Im Zentrum steht die datenorientierte und individualisierte Gestaltung von Employee Experience Management als Hebel für organisationale Veränderung in einer FUKA-Welt. Die Perspektive richtet sich auf die Notwendigkeit, Employee Experience als Managementaufgabe zu verankern und dabei quantitative wie qualitative Daten systematisch zu integrieren. Der Beitrag adressiert die Herausforderungen, die sich aus der Diskrepanz zwischen tradierten Routinen und der geforderten Anpassungsfähigkeit ergeben, und hebt die Rolle der Personalentwicklung als aktive Gestalterin des Wandels hervor. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von Digitalisierung, Individualisierung und emotional fundierter Steuerung von Mitarbeitererlebnissen, wobei die organisatorische Verankerung von Engagement- und Zufriedenheitswerten als Zieldimensionen im Managementprozess betont wird.
Im Vortrag wird Employee Experience als dynamisches, komplexes Konstrukt beschrieben, das kontinuierlich reflektiert und angepasst werden muss. Thiemo Laubach fordert einen ganzheitlichen diagnostischen Ansatz, der verschiedene Datenpools – von Personaldaten über Erfahrungsdaten bis hin zu Nutzungsdaten – explorativ kombiniert und qualitativ ergänzt. Die Individualisierung der Mitarbeitererlebnisse steht im Fokus, wobei unterschiedliche Erwartungshaltungen, Lebensphasen und emotionale Triggermomente systematisch adressiert werden. Die Digitalisierung dient als Voraussetzung, um Ressourcen für strategische Aufgaben freizusetzen und die Personalentwicklung von administrativen Routinen zu lösen. Abschließend wird die Notwendigkeit betont, Employee Experience Management als kontinuierlichen, datenbasierten und individualisierten Prozess zu begreifen, der regelmäßig überprüft und an die sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt angepasst wird.
