Fallbeispiel: HR Analytics als diagnostisches Planungsinstrument

Fallbeispiel: HR Analytics als diagnostisches Planungsinstrument
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Datengetriebene Personalprognosen optimieren strategische Entscheidungen in Großunternehmen durch präzise Integration widersprüchlicher Systemdaten.

Dr. Eberhard Jakobi, Head of HR MI and Analytics Germany bei Deutsche Bank, präsentiert in einem praxisorientierten Talk den Einsatz von HR Analytics als diagnostisches Planungsinstrument für die strategische Personalsteuerung in Großunternehmen. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die datengetriebene Personalplanung und zeigt, wie widersprüchliche Systemdaten integriert werden, um präzise Personalprognosen zu erstellen. Die Kombination von Systemdaten und statistischen Modellen wird als entscheidend für die Optimierung von Mitarbeiterbewegungen hervorgehoben, wobei die Zielgruppe aus HR-Analytics-Leitungen und HR Business Partner in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden besteht.


Im Zentrum des Vortrags steht die Entwicklung und Anwendung analytischer Modelle zur Personalplanung. Jakobi erläutert, wie Deutsche Bank HR Analytics als zentrales Instrument etabliert hat, um frühzeitig Bewegungen wie Einstellungen und Abbau zu erkennen und effizient zu steuern. Die Prognosemaschine kombiniert Systeminformationen und analytische Modelle, um den Mitarbeiterbestand nach Kostenstellen, Divisionen und Regionen präzise vorherzusagen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der mittelfristigen Prognose, bei der Systemdaten und analytische Modelle durch Blending kombiniert werden. Die agile technische Infrastruktur von Deutschen Bank ermöglicht eine schnelle Anpassung der Modelle, und die Genauigkeit der Prognosen übertrifft traditionelle Methoden deutlich.

Eine bestmögliche Personalprognose ist entscheidend, um personalwirtschaftliche Maßnahmen effektiv und effizient umzusetzen. – Dr. Eberhard Jakobi


Datenqualität ist kein Hinderungsgrund. Auch mit fehlerhaften Daten kann man weit kommen, es ist nur mühsamer. – Dr. Eberhard Jakobi


Die präzise Abbildung von Systemdaten und Managemententscheidungen ist entscheidend für die Genauigkeit unserer Prognosen. – Dr. Eberhard Jakobi

  • Frühzeitige Kenntnis von Mitarbeiterbewegungen ermöglicht effizientere und kostengünstigere Personalsteuerung.
  • Die Kombination von Systemdaten und statistischen Modellen ist entscheidend für präzise Personalprognosen.
  • Datenqualität ist kein Hinderungsgrund, da auch mit fehlerhaften Daten valide Ergebnisse erzielt werden können.
  • Mittelfristige Prognosen erfordern ein Blending von Systemdaten und analytischen Modellen, um Widersprüche zu vermeiden.
  • Eine agile technische Infrastruktur ermöglicht schnelle Entwicklung und Anpassung von Prognosemodellen.

Datengetriebene Personalplanung gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung, insbesondere in Großunternehmen, die mit komplexen Personalbewegungen konfrontiert sind. Der Beitrag von Dr. Eberhard Jakobi beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Integration widersprüchlicher Systemdaten und der Entwicklung präziser Prognosemodelle ergeben. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit langfristiger Planung und der oft kurzfristigen Verfügbarkeit relevanter Daten. Diese Diskrepanz offenbart strukturelle Widersprüche in der Personalsteuerung, die durch eine agile technische Infrastruktur und datengetriebene Ansätze überwunden werden können. Der Beitrag macht deutlich, dass die Qualität der Systemdaten und die Integration von Managemententscheidungen entscheidend für die Präzision der Prognosen sind, während traditionelle Planungsmethoden zunehmend an Relevanz verlieren.


Der Vortrag liefert wertvolle Prinzipien für die Praxis, indem er aufzeigt, wie datengetriebene Modelle die strategische Personalsteuerung optimieren können. Er fordert die Zielgruppe auf, den zeitlichen Vorlauf in der Personalplanung maximal auszunutzen, um Maßnahmen effizient umzusetzen. Die Reflexion über die Abhängigkeit von Datenqualität und die Notwendigkeit einer flexiblen Infrastruktur verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven Personalstrategie. Der Beitrag inspiriert dazu, bestehende Denkmodelle zu hinterfragen und die Verantwortung für präzise Personalprognosen nicht allein der HR-Abteilung zu überlassen, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu betrachten. Dies fördert einen kulturellen Wandel hin zu einer zahlenbasierten Entscheidungsfindung, die langfristig Wettbewerbsvorteile sichern kann.

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