Fallbeispiel: Innovation trifft Learning – ein ideales Paar?

Fallbeispiel: Innovation trifft Learning – ein ideales Paar?
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Innovationszentren als agile "Speedboote" fördern in Konzernen Agilität und Kulturwandel durch Methoden wie Scrum und OKR.

Kristina Muth beleuchtet die Integration von Innovations- und Learning-Ansätzen in einem globalen Wissenschafts- und Technologieunternehmen. Der Beitrag zeigt, wie ein Innovationszentrum als agiles "Speedboot" innerhalb eines traditionellen Konzerns fungiert, um Agilität und eine innovationsfreundliche Kultur zu fördern. Die enge Zusammenarbeit zwischen Innovations- und Weiterbildungsabteilungen wird als Schlüssel zur nachhaltigen Veränderung hervorgehoben. Der Bericht bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge bei der Etablierung neuer Arbeitsweisen und einer offenen Fehlerkultur.


Im Zentrum stehen die Implementierung von Methoden wie Scrum, Kanban und OKR sowie die Entwicklung eines "Innovative Leadership Programms". Kristina Muth beschreibt, wie Pilotprojekte und Initiativen wie Barcamps und Think Tanks Akzeptanz für neue Ansätze schaffen. Die Einführung von Formaten wie "Working out loud" und die Nutzung von Onlineplattformen fördern den Kulturwandel und die Vernetzung im Unternehmen. Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung von Rückendeckung durch das Management und die Notwendigkeit, kontinuierlich den Nutzen des Innovationszentrums zu kommunizieren, um langfristigen Erfolg zu sichern.

Innovation erfordert eine Fehlerkultur, die Risiken zulässt und aus Fehlern lernt. Nur so können wir neue Wege beschreiten und wachsen. – Kristina Muth


Die Verbindung von klassischem Learning und innovativen Ansätzen ist entscheidend. Nur so kann der gesamte Konzern von neuen Methoden profitieren. – Kristina Muth


Ein kleines Speedboot im großen Tanker: Agilität und Flexibilität sind der Schlüssel, um in einem etablierten Konzern Innovation voranzutreiben. – Kristina Muth

  • Ein Innovationszentrum kann als Speedboot innerhalb eines großen Konzerns fungieren, um Agilität und Kulturwandel voranzutreiben.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Innovations- und Weiterbildungsabteilungen ist essenziell, um nachhaltige Veränderungen zu etablieren.
  • Innovationsmethoden wie Scrum, Lean Start-up und OKR sollten in Leadership-Programmen integriert werden, um Führungskräfte auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
  • Fehlerkultur ist ein zentraler Bestandteil von Innovation und muss aktiv gefördert und kommuniziert werden.
  • Pilotprojekte und kleine Initiativen sind entscheidend, um Akzeptanz für neue Ansätze in einem etablierten Unternehmen zu schaffen.

Die Integration von Innovations- und Learning-Ansätzen in einem globalen Konzern wie Merck ist von strategischer Bedeutung, da sie die Agilität und Innovationskultur entscheidend vorantreibt. In einem Umfeld, das traditionell durch prozessgetriebene Strukturen und lange Entscheidungswege geprägt ist, fungiert das Innovationszentrum als agiles „Speedboot“, das neue Arbeitsweisen und Mindsets in den Konzern trägt. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Herausforderung, Mitarbeitende aus etablierten Strukturen in ein Umfeld zu integrieren, das auf Fehlerkultur und agile Methoden setzt. Hierbei wird ein blinder Fleck sichtbar: die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit, Risiken einzugehen, und der traditionellen Fehlervermeidung. Diese strukturellen Widersprüche erfordern einen Kulturwandel, der durch enge Zusammenarbeit zwischen Innovations- und Weiterbildungsabteilungen unterstützt wird.


Der Beitrag liefert wertvolle Prinzipien und Reflexionsimpulse für die Zielgruppe, insbesondere durch die Betonung der Bedeutung von Pilotprojekten und der schrittweisen Einführung neuer Formate. Die Empfehlung, mit Rückendeckung des Boards und kleinen Initiativen zu starten, unterstreicht die Notwendigkeit, Akzeptanz für Veränderungen zu schaffen. Der Inhalt fordert dazu auf, Widerstände als Teil des Transformationsprozesses zu akzeptieren und kontinuierlich an der Verankerung einer innovationsfreundlichen Kultur zu arbeiten. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird durch die erfolgreiche Implementierung von Methoden wie „Working out loud“ verdeutlicht, die das Netzwerken und die Zusammenarbeit fördern. Der Beitrag verschiebt Perspektiven, indem er zeigt, wie Innovationszentren als Katalysatoren für nachhaltige Veränderungen in großen Organisationen wirken können.

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