Im Gespräch mit André Häusling über die Hebel für eine agile Transformation von Menschen und Unternehmen

Folge 066

Im Gespräch mit André Häusling über die Hebel für eine agile Transformation von Menschen und Unternehmen
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

André Häusling diskutiert agile Transformationen: Herausforderungen, Chancen und die Rolle von HR als Katalysator im Wandel.

André Häusling, CEO von HR Pioneers, diskutiert im Interview die Hebel für eine agile Transformation von Menschen und Unternehmen. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die agile Arbeitsweisen in der heutigen Unternehmenswelt bieten. Durch die Pandemie als Katalysator für bestehende Trends wird die Notwendigkeit agiler Transformationen besonders deutlich. Häusling teilt seine Erfahrungen aus der Beratungspraxis und beleuchtet die Rolle von HR als Katalysator oder Unterstützer im Transformationsprozess.


Im Gespräch hebt Häusling hervor, dass herkömmliche Projektmanagementansätze bei hoher Unsicherheit und Komplexität an ihre Grenzen stoßen. Agile Methoden wie Scrum bieten durch kürzere Planungszyklen und Feedbackschleifen eine höhere Anpassungsfähigkeit. Transformationen sollten schrittweise und experimentell angegangen werden, um schnelle Ergebnisse und Lernprozesse zu ermöglichen. Häusling betont die Bedeutung des Dialogs zwischen Mitarbeitenden und Management, um systemische Veränderungen zu erreichen. Die Transformation des Systems der Zusammenarbeit ist entscheidend, nicht die Einführung einzelner agiler Methoden.

Wir müssen die Zusammenarbeit anders organisieren, um mit der Komplexität umzugehen. Viele Unternehmen suchen nach Lösungen und Antworten, um handlungsfähig zu bleiben und Nutzen für ihre Kunden zu schaffen. – André Häusling


Agile Vorgehensmodelle sind hilfreicher, um mit unvorhersehbaren Veränderungsprozessen umzugehen. Sie ermöglichen kürzere Planungszyklen, mehr Kollaboration und Feedbackschleifen. – André Häusling


HR kann als Katalysator und Treiber der Transformation agieren, indem es die Zusammenarbeit neu organisiert und bei sich selbst beginnt. Alternativ kann es abwarten und das Tempo des Business unterstützen. – André Häusling

  • Transformationen erfordern agile Arbeitsweisen, da herkömmliche Projektmanagementansätze bei hoher Unsicherheit und Komplexität an ihre Grenzen stoßen.
  • Agile Prinzipien wie kürzere Planungszyklen, Feedbackschleifen und Kollaboration fördern die Anpassungsfähigkeit von Organisationen.
  • HR kann entweder als Katalysator für Transformationen agieren oder in einer unterstützenden Rolle verbleiben, abhängig von der internen Struktur und Reife.
  • Transformationen sollten schrittweise und experimentell angegangen werden, um schnelle Ergebnisse und Lernprozesse zu ermöglichen.
  • Der Dialog zwischen Mitarbeitenden und Management ist entscheidend, um systemische Veränderungen in der Organisation zu erreichen.

Agile Transformationen sind für mittelständische Unternehmen von strategischer Bedeutung, um den Herausforderungen steigender Komplexität und Unsicherheit zu begegnen. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit, traditionelle Projektmanagementansätze zu hinterfragen und agile Prinzipien wie kürzere Planungszyklen und intensive Kollaboration zu integrieren. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen kurzfristigen finanziellen Zielen und der langfristigen Notwendigkeit, die Organisationsstruktur zu transformieren. Diese strukturellen Widersprüche erfordern ein Umdenken in der Führung, insbesondere in der Rolle von HR-Abteilungen, die oft zwischen administrativen Aufgaben und der Notwendigkeit, als Treiber der Transformation zu agieren, gefangen sind. Der Beitrag macht deutlich, dass Transformationen nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch kulturelle Veränderungen erfordern, um die interne Komplexität zu reduzieren und die Anpassungsfähigkeit zu erhöhen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er auf die Bedeutung experimenteller Ansätze hinweist, die schnelle Lernerfolge ermöglichen. Er fordert Führungskräfte auf, Transformationen nicht als zusätzliche Projekte, sondern als neue Herangehensweisen an bestehende Herausforderungen zu betrachten. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von starren Planungen hin zu einem kontinuierlichen Lernprozess, der sowohl operative als auch strategische Ziele miteinander verknüpft. Die Reflexion über die Rolle von HR als Mittler zwischen Strategie und Organisationsmodell bietet der Zielgruppe neue Perspektiven, um Silos zu überwinden und die Potenziale agiler Transformationen voll auszuschöpfen. Der Beitrag inspiriert dazu, den Dialog zwischen Management und Mitarbeitenden zu intensivieren, um systemische Veränderungen zu ermöglichen und die Selbstverantwortung zu stärken.

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