Im Gespräch mit Birgit Mallow zur agilen Organisationsentwicklung im New Normal

Folge 034

Im Gespräch mit Birgit Mallow zur agilen Organisationsentwicklung im New Normal
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Agile Prinzipien fördern Anpassungsfähigkeit und Eigenverantwortung in großen Unternehmen. Erfahren Sie praxisnahe Einblicke und Methoden.

Im Interview mit Birgit Mallow wird die agile Organisationsentwicklung im Kontext der digitalen Transformation beleuchtet. Die Besonderheit dieses Beitrags liegt in der praxisnahen Darstellung, wie agile Prinzipien in großen Unternehmen angewendet werden können, um Anpassungsfähigkeit und Eigenverantwortung zu fördern. Birgit Mallow teilt ihre Erfahrungen aus der Umstellung auf digitale Formate und beschreibt die Herausforderungen, die mit der Integration digitaler Tools wie Conceptboard einhergehen. Der Beitrag bietet wertvolle Einblicke in die Anpassung von Organisationsentwicklungsprozessen an dynamische Marktbedingungen.


Zentrale Aussagen des Interviews umfassen die Notwendigkeit, digitale Workshops sorgfältig vorzubereiten und die Bedeutung von Erwartungsmanagement in der digitalen Organisationsentwicklung. Birgit Mallow betont, dass digitale Formate mehr Zeit für technische Rüstzeiten erfordern und dass ein stabiler Rahmen essenziell ist, um Chaos zu vermeiden. Sie diskutiert die Rolle der Organisationsentwickler als Enabler und die Wichtigkeit, Veränderungen in kleinen, experimentellen Schritten zu gestalten. Methoden wie Kanban werden als Werkzeuge für die evolutionäre Prozessentwicklung hervorgehoben. Abschließend wird die Bedeutung der Frage nach dem „Wozu“ bei Veränderungsprozessen betont, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen wertschöpfend sind.

Agile Organisationsentwicklung bedeutet, nicht nur Spezialisten die Veränderung gestalten zu lassen, sondern die gesamte Organisation zu befähigen, in kleinen Schritten selbst Veränderungen voranzutreiben. – Birgit Mallow


In der modernen Organisationsentwicklung geht es darum, Dilemmata zu managen und Organisationen so zu gestalten, dass sie anpassungsfähig bleiben, ohne in Chaos zu verfallen. – Birgit Mallow


Die Rolle der Organisationsentwickler verschiebt sich vom klassischen Interventionsarchitekten hin zum Enabler, der die Organisation befähigt, selbstständig und kontinuierlich Anpassungen vorzunehmen. – Birgit Mallow

  • Agile Organisationsentwicklung erfordert die Befähigung von Teams, eigenständig Veränderungen umzusetzen.
  • Digitale Workshops benötigen 20-30 % mehr Zeit für technische Rüstzeiten und Auflockerungsübungen.
  • Erwartungsmanagement ist entscheidend, um Akzeptanz für neue Prozesse und Tools zu schaffen.
  • Organisationsentwicklung muss Nutzen stiften und sich stärker an Wertschöpfung orientieren.
  • Ein stabiler Rahmen ist essenziell, um Chaos in agilen Prozessen zu vermeiden.

Agile Organisationsentwicklung ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung, um in dynamischen Marktbedingungen wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, agile Prinzipien zu integrieren, um Anpassungsfähigkeit und Eigenverantwortung in Teams zu stärken. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen Stabilität und Flexibilität: Unternehmen müssen einen stabilen Rahmen schaffen, der gleichzeitig Raum für Innovation und Anpassung bietet. Die Herausforderung besteht darin, traditionelle Modelle wie das „Auftauen, Verändern, Einfrieren“ zu überwinden und stattdessen kontinuierliche Veränderungsprozesse zu etablieren. Dies erfordert eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten, bei der Führungskräfte als Enabler agieren und Teams befähigen, eigenständig Veränderungen umzusetzen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Organisationsentwicklung sich stärker an Wertschöpfung orientieren muss, um nicht in Wohlfühlprogrammen zu verharren, die den geschäftlichen Nutzen verfehlen.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, wie agile Prinzipien in der Organisationsentwicklung angewendet werden können. Er betont die Bedeutung von Erwartungsmanagement und die Notwendigkeit, Veränderungsprozesse mit klaren Zielen zu beginnen. Die Einführung digitaler Tools wie Mural erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und ein Umdenken in der Workshop-Gestaltung. Der Beitrag fordert dazu auf, Veränderungsprozesse iterativ und experimentell anzugehen, um Unsicherheiten zu begegnen und die Wirksamkeit von Maßnahmen zu evaluieren. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer reinen Top-Down-Steuerung hin zu einer kollaborativen, partizipativen Kultur, die sowohl operative Praxis als auch strategische Ziele berücksichtigt. Der Beitrag inspiriert dazu, die Rolle der HR-Funktion neu zu definieren und als Gestalter von Veränderungen zu agieren, um einen nachhaltigen kulturellen Wandel zu fördern.

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