Wie müssen wir KPIs definieren, die etwas bewirken!

Wie müssen wir KPIs definieren, die etwas bewirken!
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Veronika Birkheim zeigt, wie HR-KPIs datenbasiert Business Outcomes beeinflussen und typische Umsetzungsbarrieren überwunden werden.

Veronika Birkheim beleuchtet in ihrem Vortrag auf dem Shift/HR Employee Experience SUMMIT 2025 die strategische Definition und Steuerung von HR-KPIs, um die Employee Experience in Unternehmen datenbasiert zu optimieren. Sie legt den Fokus auf die Verknüpfung von People Analytics mit Business Outcomes und zeigt auf, wie Unternehmen typische Umsetzungsbarrieren überwinden können. Birkheim bietet praxisnahe Einblicke in die systematische Entwicklung und Messung von KPIs, die als Frühwarnsysteme dienen, um den Wertbeitrag von HR transparent zu machen und datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Im Zentrum des Vortrags steht die Empfehlung, HR-KPIs immer von den angestrebten Business Outcomes abzuleiten. Birkheim betont die Notwendigkeit einer Nullmessung, um den Effekt von Maßnahmen valide zu messen, und empfiehlt ein systematisches Modell zur Identifikation relevanter Treiber-KPIs wie Gesundheitsmaßnahmen und Führungsqualitätsindizes. Sie diskutiert die Anwendung wissenschaftlich fundierter Modelle wie dem JDR-Modell und der Edmondson-Skala zur Messung von Engagement und psychologischer Sicherheit. Abschließend hebt sie die Bedeutung multivariater Analysen hervor, um Scheinkorrelationen zu vermeiden und die tatsächlichen Einflussfaktoren auf Business Outcomes zu identifizieren.

Wir wissen oft gar nicht, wie weit wir gekommen sind, weil viele Unternehmen keine Nullmessung haben. Programme werden oft ohne klare Ausgangsbasis gestartet. – Veronika Birkheim

Es reicht nicht, Zahlen hübsch aufzubereiten. Wir müssen mit ihnen führen und echte Entscheidungen treffen. – Veronika Birkheim

Die größte Herausforderung liegt nicht darin, ob wir mit Daten arbeiten, sondern wie wir sie umsetzen. – Veronika Birkheim

  • HR-KPIs sollten immer mit den übergeordneten Business Outcomes verknüpft sein, um deren strategischen Mehrwert zu zeigen.
  • Viele Unternehmen scheitern daran, weil sie keine Nullmessung durchführen und somit keine Vergleichswerte haben.
  • Datenbasierte Entscheidungen in HR erfordern ein Frühwarnsystem mit klar definierten Schwellenwerten und Ampellogiken.
  • Employee Engagement und Fluktuation sind Indikatoren, aber keine Endziele – sie müssen auf Business Outcomes einzahlen.
  • Ein systematisches Modell hilft, relevante Treiber-KPIs zu identifizieren und Maßnahmen gezielt auszurichten.

Die strategische Relevanz von datenbasierten HR-KPIs liegt in ihrer Fähigkeit, die Employee Experience gezielt zu optimieren und damit direkt auf Business Outcomes einzuzahlen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, HR-Initiativen nicht nur aus Überzeugung, sondern mit klaren, messbaren Zielen zu starten. Häufig fehlt eine initiale Nullmessung, die es ermöglicht, den tatsächlichen Fortschritt und den Mehrwert von Maßnahmen zu quantifizieren. Diese Lücke führt zu einem Spannungsfeld zwischen gut gemeinten HR-Programmen und der Notwendigkeit, deren Effektivität gegenüber dem Management zu belegen. Der Beitrag thematisiert die strukturelle Widersprüchlichkeit, dass viele Unternehmen zwar die Bedeutung von Employee Experience anerkennen, jedoch an der systematischen Umsetzung scheitern. Es wird ein Umdenken gefordert, das HR als strategischen Partner positioniert, der durch fundierte Datenanalysen und klare KPI-Definitionen den Wertbeitrag zur Unternehmensstrategie sichtbar macht.

Der Beitrag liefert handlungsrelevante Prinzipien, die HR-Verantwortliche dazu auffordern, KPIs immer von den angestrebten Business Outcomes abzuleiten. Dies erfordert ein systematisches Modell, das die Wechselwirkungen zwischen Business- und People-KPIs analysiert und gezielt Maßnahmen ableitet. Die Empfehlung, mit einem konkreten Pain Point zu starten und vorhandene Daten zu nutzen, bietet einen pragmatischen Einstieg in die datenbasierte HR-Steuerung. Durch die Verknüpfung von operativer Praxis mit strategischen Zielen wird ein kultureller Wandel angestoßen, der HR-Teams befähigt, datenbasiertes Storytelling zu betreiben und als strategische Berater wahrgenommen zu werden. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven HR-Funktion, die durch fundierte Analysen und gezielte Maßnahmen die Geschäftsentwicklung positiv beeinflusst.

Der Zugriff auf das Video umfasst eine textuelle Aufarbeitung, die bereits mit einem Freemium-Account zugänglich ist.

Jetzt direkten Zugang freischalten!

Registriere Dich für einen Freemium-Zugang für die Shift/CX Plattform und erhalte direkten Zugang zum Mitschnitt und der Dokumentation.

Darüber hinaus bietet der Freemium-Account folgendes:
  • Zugang zu allen Freemium-Inhalten der Mediathek
  • Drei Credits für Freischaltung von Premium-Inhalten
  • Monatlicher Content-Newsletter mit redaktionell freigeschalteten Premium-Inhalten
  • Zugang zu geschlossener Linkedin-Gruppe
  • Besondere Plattform-Angebote
  • Kostenlos für immer!

Jetzt registieren & Zugang erhalten: