMUs.

Das Interview mit Fabian Köninger bietet einen tiefen Einblick in die Gestaltung von Learning Experience Design im Kontext der digitalen Transformation. Der Beitrag hebt die Bedeutung benutzerzentrierter Ansätze hervor, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Lernenden abzielen. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von Learning Experience Design mit User Experience Prinzipien, die eine Analyse der Probleme und Bedürfnisse der Lernenden erfordert. Der Einsatz von Technologien wie xAPI und Kollaborationsplattformen wird als Schlüssel zur Förderung von Social Learning und zur Messbarkeit von Lernerfolgen betrachtet.


Fabian Köninger betont die Notwendigkeit individueller Lernpfade und die Integration von Social Learning, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Iterative Designprozesse spielen eine zentrale Rolle, indem sie die kontinuierliche Verbesserung von Lerninhalten ermöglichen. Der Beitrag diskutiert auch die Herausforderungen bei der Orchestrierung individueller Lernpfade und die Bedeutung einer gründlichen Analysephase. Köninger plädiert für praxisnahe Szenarien und Storytelling, um die Relevanz und das Engagement der Lernenden zu erhöhen. Die Entwicklung einer Learning Experience Community im deutschsprachigen Raum wird als Schritt zur Förderung des Austauschs über innovative Lernansätze gesehen.

Lernen findet nicht mehr in geschlossenen Räumen statt. Es geht darum, eine ganzheitliche Lernerfahrung zu schaffen, die über traditionelle Lernmanagementsysteme hinausgeht. – Fabian Königer


Wir müssen den User selbst entscheiden lassen, was und wann er lernen möchte. Social Learning spielt dabei eine entscheidende Rolle, um Gleichgesinnte zusammenzubringen und voneinander zu lernen. – Fabian Königer


Ein guter Designprozess beginnt mit einer gründlichen Analyse und endet nicht mit der ersten Version. Es ist ein iterativer Ansatz, bei dem Prototypen getestet und kontinuierlich verbessert werden. – Fabian Königer

  • Learning Experience Design erfordert eine benutzerzentrierte Analyse, um die tatsächlichen Bedürfnisse der Lernenden zu verstehen.
  • Microlearning und individualisierte Lernpfade sind entscheidend, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Lernenden gerecht zu werden.
  • Social Learning fördert den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Lernenden und unterstützt selbstbestimmtes Lernen.
  • Iterative Designprozesse ermöglichen die kontinuierliche Verbesserung von Lerninhalten basierend auf Nutzerfeedback und Datenanalyse.
  • Technologie wie xAPI und Kollaborationsplattformen erleichtert die Verknüpfung von Lerninhalten und die Messbarkeit von Lernerfolgen.

Die Diskussion um gutes Learning Experience Design im Kontext der digitalen Transformation ist von strategischer Bedeutung für kleine und mittelständische Unternehmen. Im Zentrum steht die Herausforderung, Lernangebote zu entwickeln, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die tatsächlichen Bedürfnisse der Lernenden adressieren. Der Beitrag beleuchtet die Spannungsfelder zwischen traditionellen Lernmethoden und der Notwendigkeit, Lernprozesse individueller und technologiegestützter zu gestalten. Ein blinder Fleck vieler Unternehmen ist die Annahme, dass umfassende Wissensvermittlung automatisch zu Kompetenzaufbau führt. Tatsächlich erfordert die digitale Transformation eine Abkehr von starren Lernsystemen hin zu flexiblen, vernetzten Lernumgebungen, die den Lernenden in den Mittelpunkt stellen. Zielkonflikte entstehen, wenn die inhaltliche Tiefe mit der Nutzerfreundlichkeit kollidiert, was eine sorgfältige Planung und iterative Anpassung der Lernangebote notwendig macht.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Gestaltung benutzerzentrierter Lernerfahrungen. Er fordert dazu auf, iterative Designprozesse zu nutzen, um Lerninhalte kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Die Integration von Social Learning und die Nutzung von Technologien wie xAPI und Kollaborationsplattformen werden als zentrale Elemente hervorgehoben, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer rein inhaltsgetriebenen zu einer nutzerzentrierten Lernstrategie. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass sie nicht nur operative Lernlösungen entwickeln, sondern auch strategisch zur kulturellen Transformation ihrer Organisationen beitragen. Der Beitrag inspiriert dazu, Lernangebote als dynamische, sich ständig weiterentwickelnde Systeme zu begreifen, die durch Feedback und Datenanalyse kontinuierlich optimiert werden können.

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