Employee Experience Management als kokreativen Prozess verstehen

Employee Experience Management als kokreativen Prozess verstehen
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Co-Creation als Schlüssel zur nachhaltigen Transformation: Methoden und Tools für effektives Employee Experience Management.

Barbara Schmidt-Radda, HR Executive Director bei UBS, beleuchtet in ihrer Keynote auf dem Shift/HR Employee Experience SUMMIT 2025 die Bedeutung von Co-Creation im Employee Experience Management. Sie betont die Notwendigkeit, Mitarbeitende aktiv in Veränderungsprozesse einzubinden, um nachhaltige Transformationen zu erreichen. Der Vortrag richtet sich an HR-Führungskräfte und Employee Experience Manager großer Unternehmen, insbesondere aus der Finanzdienstleistungsbranche. Schmidt-Radda bietet praxisnahe Einblicke und Methoden, um Engagement durch strategische Einbindung und emotionale Sicherheit zu fördern.


Im Zentrum der Keynote stehen die Argumente, dass echtes Mitarbeiterengagement durch Interaktion und Beteiligung entsteht und nicht durch externe Maßnahmen. Schmidt-Radda hebt die Bedeutung von emotionaler Sicherheit und einer offenen Feedback-Kultur hervor, um kritische Stimmen einzubinden. Sie empfiehlt die Nutzung von Co-Creation-Methoden wie Design Thinking und Hackathons sowie Tools wie Miro und Slack, um die Zusammenarbeit zu fördern. Die strategische Auswahl diverser Mitarbeitergruppen und die transparente Kommunikation von Fortschritten sind für sie entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Frustration zu vermeiden. Schmidt-Radda sieht HR als strategischen Partner, der durch Co-Creation zur Kulturtransformation beiträgt.

Employee Experience Management erfordert die aktive Beteiligung der Mitarbeiter. Nur so kann echtes Engagement entstehen, das nicht von außen erzwungen werden kann. – Barbara Schmidt-Radda


Co-Creation ist der Schlüssel, um HR als strategischen Partner im Unternehmen zu etablieren und nachhaltige Transformation zu fördern. – Barbara Schmidt-Radda


Es reicht nicht aus, nur Feedback zu sammeln. Wir müssen in den Dialog treten und die Mitarbeiter aktiv in den Gestaltungsprozess einbeziehen, um echte Veränderungen zu bewirken. – Barbara Schmidt-Radda

  • Mitarbeiterengagement entsteht durch Interaktion und Beteiligung, nicht durch rein externe Maßnahmen.
  • Co-Creation ist ein Schlüsselansatz, um kritische Stimmen einzubinden und nachhaltige Transformation zu fördern.
  • Emotionale Sicherheit ist essenziell, um eine offene Feedback-Kultur zu schaffen.
  • Strategische Auswahl diverser Mitarbeitergruppen ist entscheidend für erfolgreiche Co-Creation-Prozesse.
  • Rückmeldung über die Verwendung von Feedback ist notwendig, um Frustration zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.

Employee Experience Management als kokreativer Prozess gewinnt an strategischer Bedeutung, da es die aktive Einbindung von Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse fördert. In der Finanzdienstleistungsbranche, die stark auf Effizienz und Zahlen fokussiert ist, offenbart sich ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, messbare Ergebnisse zu erzielen, und der Herausforderung, menschliche Aspekte nicht zu vernachlässigen. Die zentrale Problematik liegt in der Tendenz, Mitarbeitende auf Kennzahlen zu reduzieren, was zu einem Verlust an Engagement und Identifikation führen kann. Transformation erfordert hier ein Umdenken: Weg von rein top-down gesteuerten Maßnahmen hin zu einem partizipativen Ansatz, der kritische Stimmen einbindet und so strukturelle Widersprüche überwindet. Die Verantwortung für diesen Wandel liegt nicht nur bei HR, sondern erfordert das Buy-in des gesamten Managements, um kulturelle Barrieren abzubauen und eine nachhaltige Veränderung zu ermöglichen.


Die Keynote von Barbara Schmidt-Radda liefert konkrete Prinzipien zur Umsetzung dieses Wandels. Sie betont die Bedeutung von emotionaler Sicherheit und Transparenz in Feedbackprozessen, um Vertrauen und Engagement zu fördern. Co-Creation-Methoden wie Design Thinking und Hackathons werden als Werkzeuge vorgestellt, die Mitarbeitende aus verschiedenen Hierarchieebenen zusammenbringen und deren Perspektiven integrieren. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer reinen Effizienzsteigerung hin zu einer Kultur der Zusammenarbeit und des kontinuierlichen Dialogs. Für HR-Verantwortliche bedeutet dies, nicht nur operative Prozesse zu optimieren, sondern auch strategische Ziele wie Mitarbeiterbindung und Kulturtransformation aktiv zu gestalten. Der Beitrag fordert dazu auf, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und eine Unternehmenskultur zu schaffen, die auf echter Beteiligung und Wertschätzung basiert.

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