Fallbeispiel: Erfahrungen mit dem Mindset-Shift bei Führungskräften

Fallbeispiel: Erfahrungen mit dem Mindset-Shift bei Führungskräften
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Erfahren Sie, wie Führungskräfte bei AXA durch agile Transformation und Empowerment zu Change Enablern in komplexen Strukturen werden.

Jutta Solga, Head of Transformation & Development bei AXA, teilt in einer Diskussion ihre Erfahrungen mit dem Mindset-Shift bei Führungskräften in einem großen Versicherungskonzern. Der Beitrag beleuchtet die Entwicklung einer agilen und empowernden Führungskultur und den Übergang von hierarchischen zu selbstorganisierten Strukturen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Implementierung von Empowerment-Strategien und der Rolle von Führungskräften als Change Enabler. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge bei der Transformation von Führungsstilen in einem komplexen Unternehmensumfeld.


Im Zentrum der Diskussion stehen die essenziellen Schritte zur Förderung einer agilen Unternehmenskultur. Solga beschreibt die Einführung des Programms „2012 and Beyond“ und die Weiterentwicklung hin zu einem umfassenden Führungsmodell, das Blended Learning und digitale Formate integriert. Die Kernaussagen betonen die Bedeutung von Empowerment und geteiltem Leadership, unterstützt durch Agile Coaches und ein Multiplikatorennetzwerk. Die Diskussion verdeutlicht, wie AXA durch gezielte Programme und kontinuierliche Anpassungen an veränderte Rahmenbedingungen den Wandel zu einer produktiveren und zufriedeneren Organisation vollzieht.

Führung ist nicht mehr exklusiv auf einzelne disziplinarische Führungskräfte beschränkt, sondern wird von jedem in der Organisation wahrgenommen. – Jutta Solga


Empowerment als Kernaufgabe von Führung in der Organisation zu etablieren, ist unsere Herausforderung für die nächsten zwei Jahre. – Jutta Solga


Wir haben uns von einem klassischen, hierarchischen Führungsstil zu einem empowernden Führungsstil entwickelt, der mehr Selbstwirksamkeit und Zufriedenheit ermöglicht. – Jutta Solga

  • Ein Mindset-Shift bei Führungskräften ist essenziell, um agile Transformationen erfolgreich zu gestalten.
  • Empowerment als Kernaufgabe von Führung erfordert eine klare Vision und kontinuierliche Unterstützung durch Trainings und Programme.
  • Der Übergang von hierarchischen zu selbstorganisierten Strukturen steigert sowohl die Produktivität als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.
  • Blended Learning und digitale Formate sind zentrale Elemente, um Führungskräfte in großen Organisationen effektiv zu erreichen.
  • Führung sollte nicht exklusiv auf disziplinarische Rollen beschränkt sein, sondern als geteilte Verantwortung in der Organisation verstanden werden.

Der Beitrag verdeutlicht die strategische Relevanz eines Mindset-Shifts bei Führungskräften im Kontext agiler Transformationen. In großen Versicherungskonzernen, die traditionell hierarchisch strukturiert sind, stellt der Übergang zu selbstorganisierten Strukturen eine erhebliche Herausforderung dar. Diese Transformation erfordert nicht nur eine Anpassung der Führungsstile, sondern auch eine grundlegende Veränderung der Unternehmenskultur. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Balance zwischen der Notwendigkeit, klare Visionen zu vermitteln, und der Förderung von Empowerment, das eine dezentrale Entscheidungsfindung ermöglicht. Die Diskussion macht deutlich, dass die Einführung agiler Methoden oft mit strukturellen Widersprüchen einhergeht, da bestehende Hierarchien und Verantwortungsbereiche neu definiert werden müssen. Diese Veränderungsbarrieren erfordern ein Umdenken in Bezug auf Führung als geteilte Verantwortung, was wiederum die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern kann.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung von Blended Learning und digitalen Formaten, um Führungskräfte in großen Organisationen effektiv zu erreichen. Diese Ansätze fördern nicht nur die individuelle Weiterbildung, sondern unterstützen auch die kollektive Reflexion und das Peer-to-Peer-Feedback. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, Empowerment als Kernaufgabe von Führung zu verstehen und aktiv zu leben. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein disziplinarischen Führung hin zu einem Modell, in dem Führung als geteilte Verantwortung in der gesamten Organisation verankert ist. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird als entscheidend für den Erfolg der Transformation angesehen. Führungskräfte sind aufgefordert, als Change Enabler zu agieren und die Verantwortung für den kulturellen Wandel aktiv zu übernehmen.

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